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Der Turm der toten Seelen

Thriller Bd.1

Leo Junker Band 1

Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Seitdem kämpft er mit Angstattacken. Als in seinem Wohnblock ein Mord geschieht, fühlt er sich instinktiv zum Tatort hingezogen. Leo beginnt unerlaubt zu ermitteln, denn ein ungewöhnliches Detail an der Leiche erinnert ihn an seine eigene von Gewalt geprägte Jugend. Und an John Grimberg, damals Leos bester Schulfreund, der durch ein tragisches Ereignis zu seinem schlimmsten Feind wurde.
Portrait
Christoffer Carlsson, geboren 1986, ist der jüngste Star am schwedischen Krimihimmel. Mit 28 Jahren hat er nicht nur bereits vier hoch gelobte, international erfolgreiche Thriller geschrieben, sondern nebenher auch noch sein Kriminologie-Studium mit Promotion abgeschlossen. Der Turm der toten Seelen, der erste Band der Serie um den Polizisten Leo Junker, wurde 2013 mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet und war auch international sehr erfolgreich. Es folgten Schmutziger Schnee (2015) und Der Lügner und sein Henker.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch, Schwedisch
EAN 9783641147846
Verlag Random House ebook
Originaltitel Den osynlige mannen från Salem
Dateigröße 2196 KB
Übersetzer Susanne Dahmann
Verkaufsrang 8442
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Buchhändler-Empfehlungen

Optisch ein Reinfall, inhaltlich Topp!!!

Bianca Schiller, Thalia-Buchhandlung Schaffhausen

Vorab: Bitte nicht zu sehr vom Cover und dem in der deutschen Übersetzung etwas misslungenen Titel beeinflussen lassen! Der Krimi, der sich sehr auf 3 Hauptpersonen und deren Geschichte konzentriert, besticht vor allem durch die tolle Sprache, den spannenden und sehr detailliert gezeichneten Charakteren und der Wechsel zwischen erwachsenem Heute und vergangener Jugendzeit. Der eigentliche Mord ist der Auslöser für die persönliche Geschichte Leo Junkers. Richtig gut, richtig spannend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Teilweise sehr beängstigend
von Literaturlounge eu aus Gießen am 22.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Also irgendwie ist dieses Buch doch sehr beängstigend. Christoffer Carlsson zeichnet in dem ersten Band dieser Reihe einen Polizisten, der in meinen Augen eigentlich falsch im Job ist. Das dachte ich zumindest am Anfang, aber auch jetzt bin ich mir da noch nicht so sicher. Aber wie immer sollte ich am Anfang anfangen. Leo Jun... Also irgendwie ist dieses Buch doch sehr beängstigend. Christoffer Carlsson zeichnet in dem ersten Band dieser Reihe einen Polizisten, der in meinen Augen eigentlich falsch im Job ist. Das dachte ich zumindest am Anfang, aber auch jetzt bin ich mir da noch nicht so sicher. Aber wie immer sollte ich am Anfang anfangen. Leo Junker ist in diese Geschichte mehr oder weniger „zufällig“ hinein geraten. Er ist eigentlich suspendiert, weil er in einem vorhergehenden Fall einen Kollegen erschossen hat. Doch dann findet er eine Leiche einem Obdachlosenheim bei sich im Haus ein paar Stockwerke unter seiner Wohnung und diese Frau hat eine Kette in der Hand, die ihn an früher erinnert. Es stört ihn sehr weil, sie etwas in Ihm wachruft, das er gerne weiterhin begraben hätte. Diese Kette sieht so aus, wie die Kette seiner ersten großen Liebe. Dadurch switcht man immer wieder in sein früheres Leben. Dabei lernt der Leser Leos besten Freund Grim, dessen Schwester Julia und erste Freundin von Leo mit all ihren Schattenseiten kennen Man wird auch Zeuge zumindest im Buch wie Julia in den „Armen“ von Leo stirbt, weil ein anderer auf Leo schießt. Als wäre das alles nicht schon genug, erfährt man noch so nebenbei wie Leo und seine letzte Freundin ihren ungeborenen Sohn verlieren. Es ist nach dem Beenden des Buches ziemlich viel, was einen beschäftigt. Das alles in 350 Seiten ist teilweise so viel, dass ich denke, eigentlich ist das Buch überladen mit Dingen, die einen normalerweise reif für die Psychiatrie machen - wobei Leo auch zum Psychologen geht und auch Psychopharmaka zeitweise wie Drops nimmt. Mein Fazit ist auch dementsprechend. Es ist ein Thriller, der, so könnte man denken, überfrachtet ist, aber irgendwie schafft es der Autor alles stimmig abzurunden. Allerdings muss ich sagen, er hat eine absolut kranke Fantasie, einem Menschen so etwas alles auf die Schultern zu legen. Alleine an einem dieser Probleme kann die Seele eines Menschen schon starken Schaden nehmen, weswegen der Titel des Buches vielleicht auch treffend ist, da John Grimberg und auch Leo Junker, welche sich oft auf dem Wasserturm herumgetrieben haben, tote Seelen sind oder zumindest einen Schaden davon getragen haben. Es ist ein beklemmendes Buch, welches nicht durch Blut und Tod seine Spannung aufbaut, sondern durch die Geschichte der beiden Jungen, die doch sehr eng miteinander verknüpft ist. Man merkt, dass gerade die besten Freunde einen auch am besten verletzen können, wenn sie einmal das Lager wechseln - aus welchen Gründen auch immer. Der Turm der toten Seelen, ist ein Buch, welches zu fesseln weiß, weil es tief in die Psyche eines Menschen stoßen kann und so eine unbändige Spannung hervorruft. Das Buch ist aber sicherlich nicht für jeden geeignet, auch wenn man auf gute Thriller steht. Es kann an manchen Stellen doch zu viel sein und zu abgefahren.

Ich kann das Buch nur empfehlen.
von Mordsbuch am 13.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung Düster, beklemmend, gnadenlos spannend Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vorübergehend vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Körperlich und psychisch angeschlagen, ist er voller Sorge um seine Zukunft. Als in seinem Wohnhaus ein Mord geschieht, beginnt Leo – un... Kurzbeschreibung Düster, beklemmend, gnadenlos spannend Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vorübergehend vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Körperlich und psychisch angeschlagen, ist er voller Sorge um seine Zukunft. Als in seinem Wohnhaus ein Mord geschieht, beginnt Leo – unerlaubt – zu ermitteln. Denn ein Detail an der Ermordeten erinnert ihn auf erschreckende Weise an seine eigene gewalttätige Jugend und an das brutale Ende seiner ersten Liebe. Leo weiß, dass ihm jetzt nur einer weiterhelfen kann: John Grimberg, früher sein bester Freund, der später jedoch zu seinem abgrundtiefen Feind wurde und nur auf eine Gelegenheit wartet, sich an ihm zu rächen. Ein subtiler, unter die Haut gehender Thriller mit einem faszinierenden neuen Serienhelden! Bewertung Polizist Leo Junker arbeitet im Dezernat für interne Ermittlungen, Stockholm. Gerade als in dem Haus, in dem er wohnt, eine junge Frau ermordet wird, ist er vom Dienst suspendiert. Psychisch angeschlagen durch einen privaten Schicksalsschlag und seine Suspendierung, holt ihn der Mord aus seinem psychischen Tief und er beginnt ohne Erlaubnis mit den Ermittlungen. Als bei der Leiche sein Fingerabdruck gefunden wird, rückt auch er ins Feld der Verdächtigen … Kein typischer Schweden-Krimi. Alles spielt sich etwas ruhiger ab, was ich nicht schlimm finde. Das Buch hat sich super lesen lassen und die Spannung stieg. Die Charaktere werden gut beschrieben, aber auch nicht zu viel von ihnen verraten, so das man Lust auf mehr bekommt. Auch das Ende des Buches bleibt relativ offen, und ich werde mir mit Sicherheit den zweiten Teil holen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Wie einer wird, was einer ist
von Sandra Matteotti aus Zürich am 23.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine junge Frau wird in der Notschlafstelle, die sich im Haus von Leo Junker befindet, erschossen. Junker, aktuell vom Dienst suspendiert, weil er einen Kollegen erschossen hat, ist schnell am Tatort und gilt schon bald als Verdäc htiger. Schon bald fühlt er, dass dieser Fall in der Tat etwas mit ihm zu tun hat und er beginnt a... Eine junge Frau wird in der Notschlafstelle, die sich im Haus von Leo Junker befindet, erschossen. Junker, aktuell vom Dienst suspendiert, weil er einen Kollegen erschossen hat, ist schnell am Tatort und gilt schon bald als Verdäc htiger. Schon bald fühlt er, dass dieser Fall in der Tat etwas mit ihm zu tun hat und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Der Turm der toten Seelen ist der erste Band einer Reine rund um Leo Junker. Vielleicht wird darum so viel Zeit darauf verwendet, dessen ganze Geschichte aufzurollen, von der Kindheit in einem sozial schwachen Umfeld über die erste Liebe, erste Freundschaft, hin zu Schlägereien und Jugendkriminalität. Zwar hat diese Geschichte durchaus Bezug zum aktuellen Fall, trotzdem wirkt sie oft zu ausschweifend, hemmt den Erzählfluss und bremst die Spannung. Es lohnt sich, dranzubleiben (notfalls kann man das eine oder andere überblättern), denn das Buch nimmt mit der Zeit an Tempo zu und wird am Schluss wirklich spannend, so dass man sich auf weitere Fälle des vielschichtigen Ermittlers freut. Das ab und an schleppende Tempo wird aufgewogen durch eine eingängige und leicht lesbare Erzählweise, durch einen durchdachten und stimmigen Plot und komplexe Charaktere. Fazit: Stimmige Geschichte, die langsam anfängt, weit ausschweift, dann an Tempo zulegt und spannend wird. Empfehlenswert!