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Christiane F. - Mein zweites Leben

Autobiografie

Christiane V. Felscherinow, Sonja Vukovic

(13)
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Beschreibung

Die Autobiografie von Christiane Felscherinow "Mein zweites Leben", ist nicht nur eine Fortsetzung der Geschichte des weltberühmten Mädchens Christiane F. vom Bahnhof Zoo, sondern auch erstmalig das Portrait einer Langzeitabhängigen. Die Co-Autorin Sonja Vukovic begleitete Christiane Felscherinow drei Jahre lang und schaffte es dabei, Wesen und Sprache der Protagonistin authentisch einzufangen. Dazu gehört auch die Sprunghaftigkeit, die sich in den Kapiteln spiegelt. Das Buch "Mein zweites Leben" bricht bewusst mit dem Titel. Es gibt ein zweites Leben: die einzige Chance, die Christiane Felscherinow jemals genutzt hat. Aber dieses Leben ist nicht ihres, sondern das ihres Sohnes. Die Kapitel, in denen sie ihr Leben erzählt, bilden also keine chronologische Abfolge ihrer Geschichte, sondern handeln von vergebenen Chancen, zurückgewiesener Liebe, Flucht in die Abhängigkeit und neuer Hoffnung. Das zweite Buch räumt mit der Illusion eines Happy Ends und der fast schon romantischen Geschichte des Mädchens auf. Es zeigt nicht zuletzt, dass Abhängigkeiten - in welcher Form auch immer - nicht einfach zu lösen sind.

Christiane Vera Felscherinow kam 1962 in Hamburg zur Welt und zog im Alter von sechs Jahren mit ihrer Familie nach West-Berlin. Als Teenager wurde sie heroinabhängig und prostituierte sich auf dem Kinderstrich, um ihre Sucht zu finanzieren. Ende der 1970er Jahre wurden die Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck auf sie aufmerksam und verfassten gemeinsam mit ihr eine Serie für die Illustrierte »Stern«, aus der ein autobiografisches Buch entstand. »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« wurde überraschend ein Welterfolg - auch durch den Spielfilm des Produzenten Bernd Eichinger.
»Christiane F.« geriet zur Kultfigur und Antiheldin einer ganzen Generation. verbrachte sie zwischen der Hamburger Punk- und Rock'n'Roll-Szene, den griechischen Inseln und dem Berliner Underground sowie in der Obhut einer prominenten Schweizer Verlegerfamilie. Ihre Wege kreuzten Rockstars wie Alexander Hacke (»Einstürzende Neubauten«), David Bowie, Nick Cave, Nina Hagen und Depeche Mode ebenso wie die Literaten Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith und Loriot. Bis heute befindet sich Christiane Felscherinow in einem Methadon-Programm für Langzeit- abhängige. 1996 brachte sie einen Sohn zur Welt. Sie lebt heute in der Nähe von Berlin.

Sonja Vukovic, geboren 1985 bei Aachen, ist Journalistin und entwickelt crossmediale Konzepte, wofür sie 2010 mit einem Grimme- Online-Award und einem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet wurde. Sie schrieb u.a. für die Rheinische Post, Spiegel Online und Die Welt. 2010, im Zuge einer Recherche anlässlich des 30. Jahrestags des internationalen Kinokassenschlagers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, lernten sich Sonja Vukovic und Christiane Felscherinow kennen - und begannen bald mit der Arbeit an den Memoiren.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783943737141
Verlag Deutscher Levante Verlag
Dateigröße 2576 KB
Verkaufsrang 17325

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
4
1
1
1

BEwertung
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sehr interessant, besonders für die, die "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gelesen haben

Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Vorchdorf am 07.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Normalerweise brauche ich für ein Buch meist über einen Monat, um es fertigzulesen. Aber dieses Buch hatte ich in 2 Tagen ausgelesen. Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen. Spannend, ehrlich und dramatisch.

Faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden am 12.03.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ich das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" vor vielen Jahren gelesen hatte, war ich nun neugierig, wie es mit Christiane F. weitergegangen ist. Auf keinen Fall langweilig, sonst wäre wohl auch kein Buch entstanden. Ihr Leben ist filmreif weiterverlaufen. Vielleicht fasziniert die Geschichte von Christiane F. deswegen, da es si... Da ich das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" vor vielen Jahren gelesen hatte, war ich nun neugierig, wie es mit Christiane F. weitergegangen ist. Auf keinen Fall langweilig, sonst wäre wohl auch kein Buch entstanden. Ihr Leben ist filmreif weiterverlaufen. Vielleicht fasziniert die Geschichte von Christiane F. deswegen, da es sich nicht um den Lebenslauf eines Durchschnittsbürgers handelt, auch wenn ihr Leben abschnittsweise immer von Drogenabhängigkeit geprägt ist. Das Buch ist sehr zu empfehlen und regt zum Nachdenken über das Leben an.

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