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Ehre

Roman

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Die Zwillingsschwestern Pembe und Jamila sind ein Herz und eine Seele. Doch während Jamila ihre Zukunft in einem kleinen kurdischen Dorf sieht, strebt Pembe nach mehr und zieht mit ihrem Mann und ihren drei Kindern nach London. Sie ahnt noch nicht, dass über ihrer
Familie ein unfassbares Unheil schwebt. Ein bewegender Roman über Hoffnung und Verlust, Vertrauen und Verrat, Liebe und Ehre.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 13.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5932-0
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 18.5/11.6/3.7 cm
Gewicht 466 g
Originaltitel Honour
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Michaela Grabinger
Verkaufsrang 8058
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 18.90
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein ganz besonderer Roman

Janet Hamann, Thalia-Buchhandlung Schaffhausen

Fesselnd, anspruchsvoll und total packend liest sich diese Familiengeschichte. Aufgewachsen in einem kleinen kurdischen Dorf, zieht Pembe mit ihrer Familie nach London und muss sich in eine völlig andere Kultur einfügen... Einfach brillant geschrieben, man möchte nicht aufhören zu lesen. Für alle Leser von Khaled Hosseini auch ein unbedingtes Muss!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
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Hochaktuell.
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2019

Pembe und Jamila werden Sie nicht so leicht vergessen. In vielschichtigen Rückblicken erleben Sie eine Familiengeschichte, die ihrem Titel nicht zu unrecht trägt.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.12.2017
Bewertet: anderes Format

Spannend wie ein Krimi. Ein hochaktuelles Thema. Unbedingt lesen.

Ein Besuch in der Gegenwart der Steinzeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.08.2017

Der Roman hat ein wichtiges Anliegen: zu zeigen, wie ein archaischer, männlicher Ehrbegriff Familien und familiäre Bindungen zerstören kann. Es ist die in London lebende Kurdin Pembe, die von ihrem Sohn Iskender dafür erstochen wird, dass sie für sich das gleiche Recht in Anspruch nahm wie ihr Mann, nämlich außerhalb der Ehe glü... Der Roman hat ein wichtiges Anliegen: zu zeigen, wie ein archaischer, männlicher Ehrbegriff Familien und familiäre Bindungen zerstören kann. Es ist die in London lebende Kurdin Pembe, die von ihrem Sohn Iskender dafür erstochen wird, dass sie für sich das gleiche Recht in Anspruch nahm wie ihr Mann, nämlich außerhalb der Ehe glücklich zu werden. Die Handlung zeichnet nach, wie die Familie zerfällt bzw. in den Rückblenden zerfallen ist, wie die archaische Welt der kurdischen Berge sie auch nach Jahren im westlichen Ausland einholt und wie die Beteiligten nach dem „Ehrenmord“ mit der Tat umgehen. Elif Shafak geht bei ihrer Erzählung zahlreiche Umwege, die man nicht immer gerne mitgeht. Zeitweilig erscheint der Aufbau der Handlung zu breit angelegt und fesselt erst wieder, wenn die sich von der großzügigen Basis zuspitzt. Immer wieder aber entschädigen schöne sprachliche Wendungen oder sensible Einblicke in ein Gefühlsleben für die Abzweigungen. Am Ende legt man das Buch nachdenklich beiseite, weil es bewegt und anregt. Ich empfehle, dann das Buch noch einmal zur Hand zu nehmen und den ersten Satz erneut zu lesen.