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Still. Chronik eines Mörders

Thomas Raab

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Beschreibung

Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des allgegenwärtigen Lärms: die Stille des Todes. Blutig ist die Spur, die er in seinem Heimatdorf hinterlässt. Er zieht hinaus in die Welt, jenseits der Gesellschaft, schläft in verlassenen Ställen, bleibt im Verborgenen, lauschend, und ist doch mitten unter den Menschen. Durch sein unfassbar sensibles Gehör hat er gelernt, sich lautlos wie ein Raubtier seinen Opfern zu nähern, nach Belieben das Geschenk des Todes zu bringen, und doch findet er nie, wonach er sich sehnt: Liebe. Bis er auf einen Schatz stösst. Ein Schatz aus Fleisch und Blut. Lebendig. Ein Schatz, der alles ändert.

"Ein raffiniertes Gespinst. Raab erweist sich als Wortakrobat höchster Güte. Das Buch verblüfft, es berührt, stösst ab und reisst mit. Es ist wie ein Naturereignis mit lang anhaltender Wirkung!"
Generalanzeiger Magdeburg, 18.06.2016

Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, zuletzt "Buchliebling" 2011 und Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden im Sommer 2014 für die ARD-Degeto mit Robert Palfrader in der Hauptrolle verfilmt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 313 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.01.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426425749
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 710 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
86 Bewertungen
Übersicht
61
18
5
1
1

Chronik eines Mörders
von einer Kundin/einem Kunden aus Berndorf am 30.04.2020

Langweilig langatmig das fadeste Buch meines Lebens.. Und ich lese sehr viel

Karl Heidemann, still aber tödlich.
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2017

Dieser Psycho-Thriller um Karl Heidemann ist sehr anders. Er ist wie eine Mischung aus Roman und Biografie, doch Thomas Raab hat es geschafft, daraus ein nahezu perfektes Buch zu schaffen. Der Leser begleitet Karl von seiner Geburt an. Und auf jeder Seite muss man einfach mit ihm fühlen - trotz seiner sonst unverzeihlichen Tate... Dieser Psycho-Thriller um Karl Heidemann ist sehr anders. Er ist wie eine Mischung aus Roman und Biografie, doch Thomas Raab hat es geschafft, daraus ein nahezu perfektes Buch zu schaffen. Der Leser begleitet Karl von seiner Geburt an. Und auf jeder Seite muss man einfach mit ihm fühlen - trotz seiner sonst unverzeihlichen Taten. Definitiv ein Buch für alle Liebhaber von Psycho-Thrillern und gut geschriebenen Charakteren.

Das ungewöhnliche Porträt eines Mörders, seine Zerrissenheit und seine lebenslange Suche nach Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jettenbrunn ist auf den ersten Blick ein ganz normales kleines Dörfchen: es wird gelebt, geliebt und gestorben, es wird geredet, gemunkelt und getratscht, jeder weiß fast alles über jeden, und doch gibt es auch eine Menge dunkle Geheimnisse - wie gesagt, ein ganz normales Dorf. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn im Jahr 19... Jettenbrunn ist auf den ersten Blick ein ganz normales kleines Dörfchen: es wird gelebt, geliebt und gestorben, es wird geredet, gemunkelt und getratscht, jeder weiß fast alles über jeden, und doch gibt es auch eine Menge dunkle Geheimnisse - wie gesagt, ein ganz normales Dorf. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn im Jahr 1982 wird hier Karl Heidemann geboren und das Unheil nimmt seinen Lauf. Denn Karl ist kein Kind wie andere. Von Anfang an schreit er ohne Ende, brüllt sich die Seele aus dem Leib und will keine Ruhe geben. Die Eltern Heinrich und Charlotte sind völlig überfordert, wissen sich keinen Rat, bis irgendwann klar wird, dass Karl etwas hat, um das ihn niemand beneidet: ein Gehör, das so ausgeprägt und sensibel ist, dass er das Blut in den Adern hört, dass er versteht, was am anderen Ende des Dorfes gesprochen wird und dass er den Flügelschlag eines Vogels als Lärm empfindet. Also ziehen sein Eltern die Konsequenzen, damit er endlich still wird. Sie verkleiden den Keller schalldicht, installieren eine Videokamera, um ihn im Blick zu haben und lassen ihn abgeschottet von allen sozialen Kontakten aufwachsen. Im Alter von zehn Jahren entdeckt er, als seine Mutter ihrem Leben im Dorfweiher ein Ende setzt, die Faszination des Todes. Denn in diesem Augenblick ist alles still, von einer geradezu göttlichen Ruhe erfasst. Karl beginnt seine Mitmenschen zu beobachten, erst heimlich, dann wird er den Dorfbewohnern langsam unheimlich, denn eine weitere Frau verschwindet, und der Leser kann Karl dabei zusehen, wie er diese Frau im gleichen Weiher zu Tode bringt. Im Laufe der nächsten Jahre wird Karl von Jettenbrunn weggehen, er wird eine Blutspur hinter sich her ziehen und er wird die taubstumme Marie kennenlernen, zu der er eine große Seelenverwandtschaft spürt - kann ihn das retten? Thomas Raab „Still“ Droemer 368 Seiten


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