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Platzspitzbaby

Meine Mutter, ihre Drogen und ich

Franziska K. Müller, Michelle Halbheer

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Beschreibung

Michelle Halbheers Mutter verkehrte auf dem Platzspitz, der offenen Zürcher Drogenszene; schwerst drogenabhängig, vernachlässigte und gefährdete sie nicht nur sich selber, sondern auch ihr Kind. Michelle ist knapp zehn, als sich ihre Eltern scheiden lassen und sie in die Obhut ihrer heroin- und kokainabhängigen Mutter kommt. Die folgenden Jahre werden für das Mädchen derart bedrohlich, dass es nur knapp überlebt. Das Elend dringt, auch über den besorgten Vater, immer wieder nach draussen. Aber Behörden, Ärzte, Polizeibeamte und zufällig involvierte Erwachsene bleiben untätig. Als Michelle endlich über das Unfassbare spricht, ist sie bereits ein Teenager. Sie wird umplatziert. Doch der Neuanfang bei den Pflegeeltern gerät, im dort streng religiösen Umfeld, zu einer weiteren Katastrophe. Als Michelle mit sechzehn ihr Leben selbst in die Hand nimmt, weiss sie noch immer nicht, was Normalität bedeutet. Etwas anderes jedoch weiss sie ganz genau: dass sie niemals so enden will wie ihre Mutter. Mit grosser Willensanstrengung setzte die heute 28-Jährige in den folgenden Jahren um, was viele andere Kinder aus Drogenfamilien leider nicht schaffen: Sie machte eine Ausbildung - und sie blieb suchtfrei. Mit dem jetzt vorliegenden Buch will Michelle allen anderen "vergessenen Kindern", die noch heute zu Tausenden in Suchtfamilien aufwachsen, eine Stimme geben. Ihre.

Michelle Halbheers Mutter gehört der Platzspitz-Generation an; schwerst drogenabhängig, vernachlässigte und gefährdete sie nicht nur sich selber, sondern auch ihr Kind. Michelle ist knapp zehn, als sich ihre Eltern scheiden lassen und sie in die Obhut ihrer heroin- und kokainabhängigen Mutter kommt. Die folgenden Jahre werden für das Mädchen derart bedrohlich, dass es nur knapp überlebt. Das Elend dringt, auch über den besorgten Vater, immer wieder nach draussen. Aber Behörden, Ärzte, Polizeibeamte und zufällig involvierte Erwachsene bleiben untätig. Als Michelle endlich über das Unfassbare spricht, ist sie bereits ein Teenager. Sie wird umplatziert. Doch der Neuanfang bei den Pflegeeltern gerät, im dort streng religiösen Umfeld, zu einer weiteren Katastrophe. Als Michelle mit sechzehn ihr Leben selbst in die Hand nimmt, weiss sie noch immer nicht, was Normalität bedeutet. Etwas anderes jedoch weiss sie ganz genau: dass sie niemals so enden will wie ihre Mutter. Mit grosser Willensanstrengung setzte sie in den folgenden Jahren um, was viele andere Kinder aus Drogenfamilien leider nicht schaffen: Sie machte eine Ausbildung - und sie blieb suchtfrei. Mit ihrem Buch will Michelle allen "vergessenen Kindern", die auch heute noch zu Tausenden in Suchtfamilien aufwachsen müssen, eine Stimme geben. Ihre.
 
Franziska K. Müller ist selbständige Journalistin und Autorin. Für Wörterseh hat sie bereits zahlreiche Bestseller geschrieben, darunter "Heimatlos", "Leben!", "Mutanfall", "Martha, du nervst!" und "für immer". Als der Verlag sie anfragte, ob sie ein Buch über eine junge Frau schreiben wolle, die bei einer schwer drogensüchtigen Mutter aufgewachsen ist, sagte sie in Erinnerung an die furchtbaren Zustände auf dem Platzspitz und nach einer ersten Begegnung mit Michelle Halbheer zu und tauchte in den folgenden Monaten in deren Leben und in die tabuisierten Zustände eines Universums ein, in dem es viele stille Mitwisser gab. Franziska K. Müller lebt und arbeitet in Zürich und Wien und hat für Menschen, die ihre Lebensgeschichten schriftlich festhalten möchten, das Angebot privatbiografie.ch geschaffen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783037635421
Verlag Wörterseh Verlag
Dateigröße 2553 KB
Verkaufsrang 189

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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1
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1

Sehr eindrücklich
von einer Kundin/einem Kunden aus Birmensdorf ZH am 09.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rührende Geschichte, sehr gut geschrieben. Würde ich sofort empfehlen. Ein guter Mix zwischen eines tragischen Schicksal und der Geschichte Zürichs, der zum Denken anregt.

Bewegend, traurig.
von einer Kundin/einem Kunden aus Caslano am 18.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gut geschrieben, traurig bewegende Geschichte; aber Michelle Halbheer hat es geschafft das Leben in die Hand zu nehmen und selbstverantwortlich zu handeln. Das ist der Lichtblick dieser Geschichte. Gleichgültigkeit und Unfähigkeit der Behörden wird klar beschrieben. Das es verantwortungslos war die Kinder den Süchtigen zu üb... Gut geschrieben, traurig bewegende Geschichte; aber Michelle Halbheer hat es geschafft das Leben in die Hand zu nehmen und selbstverantwortlich zu handeln. Das ist der Lichtblick dieser Geschichte. Gleichgültigkeit und Unfähigkeit der Behörden wird klar beschrieben. Das es verantwortungslos war die Kinder den Süchtigen zu überlassen, wird klar und ist nur schwer zu verstehen.

Traurig und doch spannend.
von einer Kundin/einem Kunden aus Kreuzlingen am 08.03.2020

Michelle erzählt ihre Geschichte sehr autentisch und glaubwürdig. So traurig die Geschichte auch ist, weckt sie doch auch Hoffnung für alle, die in einer problematischen Familie leben. Mögen alle Betroffenen Hilfe und Kraft finden, den vorgezeichneten Weg der Hoffnungslosigkeit zu verlassen und ihr Schicksal in die eigenen Hände... Michelle erzählt ihre Geschichte sehr autentisch und glaubwürdig. So traurig die Geschichte auch ist, weckt sie doch auch Hoffnung für alle, die in einer problematischen Familie leben. Mögen alle Betroffenen Hilfe und Kraft finden, den vorgezeichneten Weg der Hoffnungslosigkeit zu verlassen und ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Michelle hat es versucht und ich wünsche ihr, dass sie es auch weiterhin schafft und ein gutes Leben hat.

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