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Vor dem Sturm

Roman. Ausgezeichnet mit dem National Book Award 2011

Jesmyn Ward, geboren 1977, wuchs in DeLisle, Mississippi, auf. Nach einem Literaturstudium in Michigan war sie Stipendiatin in Stanford und Writer in Residence an der University of Mississippi. Zurzeit lehrt sie Creative Writing an der University of South Alabama. Für ihre Romane Vor dem Sturm und Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt erhielt sie jeweils den National Book Award sowie mehrere weitere Auszeichnungen. Die Romane wurden von der amerikanischen und deutschen Presse hymnisch besprochen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28618-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18.8/12.1/3 cm
Gewicht 306 g
Originaltitel Salvage the Bones
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ulrike Becker
Verkaufsrang 90354
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Irgendwie roh
von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2018

In einer Rezension las ich, "Vor dem Sturm" sei "wundervoll lebensbejahender Lesestoff". Dem stimme ich nicht zu. Ja, der Roman nimmt seine Figuren ernst, aber es es sind unansprechende Figuren, deren Entscheidungen häufig nicht nachvollziehbar sind. Sicherlich habe ich ohnehin keinen besonderen Bezug zu ungebildeten Teenagern,... In einer Rezension las ich, "Vor dem Sturm" sei "wundervoll lebensbejahender Lesestoff". Dem stimme ich nicht zu. Ja, der Roman nimmt seine Figuren ernst, aber es es sind unansprechende Figuren, deren Entscheidungen häufig nicht nachvollziehbar sind. Sicherlich habe ich ohnehin keinen besonderen Bezug zu ungebildeten Teenagern, aber es ist die gesamte Welt des Romans, allen voran die Hundekampf-Nebenhandlung, die mich einfach nicht sehr interessiert. Meine Erwartungshaltung ist nicht, dass Literatur auf Hochglanz poliert ist. Es gibt in so unterschiedlichen Werken wie "Mama Day" von Gloria Naylor oder "Moby Dick" von Herman Melville Passagen, die das Leben literarisch ungefiltert aussehen lassen, aber dort gehören diese Passagen zu größeren Strukturen, die über das Profane hinausgehen und zu etwas Großartigem führen. Diese Größe erreicht "Vor dem Sturm" nicht. Was es gut schafft, ist zu vermitteln, wie es war, mit Hurricane Katrina konfrontiert zu sein - ich kam bisher an keiner literarischen Schilderung vorbei, die ähnlich eindrücklich ist - dafür verdient Jesmyn Ward also Lob - allerdings mag das den Roman interessanter für Kulturwissenschaftler machen als für Literaturfreunde.

Vor dem Sturm
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2018

Eindrücklich beschreibt Jasmin Ward das Leben der Schwarzen im Süden der USA. Die Perspektivenlosigkeit, das Ausgeliefertsein der Witterung und der Gesellschaft. Die Ich Erzählerin "Esch" hat keine Ansprechsperson seit ihre Mutter tot ist. Ihre Brüder und ihr Vater führen alle ein einsames Leben. Jeder für sich. Grossartige, vi... Eindrücklich beschreibt Jasmin Ward das Leben der Schwarzen im Süden der USA. Die Perspektivenlosigkeit, das Ausgeliefertsein der Witterung und der Gesellschaft. Die Ich Erzählerin "Esch" hat keine Ansprechsperson seit ihre Mutter tot ist. Ihre Brüder und ihr Vater führen alle ein einsames Leben. Jeder für sich. Grossartige, vielfältige Sprache. Regt die Phantasie an und lässt die Leserin an der Ohnmacht der Menschen teilnehmen.

Vor dem Sturm
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 29.05.2017

Ein kleines Dorf nahe der Küste von Mississippi, zehn Tage vor Hurrikan Katrina. Die vierzehnjährige Ich-Erzählerin Esch berichtet über die Alltagssorgen Ihrer Familie. Nach dem frühen Tod der Mutter versucht der Vater die Familie durchzubringen und ist der Einzige, der die Hurrikanwarnungen ernst nimmt. Eschs Brüder Skeetah und... Ein kleines Dorf nahe der Küste von Mississippi, zehn Tage vor Hurrikan Katrina. Die vierzehnjährige Ich-Erzählerin Esch berichtet über die Alltagssorgen Ihrer Familie. Nach dem frühen Tod der Mutter versucht der Vater die Familie durchzubringen und ist der Einzige, der die Hurrikanwarnungen ernst nimmt. Eschs Brüder Skeetah und Randall müssen ihre eigenen Probleme bewältigen. Der kleine Junior wird mehr von den großen Geschwistern als dem alkoholabhängigen Vater erzogen. So findet sich niemand, dem sich Esch mit ihren Problemen anvertrauen kann: wenige Tage vor der Katastrophe bemerkt sie, dass sie schwanger ist. Jesmyn Ward beschreibt eindrücklich die schwierige Situation einer farbigen Familie am unteren Rand der sozialen Hierarchie. Viel zu spät, erkennen die Kinder die Ausmaße der Katastrophe, die auf sie zukommt. Nicht zuletzt in den Vorbereitungen auf den Sturm zeigt sich die Perspektivlosigkeit der Familie. Als Katrina mit voller Wucht auf die Küste trifft, kann die kleine Hütte der Familie nicht stand halten, die Familie überlebt die Flut nur knapp. Ein herausragendes Buch über den Kampf um Anerkennung und Liebe. Nicht nur aufgrund seiner lyrischen Sprache hat mich dieser Roman nachhaltig beeindruckt.