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Tochter des Windes

Roman

Im Land der aufgehenden Sonne wartet ihr Schicksal auf sie ...

Die japanische Architektin Mia stammt von den Windmenschen ab - Ninjas, die nicht nur gefährliche Kämpfer waren, sondern auch begabte Baumeister, die uneinnehmbare Festungen entwarfen. Auf einer Reise in Europa begegnet sie dem deutschen Historiker Rainer - es ist Liebe auf den ersten Blick. Bereits nach einigen Tagen muss Mia jedoch nach Japan zurück, und Rainer trifft zum ersten Mal eine spontane Entscheidung: Er kündigt seine Stelle und folgt ihr nach Tokyo - im Gepäck nur eines: den Wunsch auf ein neues Leben. Im Land der aufgehenden Sonne erwartet ihn aber nicht nur eine völlig fremde Welt, sondern auch die ruhmreiche Vergangenheit von Mias Familie - sowie ein unglaubliches Geheimnis ...
Rezension
„Eine wunderbare Liebesgeschichte, die einen tief in die japanische Kultur eintauchen lässt.“
Portrait
Federica de Cesco, geboren in der Nähe von Venedig, verbrachte ihre Kindheit in Italien, Eritrea, Deutschland und Belgien. Bereits mit sechzehn Jahren schrieb sie ihr erstes Jugendbuch, das sofort ein grosser Erfolg wurde. Seitdem hat sie Millionen von Leserinnen begeistert. Wie keine Zweite versteht sie es, starke, selbstbewusste Figuren zu schaffen und grossartige Panoramen fremder Kulturen zu entwerfen. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem japanischen Fotografen, in der Schweiz.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641130053
Verlag Random House ebook
Dateigröße 721 KB
Verkaufsrang 31638
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zu sehr eine Hommage an Japan
von Favola am 23.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Rainer Wilhelm Steckborn ist von seiner Frau verlassen worden und möchte nach längerem Suhlen in Selbstmitleid sein Leben wieder selber in die Hand nehmen. Aus diesem Grund entschliesst er sich, dem Rat seiner Mutter zu folgen, und zu verreisen. Sein Reiseziel ist Prag, wo er die Japanerin Mia trifft, die ihn völlig fasziniert. ... Rainer Wilhelm Steckborn ist von seiner Frau verlassen worden und möchte nach längerem Suhlen in Selbstmitleid sein Leben wieder selber in die Hand nehmen. Aus diesem Grund entschliesst er sich, dem Rat seiner Mutter zu folgen, und zu verreisen. Sein Reiseziel ist Prag, wo er die Japanerin Mia trifft, die ihn völlig fasziniert. Leider muss sie schon nach wenigen gemeinsamen Tagen zurück nach Tokio fliegen. Doch diese kurze Zeit hat Rainer gereicht um zu realisieren, dass ihn nichts in Hamburg hält, und dass er den grossen Schritt nach Japan wagen möchte. Dort angekommen ist er der Gaijin, der Ausländer und muss sich mit vielen ihm unbekannten Gepflogenheiten, mit der japanischen Sprache und vor allem mit Mias Tante Azai "anfreunden", um in ihrem Haus leben zu dürfen. Dieses Haus entpuppt sich als ein grosses Geheimnis, denn Mia ist die Nachfahrin von Windmenschen, von Ninjas. Für mich ist "Tochter des Windes" das erste Buch von Federica de Cesco, das aus der ich-Perspektive eines Mannes geschrieben ist. Dazu kommt, dass Rainer Wilhelm Steckborn eher der totale Anti-Held ist. Schön fand ich dann allerdings, seine persönlich Entwicklung mitzuverfolgen. Durch Mia entdeckt er eine neue Leidenschaft und einen alten Traum, ein eigenes Buch zu schreiben. Mit ihr hat er eine Seelenverwandte gefunden und traut sich einiges zu, um an ihrer Seite glücklich zu werden. Wie in all ihren Büchern hat Federica de Cesco auch in diesem eine starke Frau entworfen. Mia führt mit ihrem Bruder ein erfolgreiches Unternehmen und weiss genau, was sie will - und vor allem auch, was sie nicht möchte. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mehr als einmal gefragt habe, was sie an Rainer findet, doch hier haben sich wohl wirklich Gegensätze angezogen. Federica de Cesco erzählt in "Tochter des Windes" wahnsinnig detailliert und präsentiert uns zuerst einmal beinahe die gesamte Lebensgeschichte von Rainer Wilhelm Steckborn. Vor allem zu Beginn war das so ausgeprägt, dass ich mich manchmal suchend nach dem roten Faden umsehen musste. In Japan angekommen schildert sie nicht weniger detailliert, hier spürt man aber ihre Liebe zu diesem Land. Ihr Mann ist Japaner und so erfährt man sehr viel über dieses Land. "Tochter des Windes" ist wahrlich eine Hommage an das Land der untergehenden Sonne. Federica de Cescos Schreibstil ist gewohnt bildhaft, zum Teil mit einem für sie bisher unbekannten zynischen, ironischen Unterton versetzt. Mias Familiengeheimnis ist eine wirklich spannende Idee, doch leider konnte die Autorin meiner Meinung nach den Spannungsbogen nicht aufrecht erhalten. Durch ihr Abschweifen und ihre Detailliebe verliert sie manchmal den roten Faden aus den Augen, wodurch ich mich manchmal dazu aufraffen musste, dran zu bleiben. Fazit: Mit "Tochter des Windes" habe ich mich auf eine romantische, leidenschaftliche Liebesgeschichte mit spannendem Familiengeheimnis gefreut, jedoch "nur" eine Hommage an Japan bekommen. Die Charaktere waren sehr facettenreich und detailliert gezeichnet, doch sie konnten mich nicht ganz in ihren Bann ziehen. So las ich das neuste Werk von Federica de Cesco ganz gerne, doch die Faszination der letzten Werke von ihr, blieb leider aus.