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Die Unschuld stirbt, das Böse lebt

Ein phantastischer Thriller aus Südafrika mit einer Auflösung, die die Grenzen des Genres sprengt.
In Kapstadt werden in einem Müllcontainer die Leichen zweier Halbwüchsiger gefunden - nackt und in Plastikfolie gewickelt. Die Obduktion ergibt: Die Jungen hatten jahrelang keine Sonne gesehen. Sie wurden sexuell missbraucht. Jeder der beiden ist an einem Schuss direkt ins Herz gestorben. Senior Superintendent de Vries erkennt sofort die Verbindung zu einem Fall, an dem er seinerzeit fast zerbrach. Damals verschwanden Kinder weisser Polizisten.
Verdächtige finden sich schnell. Aber de Vries hat zunehmend das Gefühl, manipuliert zu werden. Seine Ermittlungen werden behindert. Hierarchien und Hautfarben scheinen wichtiger als die Lösung des Falls. De Vries holt sich daraufhin nicht ganz legale Unterstützung von aussen. Und dann fällt der Name eines Mannes, der schon damals sein Gegner war ...
«Mendelson zeichnet den Schauplatz Südafrika mit einer Meisterschaft, dass er sich mit alten Hasen wie Deon Meyer messen kann.» (The Times)
«Ein exzellenter, kompromissloser Thriller, der durch sein Setting nur noch besser wird.» (Lee Child)

«Der Aufstieg des südafrikanischen Krimis setzt sich fort. Dieser Roman ist aufregend und profitiert von dem lebendig gezeichneten Bild der Veränderungen nach dem Ende der Apartheid.» (The Times)
«Der Typus Ermittler mag einem bekannt vorkommen. Aber Mendelson erzählt so elegant und schreibt so kraftvoll, dass wir zu sehr mitfiebern, um uns daran zu stören.» (The Guardian)
Rezension
Dicht geschriebener, auch mal einen neuen Ton anschlagender Thriller.
Portrait
Paul Mendelson ist Dramatiker, Drehbuchschreiber, Journalist, Kolumnist, Sachbuch- und Thrillerautor. Der erste Roman aus der Serie um Colonel Vaughn de Vries gelangte auf die Shortlist des wichtigsten britischen Krimipreises und auf die ZEIT-Krimi-Bestenliste; die Film- und Fernsehrechte sind optioniert. Der Autor lebt abwechselnd in London und Südafrika.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783644549418
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel The First Rule of Survival
Dateigröße 1551 KB
Übersetzer Jürgen Bürger
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Buchhändler-Empfehlungen

Einfach nur WOW!

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Was für ein Buch,was für ein Autor,was für eine Story! Ich bin völlig hin und weg von diesem atemberaubenden, meisterhaften Thriller! Sicherlich eines der besten Krimis,die ich gelesen habe: der Schreibstil - sicher,klar,ausdrucksstark, die Story - rasant, gut durchdacht,realistisch, die Figuren - facettenreich, teils undurchschaubar,individuell und das für mich unheimlich wichtige Ende - rund,schlüssig, passend. Zur Story selbst nur kurz soviel: Entführte weiße Jungs, ein damals ungelöster Fall,der Vaughn de Vries jetzt wieder einholt,bis am Ende die "Unschuld stirbt und das Böse lebt" Was soll ich noch sagen? Lesen!!!

Kundenbewertungen

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Spannender und ambitionierter Krimi aus Südafrika
von Silke Schröder aus Hannover am 18.01.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Mit seinem Krimi “Die Unschuld stirbt, das Böse lebt” legt der in London und Kapstadt lebende Autor Paul Mendelson einen sehr ambitionierten Krimi vor. Vordergründig geht es um einen Fall, der den eigenwilligen Kommissar Colonel Vaughn de Vries an seine psychischen und psychischen Grenzen gehen lässt. Dahinter wirft Mendelson ei... Mit seinem Krimi “Die Unschuld stirbt, das Böse lebt” legt der in London und Kapstadt lebende Autor Paul Mendelson einen sehr ambitionierten Krimi vor. Vordergründig geht es um einen Fall, der den eigenwilligen Kommissar Colonel Vaughn de Vries an seine psychischen und psychischen Grenzen gehen lässt. Dahinter wirft Mendelson einen tiefen Blick in die komplizierten Strukturen der südafrikanischen Gesellschaft, die noch immer durch versteckten und offenen Rassismus geprägt ist, aber auch durch Korruption und rücksichtslose Machtspiele. Doch der Autor zeigt auch Hoffnungsstreifen am Horizont, denn seine beiden Hauptermittler, der ältere Weiße De Vries und der junge aufstrebende schwarze Polizist Don February arbeiten Hand in Hand, um die Schurken zur Strecke zu bringen. Und trotz einiger Längen zeigt “The First Rule Of SurvivaL” (so der englische Originaltitel, also etwa: Die erste Überlebensregel), dass Krimis aus dem südlichen Afrika sehr spannend und ambitioniert sind.

Flott, spannend, Kapstadt-like böse!
von DieLeserin aus Österreich am 07.01.2016
Bewertet: Einband: Paperback

(Kurzrezension von dieleserin.at) In Kapstadt scheint es Tradition zu sein, Leichen im Müll zu entsorgen. Denn auch hier tauchen zwei ermordete Teenager in einem Müllcontainer auf. Für Colonel Vaughn de Vries ist schnell klar: Die ermordeten Jungs sind zwei der drei vor sieben Jahren in London verschwundenen Kinder. Alles de... (Kurzrezension von dieleserin.at) In Kapstadt scheint es Tradition zu sein, Leichen im Müll zu entsorgen. Denn auch hier tauchen zwei ermordete Teenager in einem Müllcontainer auf. Für Colonel Vaughn de Vries ist schnell klar: Die ermordeten Jungs sind zwei der drei vor sieben Jahren in London verschwundenen Kinder. Alles deutet auf eine lange Gefangenschaft und Missbrauch hin. Und so sucht de Vries verbittert nach dem Missbrauchstäter. Alles ist verstrickt. Der Fall von 2007, der de Vries nie losgelassen hat, verbindet sich mit dem aktuellen. Doch steckt hier wirklich nur ein Täter dahinter? Nicht nur der Täter macht de Vries das Leben schwer, er bekommt auch Druck von oben. Gesellschaftskritisch werden die Themen Rassismus und Korruption in die Handlung verknüpft. „Den Schein nach außen wahren“ ist viel wichtiger als die Aufdeckung des Täters. Außer für de Vries: Für ihn ist Gerechtigkeit alles. Der Hauptermittler selbst ist ein Typ mit Ecken und Kanten. Mal pulvert er sich mit Alkohol weg, dann wieder ist er durch und durch Polizist. Das macht in menschlich, das macht ihn interessant. Er ist eben nicht der heilige, unverletzbare Held, sondern hat auch seine dunklen Phasen. Anders als z. B. Roger Smith, sind die Fälle in diesem Thriller verstrickter und auch die Figuren haben mehr Facetten als in den Büchern von Roger Smith. So bleibt es relativ spannend bis zum bitteren Ende. „Die Unschuld stirbt, das Böse lebt“ ist ein gelungener Auftakt nicht nur Afrika-Thriller-Fans. Setting kommt wenig vor, dafür gibt es mehr Sozialkritik und eine typisch thrillermäßige Story. Sehr empfehlenswert für Thrillerliebhaber!