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Abschied vom Himmel

Mein Leben zwischen Gewalt und Freiheit

Hamed Abdel-Samad

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Beschreibung

Streng religiös erzogen, schliesst sich Hamed Abdel-Samad als Student der radikalen Muslimbruderschaft an. Doch dort findet er keine Antworten auf seine Fragen. Da beschliesst er, nach Deutschland zu gehen, in der Hoffnung, sich endlich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen zu können.

"Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (...) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie (...)"
Süddeutsche.de, 26.11.2013

Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.
Seine Autobiographie "Mein Abschied vom Himmel" sorgte für Aufsehen: "Was er von seinen Landsleuten erwartet, hat er selbst vorgemacht: Aufklärung durch Tabubruch." ZDF-Aspekte

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426426241
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel Mein Abschied vom Himmel
Dateigröße 1159 KB

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Schonungslos ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses äußerst beeindruckende Buch gibt einen großen Einblick in das Leben der Menschen in Ägypten im privaten, religiösen und politischen Bereich. Hamed Abdel-Samad ist ein Wanderer zwischen den Welten, sein wohltuend offener und unvoreingenommener Blick sieht die Missstände in seinem Ursprungsland ebenso wie die in Deutschland... Dieses äußerst beeindruckende Buch gibt einen großen Einblick in das Leben der Menschen in Ägypten im privaten, religiösen und politischen Bereich. Hamed Abdel-Samad ist ein Wanderer zwischen den Welten, sein wohltuend offener und unvoreingenommener Blick sieht die Missstände in seinem Ursprungsland ebenso wie die in Deutschland. An dieser Autobiografie bewundere ich vor allem die schonungslose Ehrlichkeit des Autors sich selbst gegenüber.

Mein Abschied vom Himmel
von Michael Th. Nimz aus Leipzig am 18.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist autobiografischen Charakters und zeigt die Entwicklung von Hamed Abdel-Samad seit seiner Kindheit in Ägypten bis zu seinem Leben hier in Deutschland auf. Das wichtigste Anliegen ist ihm dabei zu schildern, warum und wie er sich von einem gläubigen Muslim zu einem säkular und liberal denkenden und handelnden Mensc... Dieses Buch ist autobiografischen Charakters und zeigt die Entwicklung von Hamed Abdel-Samad seit seiner Kindheit in Ägypten bis zu seinem Leben hier in Deutschland auf. Das wichtigste Anliegen ist ihm dabei zu schildern, warum und wie er sich von einem gläubigen Muslim zu einem säkular und liberal denkenden und handelnden Menschen entwickelt hat. Das Buch ist sehr interessant für alle die, die sozusagen aus erster Hand und ohne die üblichen Schlagzeilen erfahren wollen, wie das Leben in einem islamisch geprägten Land abläuft und was die islamische Indoktrination aus Menschen macht, die dieser freiwillig oder erzwungen erliegen. Ein insgesamt sehr empfehlenswertes Buch.

A wie Abdel-Samad
von Christoph Schwarzmüller aus Mannheim am 10.07.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die schönsten Bücher sind oft die, mit denen man nicht gerechnet hat: Autobiographie eines begabten jungen Mannes, der als Sohn des Imams in einem ägyptischen Dorf Erfahrungen von Ausgrenzung und Gewalt machen muss, als Student einer Frau nach Deutschland folgt und sich dort - so scheint es - rasch integriert und eine akademisch... Die schönsten Bücher sind oft die, mit denen man nicht gerechnet hat: Autobiographie eines begabten jungen Mannes, der als Sohn des Imams in einem ägyptischen Dorf Erfahrungen von Ausgrenzung und Gewalt machen muss, als Student einer Frau nach Deutschland folgt und sich dort - so scheint es - rasch integriert und eine akademische Laufbahn einschlägt. Selten genug, dass man einen Einblick in die islamische Welt aus erster Hand erhält, noch erstaunlicher, mit welch analytischem Scharfblick Abdel-Samad selbst hochemotionale Lebensthemen wie Missbrauch, Gottesferne oder Traumatisierung beschreibt. Und so liefert der Autor keine billige Abrechnung mit der Gewaltseite des Islam und erst recht nicht eine schwarz-rot-gold-gestreifte Erfolgsstory gelungener Integration, sondern fesselt durch eine bittere Abrechnung mit der Illusion, man könne die Geister aus der Vergangenheit in einem neuen Land abstreifen wie eine zu enge Jacke. Grotesker "Höhepunkt" seine Schilderung, wie er in Istanbul, nachdem ihm sein Rucksack mit sämtlichen Papieren geklaut wurde, in die Mühlen der Bürokratie gerät und wochenlang eine Art Nichtexistenz führen muss, bis eine Intervention an höchster ägyptischer Stelle endlich seine Ausreise bewirkt. Sein Buch habe in Ägypten teils heftige Reaktionen hervorgerufen, liest man, und: Abdel-Samad stehe unter Polizeischutz.

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