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Gruselkabinett - Folge 105

Mitternachtsweg.

Gruselkabinett Band 105

Benjamin Lebert

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Beschreibung

Auf Sylt gibt es einen Friedhof für die auf der Insel gestrandeten Seeleute. Dort wird nun nach mehr als hundert Jahren wieder ein Mann begraben, dessen geheimnisvolles Schicksal weit in die Vergangenheit zurückreicht ...

Benjamin Lebert, geboren 1982, lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. Sein erster Roman wurde in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt.

Produktdetails

Medium CD
Spieldauer 60 Minuten
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 08.10.2015
Verlag Lübbe Audio
Sprache Deutsch
EAN 9783785751688

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine düstere Geschichte…
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 24.09.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als Peter Maydell, Redakteur für die Lübecker Zeitung, von Johannes Kielland ein Manuskript zugesendet bekommt, ist seine Neugierde groß. So oft hat er bereits große Freude an den ihn erreichenden Artikeln des jungen Mannes gehabt, sodass er auf dieses offensichtlich größere Werk des Schreiberlings sehr gespannt ist. Lediglich ... Als Peter Maydell, Redakteur für die Lübecker Zeitung, von Johannes Kielland ein Manuskript zugesendet bekommt, ist seine Neugierde groß. So oft hat er bereits große Freude an den ihn erreichenden Artikeln des jungen Mannes gehabt, sodass er auf dieses offensichtlich größere Werk des Schreiberlings sehr gespannt ist. Lediglich ein einziges Mal ist er Kielland bisher begegnet und war damals von dem jungen Geschichtsstudenten mit den langen Haaren und dem langen schwarzen Mantel, der seine schwarze Kleidung verdeckte und bis zu den Stiefeln reichte, mehr als überrascht. Kein älterer Herr also, der aus Gewohnheit seine Berichte ausschließlich auf einer Schreibmaschine verfasst, sondern viel mehr jemand, der das Dunkle ebenso wie das Außergewöhnliche schätzt; besonders außergewöhliche Begebenheiten. Deswegen handeln auch seine Berichte von skurrilen, unwahrscheinlichen Geschehnissen. Wie er selbst anmerkt, soll auch das Manuskript, welches im Übrigen sein letztes Werk sein soll, von einer solchen Geschichte und von ihm handeln. Zu der Geschichte sei er, so schreibt er es, durch die Begegnung mit Helma Brandt gekommen, deren Verlobter in den Fluten den Tod fand. Alles rankt sich um die Insel Sylt, eine tragische alte Liebe, den Tod, das Meer, die Gezeiten, alles verschluckende Dunkelheit, den Friedhof der Heimatlosen, den Mitternachtsweg und einen Handschuh. So scheint die eigentliche Geschichte nicht mit Johannes Kielland zu beginnen, sondern viel weiter in die Vergangenheit zu reichen. Die Geschichte unterteilt sich in mehrere Zeit- und Handlungsstränge, welche sich regelmäßig abwechseln. So handelt ein Part des Buches von der Vergangenheit und den Anfängen der Geschichte, ein weiterer von den Recherchen Kiellands, ein dritter besteht aus dem Manuskript, ein weiterer beschreibt den Redakteur, wobei sich der letzte schließlich mit der Gegenwart befasst. Zu Beginn war ich wegen diesen verschiedenen Erzählsträngen etwas verwirrt, obwohl die Kapitelüberschrift meist angibt, von welcher Art der folgende Abschnitt sein wird. Die Orte des Geschehens empfand ich als sehr schön gewählt: Da wäre beispielsweise der Friedhof der Heimatlosen, auf dem ertrunkene und an den Strand gespülte Seemänner einst ihre letzte Ruhe fanden. Benjamin Lebert versteht es, seine Worte so zu wählen, dass die beschriebene Kälte und Finsternis spürbar – wenn auch nicht zwangsläufig verständlich – werden. Die gesamte Geschichte durchwabert etwas Düsteres, dass, kaum greifbar, unterschwellig auf den meisten Seiten anzutreffen ist. Dennoch muss ich gestehen, dass mich das Buch mit einigen Fragen zurücklässt und dass es, auch wenn es gewissermaßen einen Abschluss gab, für mich noch nicht wirklich beendet ist. So wirkt dieses Werk weniger wie ein Roman, als eine mystische Schauergeschichte. Sicherlich ist dieses überwiegende Unwissen, ob etwas Erzähltes nun der Wahrheit und der Phantasie der Charaktere entspringt, gewollt, mir jedoch etwas zu viel. Alles in allem ist „Mitternachtsweg“ ein spannendes Buch mit packendem Schreibstil, welches allerdings viele Fragen offen lässt. Ich vergebe daher 4 ihr nächtliches Leuchten auf das dünstere Meer werfende Sterne

Eine wirklich außergewöhnliche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 17.12.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Benjamin Lebert ist ein wunderbarer Autor. Sehr poetisch und unglaublich kreativ. Diese Eigenschaften spiegeln sich auch in seinem neuesten Meisterwerk wieder. Mystisch und spannend entführt uns der Autor in eine andere Welt. Die Welt der Insel Sylt, deren Bewohner und die Sagen die sich dort erzählt werden. Im Mittelpunkt der G... Benjamin Lebert ist ein wunderbarer Autor. Sehr poetisch und unglaublich kreativ. Diese Eigenschaften spiegeln sich auch in seinem neuesten Meisterwerk wieder. Mystisch und spannend entführt uns der Autor in eine andere Welt. Die Welt der Insel Sylt, deren Bewohner und die Sagen die sich dort erzählt werden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine wunderbare und gleichzeitig tragische Liebesgeschichte die jeden Leser in ihren Bann zieht. Mein Lieblingsbuch dieses Jahr!

geheimnisvoll, poetisch und die Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 13.10.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein wirklich gut geschriebenes, schmales Meisterwerk. Es steht nicht nur Lebert drauf, sondern ist auch durch und durch, vorallem sprachlich, zu finden. Man mekrt dem neuen Roman, seine Liebe zur Romatik an, ohne in Kitsch abzudriften. Nur nicht den Fehler begehen, zu viel im Voraus über dieses Buch lesen, sondern fallen lassen... Ein wirklich gut geschriebenes, schmales Meisterwerk. Es steht nicht nur Lebert drauf, sondern ist auch durch und durch, vorallem sprachlich, zu finden. Man mekrt dem neuen Roman, seine Liebe zur Romatik an, ohne in Kitsch abzudriften. Nur nicht den Fehler begehen, zu viel im Voraus über dieses Buch lesen, sondern fallen lassen, in dieser sylter Geschichte, eines unglaublich liebenswerten Autors, den man auch gerne zum Vorlesen, bei sich, zu Besuch hätte.


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