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Zwanzig Zeilen Liebe

Roman

Rowan Coleman

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Beschreibung

Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermässigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten ...

»Dieser Roman ist wunderschön emotional und regt zum Nachdenken an.«, Delmenhorster Kreisblatt, 02.02.2017

Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen. Rowan wünschte, ihr Leben wäre ein Musical, auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat, in der Öffentlichkeit zu singen. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492971065
Verlag Piper
Originaltitel We Are All Made of Stars
Dateigröße 2484 KB
Übersetzer Marieke Heimburger
Verkaufsrang 31800

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Sehnsüchte und Abschiedsbriefe
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 06.04.2020

Zwanzig Zeilen Liebe erzählt die Geschichte von Stella, Hugh, Hope und zahlreichen Menschen, die ihre letzten Zeilen und Worte zu Papier bringen können. Ich fand es war einfach nur ein süßes Buch. Es hat mich weder gefesselt, noch hat es mich gelangweilt. Es war eher einfach gemütlich zu lesen, genau perfekt für einen faulen ... Zwanzig Zeilen Liebe erzählt die Geschichte von Stella, Hugh, Hope und zahlreichen Menschen, die ihre letzten Zeilen und Worte zu Papier bringen können. Ich fand es war einfach nur ein süßes Buch. Es hat mich weder gefesselt, noch hat es mich gelangweilt. Es war eher einfach gemütlich zu lesen, genau perfekt für einen faulen Nachmittag, an dem man sich einfach ein wenig hängen lassen möchte. Die Idee dahinter hat mir sehr gefallen. Hier ging es nicht einfach um einen bevorstehenden Tod und den letzten Willen, den die Patienten erfüllt haben wollten, es ging darum, die eigene Seele zu entlasten und anderen Menschen das letzte, bedeutendste Geschenk zu machen, das man ihm bieten kann: die Wahrheit. Hugh und Stella haben mich sofort für sich einnehmen können, ich konnte mit beiden auf eine Art und Weise mitfühlen, die nur schwer zu beschreiben ist. Mit Hope dagegen habe ich mich ein wenig schwergetan. Ich glaube, in ihr hat einfach noch viel zu sehr ein Teenager gesteckt, der nie die Möglichkeit hatte, rauszukommen (was ja angesichts ihrer Krankheit auch verständlich ist, trotzdem konnte ich nicht so richtig mit ihr warm werden). Allzu viel Spannung hat das Buch zwar nicht geboten, aber es zu lesen war trotzdem schön.

Berührende Tragikomödie über drei Personen, die über ein Hospiz verbunden sind
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 08.11.2017
Bewertet: Paperback

Stella ist Krankenschwester für die Nachtschichten in einem Hospiz und schreibt dort im Auftrag der Gäste, wie die Patienten dort genannt werden, Abschiedsbriefe, die sie nach deren Tod an die Hinterbliebenen übergibt. Nicht immer schafft es Stella, eine professionelle Distanz zu bewahren und lässt die Schicksale der Erkra... Stella ist Krankenschwester für die Nachtschichten in einem Hospiz und schreibt dort im Auftrag der Gäste, wie die Patienten dort genannt werden, Abschiedsbriefe, die sie nach deren Tod an die Hinterbliebenen übergibt. Nicht immer schafft es Stella, eine professionelle Distanz zu bewahren und lässt die Schicksale der Erkrankten und ihre Sorgen sowie die der Angehörigen nah an sich heran. Für Stella steht im Hospiz nicht der Tod und Trauer im Vordergrund, sondern das Leben. Sie möchte den Gästen einen würdevollen und möglichst schmerzfreien Aufenthalt gestalten, bis dies loslassen können. Hoffnung schöpft sie vor allem auch von den Erkrankten, die eine Besserung erfahren und wieder entlassen werden können, wie die an Mukoviszidose erkrankte Hope. Diese ist gerade einmal 17 Jahre alt und begreift während ihres Aufenthalts im Hospiz, dass das Leben ein Geschenk ist und dass sie die ihr verbleibende Zeit nutzen muss, statt mit ihrem Schicksal und der lebensgefährdenden Krankheit zu hadern. Eine Rolle spielt dabei ihr bester Freud Ben, der in sie verliebt ist. Neben der psychisch belastenden Arbeit ist Stella damit beschäftigt, um ihre Ehe zu kämpfen. Ihr Mann ist bei einem Kampfeinsatz in Afghanistan schwer verwundet worden und hat bei dem Bombenangriff ein Bein verloren. Er versinkt in Trübsal und macht indirekt Stella für sein Unglück verantwortlich, da er für sie aus dem Hinterhalt geflüchtet ist und seinen besten Freund Kip dabei zurücklassen musste, der bei dem Angriff ums Leben gekommen ist. Dritter Protagonist des Romans ist der 35-jährige Hugh, der nach dem Tod seines Vaters und seiner Lebensgefährtin, die ihn verlassen hat, zurückgezogen in seinem haus wohnt. Erst als neue Nachbarn in das Haus gegenüber ziehen, eine alleinerziehende Mutter mit ihrem zehnjährigen Sohn, die sich aufreibt, um finanziell über die Runden zu kommen und dabei ein permanentes schlechtes Gewissen hat, nicht genug Zeit mit ihrem Sohn zu verbringen, kommt Hugh aus seinem Schneckenhaus heraus. "Zwanzig Zeilen Liebe" beschreibt sieben Nächte im Leben von Stella, Hope und Hugh. Dreh- und Angelpunkt des Romans ist das Hospiz, in welchem Stella arbeitet und in dem Hope gepflegt wurde, bis sie nun kurz vor ihrer Entlassung nach Hause steht. Die Erzählung von Hugh verläuft parallel zur Handlung im Hospiz, der eine Verbindung dorthin hat, von der er selbst noch nichts weiß. Durch die drei zunächst getrennt von einander laufenden Erzählungen und die Unterbrechung durch die Briefe der Sterbenden, hatte ich etwas Anlaufschwierigkeiten in den Roman hineinzukommen. Als ich Stella, Hope und Hugh aber näher kennenlernte und die Verbindungen der Protagonisten untereinander immer deutlicher wurden, war ich gepackt von ihren Schicksalen und dem berührenden Schreibstil von Rowan Coleman. Auch wenn der Schauplatz des Romans ein Hospiz ist und Krankheiten, Tod, Abschied und Trauer damit allgegenwärtig sind, ist es kein deprimierendes Buch. Trotz der traurigen Momente überwiegt die positive Botschaft des Romans, die durch die sympathischen und sehr nahbaren, authentischen Charaktere vermittelt wird: die Hoffnung niemals aufzugeben, das Beste aus einer Situation herauszuholen, offen für neue Begegnungen zu sein und andere am Leben Anteil haben zu lassen, um Hürden nicht alleine überwinden zu müssen. Wie schon "Im siebten Sommer" hat mir auch dieser Roman der Autorin sehr gut gefallen. Unwahrscheinlich empathisch beschreibt sie den Alltag in einem Hospiz und schafft es dennoch, komische Elemente in den Roman miteinfließen zu lassen ohne vom ernsten Thema abzulenken. "Zwanzig Zeilen Liebe" ist eine berührende Tragikomödie "auf das Leben!", die mir bewusst gemacht hat, dass ein Hospiz nicht allein ein Ort zum Sterben ist und noch lange nicht das Ende bedeutet.

von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 05.10.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Roman zum Lachen und zum Weinen. Abschied nehmen, die Trauer bewältigen und trotzdem wieder Freude am Leben erlangen, darum geht es in diesem wundervollen Buch.


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