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Die Quandts

Deutschlands erfolgreichste Unternehmerfamilie

Die mächtige Familie hinter BMW

"Wenn Frau Klatten spricht, horchen Unternehmer auf", titelt Die Welt zu einem der seltenen Auftritte von Susanne Klatten. Sie und ihr Bruder Stefan Quandt sind aus dem Schatten ihrer Vorfahren getreten. Aus Erben wurden Unternehmer.

Susanne Klatten und Stefan Quandt kontrollieren BMW, den erfolgreichsten deutschen Konzern. Aber ihr Imperium ist noch viel grösser, ihr Einfluss breitet sich beständig aus, und ihr Vermögen ist auf annähernd 40 Milliarden Euro angewachsen.

Der Bestsellerautor Rüdiger Jungbluth hat die Biografie der mächtigsten deutschen Wirtschaftsdynastie geschrieben.

- "Die Quandts" ist eine Geschichte voller Triumphe und voller Tragödien, ein Lehrstück über Unternehmertum und die Verführungskraft des Geldes.

- Eine Familiensaga, die von Schuld und Streit, von Zusammenhalt und Erneuerung erzählt.

- Jungbluth ist einer der wenigen, mit denen "die Quandts" gesprochen haben, er gibt einen tiefen Einblick in das heutige Wirken und Denken der Quandt-Erben.

- Dieses Buch ist die Biografie der erfolgreichsten und mächtigsten Familiendynastie Deutschlands.

Portrait
Rüdiger Jungbluth studierte Volkswirtschaft und absolvierte die Journalistenschule in Köln. Er arbeitete als Wirtschaftskorrespondent
bei Stern und Spiegel und viele Jahre als Wirtschaftsredakteur bei der Zeit. Jungbluth hat verschiedene hoch angesehene Wirtschaftsbiografien veröffentlicht, im Jahr 2002 eine erste aufsehenerregende Biografie über die Quandts, auf deren Recherchen sein neues Buch über die junge Generation aufbaut. Er lebt heute als freier Autor in Hamburg.
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  • Artikelbild-0
  • Vorwort

    In diesem Buch erzähle ich die Geschichte der Familie Quandt von ihrer Einwanderung nach Brandenburg im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mein erstes Buch Die Quandts, das im Jahr 2002 erschien, hat diesem Buch als Ausgangsbasis gedient. Allerdings steht nun im Vordergrund die vierte Generation dieser bedeutenden Unternehmerdynastie, aus der die BMW-Grossaktionäre Susanne Klatten und Stefan Quandt herausragen. Das vorliegende Buch schreibt die Geschichte der Familie und ihrer Unternehmen fort und ist zugleich in seinen historischen Teilen so grundlegend überarbeitet worden, dass keine Seite gleich geblieben ist.

    Berücksichtigt sind nun vor allem die Erkenntnisse aus der gründlichen Studie von Joachim Scholtyseck über den Aufstieg der Quandts, die 2011 erschienen ist. Der Bonner Historiker hatte einen Zugang zum Archiv der Familie, der mir 2001/2002 noch versagt geblieben war. Scholtyseck hat auch in allen anderen einschlägigen Archiven geforscht und dabei eine Vielzahl neuer Fakten, vor allem aus der NS-Zeit, zutage gefördert. Das Wichtige und Bedeutsame daraus habe ich in diese Familienbiografie eingearbeitet.

    Anders als die Arbeit Scholtysecks ist das vorliegende Buch nicht durch die Familie Quandt finanziell gefördert worden, und es ist nicht durch eines ihrer Unternehmen unterstützt worden. Es handelt sich nicht um eine von der Familie autorisierte Darstellung. Susanne Klatten und Stefan Quandt haben meine Arbeit dadurch unterstützt, dass sie sich auch dieses Mal die Zeit für Gespräche nahmen und meine Fragen beantwortet haben. Wörtliche Zitate aus diesen Interviews, die ich für das Buch verwendet habe, habe ich mit beiden zuvor abgestimmt.

    Rüdiger Jungbluth

    Hamburg, im Juli 2015

    1 Das Erbe vervielfacht

    Die Quandt-Geschwister auf dem Gipfel der Macht

    Das Auffälligste an Susanne Klatten sind ihre hellen Augen, die mal grün erscheinen und mal grau. Einprägsam ist auch ihre tiefe Stimme. Beides hatte sie immer schon. Das Neue an ihr ist die Härte. Sie zeigt diese Härte manchmal in ihrem Gesicht. Und sie zeigt sie seit einiger Zeit öfter in dem, was sie tut. Vor einigen Jahren wurde Susanne Klatten das Opfer eines Erpressungsversuchs, anschliessend wurde sie öffentlich blossgestellt. Sie hat sich gegen den kriminellen Angriff zur Wehr gesetzt und sie hat die Peinlichkeit ertragen. Seitdem, so scheint es, lässt sich Susanne Klatten nichts gefallen. Sie setzt ihren Willen durch, wo immer es ihr darauf ankommt.

    Als erste Frau in Deutschland erkämpfte sich Susanne Klatten 2013 den Vorsitz im Aufsichtsrat eines börsennotierten Konzerns gegen Widerstände. Seit Jahren macht sie durch eine Vielzahl von unternehmerischen Initiativen und Beteiligungskäufen von sich reden. Sie begann grosse neue philanthropische Projekte - und beendete alte, mit denen sie sich nicht mehr identifizieren konnte.

    Susanne Klatten ist Grossaktionärin von BMW, und sie übt daneben die Kontrolle über zwei weitere angesehene Konzerne aus. Nebenher ist sie dabei, sich ein kleines Reich an Ökofirmen verschiedenster Art aufzubauen. Statt sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, wie viele das nach der Erpressungsaffäre vermutet hatten, hält sie heute hin und wieder vor Publikum persönlich eingefärbte und programmatische Reden. Und manchmal tanzt sie, die sich früher auf Society-Partys nicht sehen liess, mittlerweile sogar auf feierlichen Bällen.

    Ihre persönliche Krise hat Susanne Klatten gemeistert, und es macht den Eindruck, als sei sie daran gewachsen. Lange hat die BMW-Erbin nach eigener Aussage mit der Angst gelebt, dass sie im Vergleich zu den grossen Vorfahren nicht bestehen würde, dass sie Fehler machen könnte und sich blamieren würde. Lange Jahre hat sich die Unternehmerin, die zur vierten Generation der Quandt-Dynastie gehört, an der Leistung ihres Vaters und Grossvaters gemessen - und das tut sie auch heute noch. Dabei ist sie schon lange die reichste Frau Deutschla
  • Inhalt

    Vorwort 9

    1 Das Erbe vervielfacht - Die Quandt-Geschwister auf dem Gipfel der Macht 11

    2 Uniformen für Preussen und das Kaiserreich - Wie die Quandts als Tuchfabrikanten in Brandenburg begannen 33

    3 Feindliche Übernahmen und Machtgewinn in der Inflationszeit - Wie Günther Quandt den Elektrokonzern AFA übernahm und sein Imperium vergrösserte 51

    4 Ein Neuanfang und Schicksalsschläge - Günther Quandts Ehe mit Magda, der späteren Frau Goebbels 71

    5 Des Vaters zweite Wahl - Kindheit, Jugend und Berufseinstieg Herbert Quandts 95

    6 Schmeicheln, kämpfen, profitieren - Günther Quandt und die Nazis 105

    7 Ein Mann ohne Skrupel - Günther Quandt als Rüstungsfabrikant in Hitlers Reich 119

    8 Zweier Väter Sohn - Harald Quandt, Vorzeigekind des Ehepaars Goebbels 155

    9 Ein Mitläufer der besonderen Art - Günther Quandt in Haft, vor Gericht und beim Neuanfang 175

    10 Die ungleichen Brüder - Herbert und Harald Quandt regieren ihr Reich gemeinsam 199

    11 Die Rettung von BMW - Herbert Quandt beginnt ein neues Leben 207

    12 Tod, Trennung, Teilung - Grosse Brüche im Hause Quandt 231

    13 Eine Pille für den DAX - Susanne Klatten und ihr Glück mit Altana 261

    14 Es begann mit einer Krise - Der Antritt der Quandt-Geschwister bei BMW 279

    15 Lehr- und Herrenjahre eines Industriellen - Wie Stefan Quandt sein Firmenreich verkleinerte und vergrösserte 293

    16 Die anderen Quandts - Die Erben von Varta und Co. 313

    17 Erpresst und befreit - Susanne Klatten wird Opfer eines Verbrechens 331

    18 Ein Wirtschaftswunder der Jetztzeit - Der phänomenale Erfolg von BMW 345

    19 Masshalten mit Milliardeneinkünften - Neue Investments und Philanthropie 373

    Quellen und Literatur 394

    Register 398

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 405
Erscheinungsdatum 10.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50270-0
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 22.3/14.7/3.2 cm
Gewicht 662 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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"Wir arbeiten." (Stefan Quandt)
von Dr. M. am 07.08.2018

Alles begann mit einer Textilfabrik, in der sich Emil Quandt in den Gründerjahren vom Lehrling zum Prokuristen hochgearbeitet und die Tochter des Inhabers geheiratet hatte, um dann selbst zum Chef zu werden. Seinen Sohn Günther bereitete er intensiv auf dessen Unternehmerleben vor. Die Quandts besaßen das nötige Glück, in einer ... Alles begann mit einer Textilfabrik, in der sich Emil Quandt in den Gründerjahren vom Lehrling zum Prokuristen hochgearbeitet und die Tochter des Inhabers geheiratet hatte, um dann selbst zum Chef zu werden. Seinen Sohn Günther bereitete er intensiv auf dessen Unternehmerleben vor. Die Quandts besaßen das nötige Glück, in einer Branche zu produzieren, in denen sie auf den Staat als Abnehmer ihrer Stoffe setzen konnten. Der Erste Weltkrieg spülte den Quandts viel Geld in die Kasse, weil es einen hohen Bedarf an Uniform-Stoffen gab. Dieses Kapital und seine Finanzkenntnisse nutzte Günther Quandt dann um sehr erfolgreich Firmen aufzukaufen. In der Zeit nach dem Krieg legte er auf diese Weise den Grundstein für die spätere Quandtsche Firmengruppe. Er umschiffte nicht nur die Klippen der Inflation, sondern er nutzte die Möglichkeiten dieser wilden Zeit, um seinen wirtschaftlichen Einflußbereich und die Größe des Familienbesitzes deutlich auszuweiten. Das konnten interessierte Leser bereits in der ersten Familien-Biografie des Autors nachlesen. Warum nun also eine Neufassung? Dafür gibt es zwei Gründe: Es ist schwer, etwas über die Quandts zu erfahren, das außerhalb von Geschäftsberichten und Wirtschaftsnachrichten liegt. Im Jahre 2007 gelang es Fernsehjournalisten jedoch, die Familie mit dem Dokumentarfilm "Das Schweigen der Quandts" aus der Reserve zu locken. Dieser Film reitet die in Deutschland immer funktionierende moralische Empörungswelle und zeigt vor allem das Wirken Günther Quandts im Dritten Reich. Dadurch sahen sich die Familie Quandt und dabei natürlich insbesondere die direkten Nachkommen des inzwischen verstorbenen Günther Quandt genötigt, diesen Teil ihrer Familiengeschichte aufzuarbeiten, wie es immer so schön heißt. Damit wurde der Historiker Joachim Scholtyseck beauftragt, dem offenbar Zugang zu entsprechenden Dokumenten ermöglicht wurde. Scholtyseck veröffentlichte 2011 als Resultat seiner Bemühungen ein umfangreiches Buch. So entstand die Möglichkeit, auch die erste Biografie der Familie Quandt von Rüdiger Jungbluth neu zu fassen und durch die hinzugewonnenen Erkenntnisse und Bewertungen Scholtysecks zu erweitern. Ein zweiter Grund für eine Neufassung liegt dagegen völlig auf der Hand. Die beiden letzten Kinder von Herbert Quandt, Susanne Klatten und Stefan Quandt, haben sich inzwischen zu erfolgreichen Unternehmern entwickelt, die ihren Vorfahren in keiner Weise nachstehen. Insbesondere Susanne Klatten bewies mit der Lenkung von Altana ein außerordentliches unternehmerisches Geschick. Im Vergleich mit der Quandt-Biografie kürzte Jungbluth die ersten Jahre der Familiengeschichte, um so mehr Platz für die Entwicklungen im Dritten Reich und deren Bewertung sowie für die beiden erfolgreichsten Familienmitglieder der vierten Generation zu haben. Das Buch liest sich unterschiedlich gut. Immer wenn der Autor sich auf ausreichend viele und belastbare Informationen berufen kann, gelingt es ihm, die Geschichte der Familie nachvollziehbar und interessant darzustellen. Dünn wird es allerdings, wenn er dabei in den persönlichen Bereich vordringt. Dafür kann er nichts, denn die Familie gibt aus guten Gründen kaum etwas darüber preis. Außerhalb der Hauptlinie Emil-Günther-Herbert Quandt und den letzten Kinder Herberts reduzieren sich die Informationen lediglich auf den Erbstreit zwischen Herbert und den Nachfahren seines verunglückten Bruders Harald sowie auf blasse Informationen über die anderen Kinder Herberts, die eher Geschäftsberichten als persönlichen Entwicklungen folgen. Rüdiger Jungbluth beweist mit diesem Buch, dass man mit hinreichendem Fleiß durchaus in der Lage sein kann, dieser ungemein erfolgreichen Unternehmer-Familie einige ihrer ökonomischen Erfolgsgeheimnisse abzuringen. Dafür muss man ihm dankbar sein. Ob man allerdings einige Bewertungen, insbesondere die Verurteilung Günther Quandts, unbedingt teilen muss, steht auf einem anderen Blatt. Es hat wohl wenig Sinn, Menschen selbstgefällig anhand abstrakter Moralvorstellungen zu beurteilen und dabei die Zeit zu vergessen, in denen sie lebten und sich entsprechend anpassten. Darüber hinaus habe ich mich an einigen Stellen über gewisse nachlässige Formulierungen gewundert, beispielsweise über eine recht komische Bemerkung, wie die Weltwirtschaftskrise von 1929 entstanden sein soll. Über die Menschen aus dieser Familie erfährt der Leser sehr wenig. Das kann man dem Autor nicht vorwerfen. Dafür aber ergibt sich ein recht gutes Bild über die wirtschaftliche Tätigkeit der Familie bis zum heutigen Tag. Einen gewissen (sicher aufs Nötigste reduzierten) Einblick erhält der Leser auch über die Gedankenwelt von Susanne Klatten und Stefan Quandt.