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Abaddons Tor

Roman

Expanse Band 3

James S. A. Corey

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Beschreibung

Der Krieg hat begonnen - doch gegen wen?

Überall im Sonnensystem haben die Menschen Raumstationen errichtet. Die friedliche Zukunft ist jedoch in Gefahr, denn ein fremdartiges Protomolekül hat die Bevölkerung der Venus ausgelöscht und entwickelt sich nun rasant fort - mit katastrophalen Folgen. Uranus wird als Nächstes angegriffen, und dort entdecken die Menschen schliesslich ein unheimliches Portal. Und niemand weiss, was jenseits des Portals lauert ...

Hinter dem Pseudonym James Corey verbergen sich die beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Beide schreiben auch unter ihrem eigenen Namen Romane und leben in New Mexico. Mit ihrer erfolgreichen gemeinsamen Science-Fiction-Serie THE EXPANSE haben sie sich weltweit in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermassen geschrieben.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 624 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641113148
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Expanse Series - Abaddon's Gate Book 3
Dateigröße 2228 KB
Übersetzer Jürgen Langowski

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Rezension zu "Abaddons Tor - HB"
von Zsadista am 03.10.2018
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Lange liegt der seltsame Ring um die Venus. Doch jetzt macht er sich auf den Weg zur Erde. Da keiner weiß, was der Ring genau ist, machen sich Vertreter von Erde, Mars und Außenwelten auf den Weg, um das zu erkunden. Mit an Bord sind nicht nur das Militär, sondern auch eine Menge Privatpersonen. Wie zum Beispiel Geistlic... Lange liegt der seltsame Ring um die Venus. Doch jetzt macht er sich auf den Weg zur Erde. Da keiner weiß, was der Ring genau ist, machen sich Vertreter von Erde, Mars und Außenwelten auf den Weg, um das zu erkunden. Mit an Bord sind nicht nur das Militär, sondern auch eine Menge Privatpersonen. Wie zum Beispiel Geistliche und ein Filmteam auf der „Rosinante“. Doch kaum ist die Truppe am Ring angekommen, setzten sich Vorgänge in Gang, die man so nie erwartet hätte. „Abbadons Tor – HB“ ist der dritte Band einer Science Fiction Serie aus der Feder des Autors James Corey. Ich durfte hier das Buch als Hörbuch genießen. Matthias Lühn ist der Sprecher und hat seine Arbeit wirklich fantastisch gemacht. Und wieder einmal sieht man dem Buch / Hörbuch nicht an, dass es ein Teil einer Serie ist. Erst zum Ende hin, weil ich vieles nicht verstanden habe, googelte ich und fand heraus, dass dies bereits der dritte Teil einer Serie ist. Was mir jetzt einiges klar aber nicht verständlich macht. Daher muss ich wieder einmal erwähnen, es wäre schön, wenn Verlage die Bücher / Hörbücher auf den ersten Blick als Serie zu erkennen geben würden. Ich entscheide mich für Bücher / Hörbücher wenn ich sie sehe. Der Inhalt ist leider zu zwei Dritteln überaus langweilig. Dadurch, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne, öffneten sich mir beim Hören große Lücken, die ich nicht verstanden hatte. So konnte ich nichts mit Leuten anfangen, die mit einem Protomolekül infiziert sind. Auch die „Rosinante“, ihre Besatzung und Geschichte blieb mir fremd. Ich verstand auch nicht, warum manche über ihre Mütter oder Väter sprachen. Den Einstieg fand ich deswegen sehr schwierig und langweilig. Es hat mir auch nicht sonderlich gefallen, dass dieser Band mehr als Religiös war. Die Priesterin Anna ging mir gehörig auf die Nerven. Ich fand ihre Gespräche schon regelrecht als Gelaber. Es hat ja keiner Schuld und es ist ja alles nur ein Missverständnis und Friede, Freude, Eierkuchen. Nein, Danke, darauf hätte ich gut und gerne verzichten können. Ich fragte mich sowieso, was Geistliche auf dieser Mission zu suchen hatten. Ich konnte auch nichts mit diesem Glühwürmchen Miller anfangen oder der Figur von Claire. Ich verstand ihre Geschichten einfach nicht richtig. Zum Ende hin wurde die Story wirklich interessanter und besser. Mit den Kämpfen und Intrigen war das Ganze dann noch recht spannend zum Schluss hin. Wobei das richtige Ende des Hörbuches dann doch wieder eher öde und unverständlich war. Auf jeden Fall zeigte die Geschichte wieder die typische Art der Menschheit, ihre unermessliche Gier und der schon mit Wahnsinn anmutende Hochmut. Leider kann ich hier nicht genauer darauf eingehen, Leser oder Hörer des Buches werden wissen, was ich meine. Da dieser Teil wirklich nicht mein Fall war, werde ich wohl auf die nächsten und auch die vorigen Bände verzichten.

Todesengel kommen ungelegen
von MR.Devilappe aus Minden am 02.01.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das ist, im Vergleich zu „Leviathan erwacht“ und „Calibans Krieg“, auch gleich die große Neuerung im Expanse-Universum: Der Schauplatz wird in den Raum außerhalb unseres Sonnensystems verlagert. Wohin genau bleibt dabei ein Geheimnis, ist aber zunächst nicht weiter relevant. Zwei, drei Fragen nach den Erzeugern des Protomoleküls... Das ist, im Vergleich zu „Leviathan erwacht“ und „Calibans Krieg“, auch gleich die große Neuerung im Expanse-Universum: Der Schauplatz wird in den Raum außerhalb unseres Sonnensystems verlagert. Wohin genau bleibt dabei ein Geheimnis, ist aber zunächst nicht weiter relevant. Zwei, drei Fragen nach den Erzeugern des Protomoleküls werden an diesem Ort von einer verwaisten Alien-Station mit schier unvorstellbaren technischen Möglichkeiten beantwortet, aber mindestens ebenso viele neu gestellt. Auch in „Abbadons Tor“ greifen Abraham und Franck auf die bewährte Erzählstruktur zurück: Neben unserem alten Bekannten Jim Holden erzählen die Attentäterin Melba Koh, die Geistliche Anna und APO-Mann Bull. Interessant und auf den ersten Blick nicht passend erscheint die Geistliche, die sich allerdings nicht nur durchzusetzen vermag, sondern obendrein „Abbadons Tor“ um die ein oder andere interessante philosophische Idee rund um die Existenz von Aliens erweitert. Neben der bei Corey üblichen Aufteilung der Handlung auf eine politische und eine Action-Ebene ist es hier gerade die Intrige Melba Kohs, die sich gegen Holden richtet, die die Spannung kontinuierlich aufrecht erhält – zumindest bis zu dem Punkt, an dem die vollautomatische außerirdische Station ins Spiel kommt. Als die beschließt, in den fremden Schiffen eine Gefahr zu sehen (und hier erklärt sich der Titel: Abbadon ist in der Offenbarung des Johannes der nicht ganz unproblematische Engel der Vernichtung), kommt es auf allen Raumern zur Katastrophe, und die Menschen müssen versuchen, entgegen aller politischer Überzeugungen zusammenzuarbeiten, um den Weg nach Hause anzutreten. Klar, dass das nicht jedem verbissenen Hardliner gefällt. Das größte Problem ist also nicht das außerirdische Molekül, sondern – wie immer – die Menschheit selbst, die es gerade mal so schafft, zusammenzuhalten, wenn es ernst wird. Keine neue Botschaft, die Franck und Abraham hier verkünden, aber vorgebracht in einer Story, die dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

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