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Die Frau auf der Treppe

Roman

Ein berühmtes Bild, Jahrzehnte verschollen, taucht plötzlich wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, verwirrend für den Mann, der damals als junger Rechtsanwalt in den Konflikt des Malers mit dem Eigentümer verstrickt wurde. Und der sich dabei in die Frau, die auf dem Bild dargestellt ist, verliebt hat. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet nicht nur Antworten auf ihr damaliges Verhalten und rätselhaftes Verschwinden. Er muss sich auch den Fragen über sich selbst stellen, denen er sich immer verweigert hat. Die Schauplätze: Frankfurt am Main, Sydney und eine unwegsame Bucht an der australischen Küste. Ein Roman über Rechthaben und Mitleiden, Besitz und Verlust, echte und falsche Nähe. Über einen Mann, der die Verfestigungen seines Lebens zu begreifen beginnt. Und über das Glück einer Liebe, die um ihre Endlichkeit weiss.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Seinen ersten Kriminalroman, ›Selbs Justiz,‹ veröffentlichte er zusammen mit Walter Popp. 2001 wurde die Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb mit ›Selbs Mord‹ abgeschlossen. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, die 2000 und 2010 veröffentlichten Erzählbände ›Liebesfluchten‹ und ›Sommerlügen‹ sowie die Romane ›Die Heimkehr‹ (2006) und ›Das Wochenende‹ (2008) begründeten seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 25.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24333-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11.6/2.3 cm
Gewicht 222 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 16068
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Bilderwelten, nachdenklich
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2017

Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte. Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft. Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema: Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selb... Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte. Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft. Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema: Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selber schaffen, als Schutz vor den anderen. Leben in Rahmen, die uns definieren und das Gegenteil von Freiheit sind. Und die Frau auf der Treppe, die auf dem Weg ist, nach oben oder nach unten, aber nirgends angekommen. Eine schöne, philosophische Geschichte über eine Frau zwischen 3 Männern und drei Lebensentwürfen und einem Mann, der sich selber findet.

Intensive Lektüre...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2016

.... die an die Nieren und ans Herz geht. Und ganz nebenbei auch nachdenklich stimmt - über Chancen im Leben, die man vielleicht verpasst hat - oder eben auch nicht. Und über Loyalität und Freundschaft. Ein bemerkenswertes Stück Literatur.

Ein lebensveränderndes Bild
von Karina aus Wien am 03.01.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen u... Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen und festgefahrene Muster werden aufgearbeitet. Und dass das Leben vergänglich ist wird ihnen mehr als bewusst. Es ist eine schöne Geschichte, durchaus aber auch traurig. Sie stimmt nachdenklich und ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.