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Abschied von der Opferrolle

Das eigene Leben leben

Herder Spektrum Band 80315

Viele fühlen sich anderen Menschen ausgeliefert. Sie empfinden sich als Opfer ihres Handelns, sehen keine Möglichkeit, an der Situation etwas zu verändern. Doch welche Rolle spielen "Opfer" und "Täter"? Wie lässt sich die Dynamik verändern? Erstarrte Positionen aufgeben, ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln, das eigenen Leben wirklich leben. Darum geht es.
Portrait

Dr. Prof. Verena Kast, geboren 1943 ist eine der remoniertesten Psychotherapeutinnen im deutschen Sprachraum. Sie ist Dozentin am C. G.-Jung-Institut in Zürich, Professorin an der Universität Zürich, Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie. Autorin zahlreicher Bücher u. a. zur Thematik des Trauerns und zu Beziehungsfragen. Ausserdem arbeitet sie als Jung'sche Analytikerin und Lehranalytikerin in eigener Praxis in St. Gallen. Sie ist Autorin zahlreicher Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783451803154
Verlag Herder
Dateigröße 308 KB
Verkaufsrang 19118
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ute Ratzenböck
von einer Kundin/einem Kunden aus Gramastetten am 27.06.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Ideales Buch für mich! Gut für loslassen von negativen Speicherungen der Kindheit

Großer Titel
von Gerd aus Hamburg am 04.02.2011
Bewertet: Einband: Paperback

Hier wird der Versuch gemacht die Opferrolle zu beschreiben und bietet darüber hinaus auch eine Lösungsstragie an. Ist gut beschrieben, verliert sich manchmal in Erklärungsschleifen.

Der Gestalter: zwischen Aggressor und Opfer
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Einband: Paperback

Verena Kast analysiert das Spannungsverhältnis zwischen Aggressor und Opfer und entwickelt das Alternativmodell des Gestalters. -- Nur am Rande berührt Verena Kast dabei -ganz behutsam und fast unbemerkt- gesellschaftliche Zusammenhänge, wenn sie etwa -lediglich in einem Nebensatz- darauf verweist, dass "ein System, dass so sehr... Verena Kast analysiert das Spannungsverhältnis zwischen Aggressor und Opfer und entwickelt das Alternativmodell des Gestalters. -- Nur am Rande berührt Verena Kast dabei -ganz behutsam und fast unbemerkt- gesellschaftliche Zusammenhänge, wenn sie etwa -lediglich in einem Nebensatz- darauf verweist, dass "ein System, dass so sehr auf Macht, Reichtum und Ansehen basiert, weggeschlossene Leichen hat." Ja, da könnte sie wohl recht haben - aber warum nur so beiläufig? -- Denn dass psychologische Erkenntnis natürlich auch für Verena Kast eine große gesellschaftliche Relevanz hat, zeigt sie in ihrem Schlusskapitel, darauf hinweisend, dass es darum gehe, Macht zu opfern und das Leben nicht auf Machtstreben, Dominanz und Unterwerfung zu reduzieren. -- Und auch das von Verena Kast herausgearbeitete Phänomen der Identifikation des Opfers mit dem Angreifer ist gerade angesichts einer ja unverändert streng hierarchisch geprägten Wirtschaftsordnung aktueller denn je: Die machthungrigen Aggressoren konnten uns bislang jedenfalls nicht nachweisen, dass sie über ein grundpositives, nachhaltig überzeugendes Geschäfts- und Lebensmodell verfügen. -- Mit ihrem Alternativmodell des Gestalters setzt Verena Kast dagegen einen angenehm-ausgleichenden und auf persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung gerichteten wertvollen Impuls.