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Wilde Schwäne

Die Frauen meiner Familie. Eine Geschichte aus China im 20. Jahrhundert. Ausgezeichnet mit dem NCR Book Award 1992 und dem the British Book of the Year 1993

Jung Chang erzählt die Geschichte ihrer eigenen Familie und damit Chinas von der Kaiserzeit über die Herrschaft Maos bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Grossmutter, Mutter und sie selbst müssen erfahren, wie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen Millionen Menschen das Leben kostet, und das Überleben nur unter grossem Leid möglich macht.
Portrait
Jung Chang wurde 1952 in der Provinz Sichuan in China geboren. Mit vierzehn Jahren wurde sie Mitglied der Roten Garden und arbeitete als Bäuerin, als "Barfussärztin", als Stahlarbeiterin und Elektrikerin, bevor sie ihr Englischstudium aufnahm und später Assistentin an der Sichuan Universität werden konnte.1978 verliess sie ihre Heimat und ging nach England, wo sie 1982 an der York Universität in London promovierte; sie war damit die erste Chinesin, die einen Doktortitel der britischen Universität erhielt. Heute lebt die gefeierte Bestsellerautorin, die mit einem Buch über Mao 2005 ihren persönlichen Rückblick auf China abschloss, in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 768
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30085-5
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19.1/12.6/3.8 cm
Gewicht 500 g
Originaltitel Book on China
Abbildungen 33 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 3. erweiterte Auflage
Übersetzer Andrea Galler, Karlheinz Dürr
Verkaufsrang 15196
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 11.06.2019

Jung Chang wurde 1952 in der Provinz Sichuan geboren. In „Wilde Schwäne“ erzählt sie in einem biographischen Bericht über das Leben dreier Frauen im China der Kaiserzeit, der Herrschaft Maos bis zum Ende des 20. Jahrhunderts – das Leben ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihres eigenen. Musste die Großmutter noch Konkubine eines ... Jung Chang wurde 1952 in der Provinz Sichuan geboren. In „Wilde Schwäne“ erzählt sie in einem biographischen Bericht über das Leben dreier Frauen im China der Kaiserzeit, der Herrschaft Maos bis zum Ende des 20. Jahrhunderts – das Leben ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihres eigenen. Musste die Großmutter noch Konkubine eines Kuomintang-Generals werden, waren Changs Eltern bereits überzeugte Kommunisten, ihr Vater ein hochrangiger Parteifunktionär. Ergreifend schildert sie die kulturrevolutionäre Umerziehung auf dem Land und ihre Zeit bei den jungen Rotgardisten. Ihr weiterer Lebensweg entfaltet sich vor einem Panorama der jüngeren Geschichte Chinas und ermöglicht einen feinfühlig beschriebenen Einblick in die Machtergreifung Maos. Mit Demütigungen, Plünderungen, Bücherverbrennungen und Folter stürzt er das Reich der Mitte ins Chaos, macht sich die niedersten Instinkte des Menschen zu Nutze, hetzt Funktionäre gegeneinander auf und spielt mit der Angst vor Denunziation und Verhaftung. Die Rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen kostet Millionen Menschen das Leben, unbeschreibliches Leid, das hier auf den drei Generationen lastet. Kaum in Worte zu fassen und doch vermag Chang es, das Leben dieser drei Frauen erstaunlich sachlich, aber dadurch umso eindringlicher darzustellen und die Seele des chinesischen Volkes sichtbar zu machen. Großmutter, Mutter und Tochter bilden dabei Fixpunkte auf der Achse dieser Dokumentation, die sich dennoch spannend wie ein Roman liest. Jung Changs Rückblick auf ihre Jugend vor ihrer Auswanderung nach England macht deutlich, was es bedeutet, in einer Diktatur fernab der freiheitlich-demokratischen Welt zu leben, ermöglicht eine Annährung an die Details einer grausamen Historie und bietet den Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Mao Zedong Regimes. Vor dem Hintergrund der konfuzianischen Lehre und der langen Tradition der Denker wird die Instrumentalisierung des Kommunismus aufgerollt. Subtil wurde das moralische Gewissen einer Gesellschaft durch permanenten Missbrauch und widersprüchliche Apelle zerstört. Die Autorin resümiert Maos Philosophie in einem ständigen Bedürfnis nach dem Konflikt, der eine moralische Wüste hinterließ. Absolut lesenswert!

ein chinesisches Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2018

Bereits 1991 erschienen, ist die Geschichte, die sich am Leben der Autorin und ihrer Familie orientiert, ein Muss für alle, die sich für China und seine Geschichte interessieren. Manchmal schwer auszuhalten, wird das Schicksal der 3 Frauen lebendig. Hochinteressant und einfach großartig!

tolino
von einer Kundin/einem Kunden aus Enger am 12.08.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

man kann wunderbar bei Sonne oder im Dunkel lesen, man kann unterschiedliche Formate verwenden, das ist auch toll, ich würde wieder so ein e-book kaufen