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Tote Poeten und Pickelstift

Kooky Rooster

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Beschreibung

Während sich die Mitschüler ins pralle Leben stürzen, verkriecht sich Erik in seinem Zimmer und schreibt erotische Liebesgedichte. Dass er im vergangenen Jahr vom kleinen Fettsack zum schönen Schwan gereift ist, hat er noch nicht verinnerlicht. Den Blick gesenkt eilt er durch die Schulflure und hofft, unsichtbar zu sein - ausser für Jonas, den coolen Typen mit dem Motorrad und der schwarzen Lederkluft. Seinetwegen tritt er der Theatergruppe bei und brilliert in der Rolle des Cyrano. Seinetwegen weiss er auch, wie es ist, sich nach jemandem zu verzehren, den er nicht kriegen kann. Denn Jonas ist Lehrer, mit Haut und Haar. Niemals würde er seine Karriere für eine Affäre mit einem Schüler aufs Spiel setzen. Allerdings hat Jonas eine Schwäche für Poeten und Erik ist ein Poet ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739607115
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 1161 KB

Kundenbewertungen

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Große Gefühle und starke Emotionen wunderbar in poetischen, sinnlichen Worten verpackt.
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2020
Bewertet: Taschenbuch

Als großer Fan Queerer Literatur bin ich auf der Suche nach neuen Büchern auf Tote Poeten und Pickelstift von Kooky Rooster gestoßen. Die Autorin ist mir bis dahin unbekannt gewesen. Nachdem ich mir den Klapptest durchgelesen habe wusste ich, das Buch ist gekauft! Das Cover ist schlicht gehalten, der Titel sticht raus, die ... Als großer Fan Queerer Literatur bin ich auf der Suche nach neuen Büchern auf Tote Poeten und Pickelstift von Kooky Rooster gestoßen. Die Autorin ist mir bis dahin unbekannt gewesen. Nachdem ich mir den Klapptest durchgelesen habe wusste ich, das Buch ist gekauft! Das Cover ist schlicht gehalten, der Titel sticht raus, die Farben sind angenehm (auch wenn ich Grün überhaupt nicht mag!). Hier finde ich es schön, dass auf dem Cover nicht zu viel abgebildet ist. Die Schulter und der Arm reicht meiner Meinung nach völlig aus (hab das erst gecheckt, als ich das buch in den Händen hielt). Jedenfalls, weniger ist mehr. Da dies das erste Buch der Autorin ist, welches bei mir eingezogen ist, und ich vorab keine Rezensionen oder Bewertungen durchgelesen habe, war ich völlig unvoreingenommen und ziemlich gespannt. Mir gefällt die schöne, bildliche Schreibweise. Poetische und Sinnliche Texte gefielen mir schon immer sehr, jetzt habe ich hier eine weitere Autorin gefunden von der ich sicherlich mehr lesen werde. Ich habe mich beim lesen auf Anhieb wohlgefühlt und alles deutlich vor mir gesehen. Jetzt habe ich die ganze Zeit ein Bild von Jonas und Erik in meinem Kopf. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal dieses zu Papier zu bringen? Erik ist ein stiller, einsamer Teenager, der sich selbst nicht richtig sieht und wahrnimmt. In der Schule wird der gemobbt und zuhause links liegen gelassen. Anstatt sich mit Freunden zu treffen, zu feiern und das Leben in vollen Zügen zu genießen zieht er sich in seinem Zimmer zurück, isoliert sich aus reinem Selbstschutz. In den sicheren vier Wänden seines Zimmers schreibt Erik erotische Liebesgedichte und zeichnet. Er verbringt seine Freizeit damit von seinem Lehrer, Jonas, zu träumen und Fantasieren. Jonas ist schön, nett und saucool. In seiner schwarzen Lederkluft und dem Motorrad bringt er die Herzen sämticher Mädchen der Schule und natürlich auch Eriks, zum rasen. Jonas ist Lehrer mit Leib und Seele, er liebt seinen Job und pflegt eine lockere, freundschaftliche Beziehung zu seinen Schülern. Das Jonas schwul sein könnte kann Erik sich nicht vorstellen, daher himmelt er ihn aus sicherer entfernung heimlich an. Bis sie sich nach der erfolgreichen Aufführung eines Theaterstücks näher kommen. Hier fand ich besonders gut, dass es so realistisch rüber kam. Meinstens liest man, wie toll die Protagonisten sind, sie machen keine Fehler, alles ist perfekt. Bei Erik ist das ganz anders und das mochte ich sehr. Er hat kaum ein Wort in Jonas Gegenwart rausgebracht, hat sich aus angst seine Aufmerksamkeit zu verlieren lächerlich gemacht und ganz schön blamiert. Was zu folge hatte, dass er wie ein waschechter Teenie damit umgegangen ist und sich maßlos betrunken hat. So ging es die ganze Zeit weiter. Erik hat mit aller Macht versucht Jonas Nähe zu Suchen, seine Aufmerksamkeit zu erhaschen und ist da auch vor großen Lügen nicht zurückgewichen. Das alles klingt für mich nach einem echten Teenager, der sich von seinen Gefühlen und der Sehnsucht nach einem Vertrauten, der Liebe und Anerkennung sehnt. Da kommen wir dann zu auch einem Punkt, den ich besonders echt und glaubwürdig fand. Und zwar, dass Sexbesessene Hirn eines Tennagers, dass Erik nahezu ununterbrochen an Sex denk. Weiterer Pluspunkt war, dass es hier kein ständiges Er-liebt-mich Er-liebt-mich-nicht gab. Erik liebt Jonas seid dieser an der Schule unterrichtet und Jona entdeckt seinerseits romantische Gefühle für Erik. Eins kommt zum anderen und nach anfänglichen Schwierigkeiten finden die beiden trotz allem zusammen. Und Jonas steht zu Erik und seinen Gefühlen. Er zieht die nötigen Konsequenzen um mit Erik zusammen sein zu können und kämpft für die Liebe, ganz gleich wie oft sie anecken. Die Hintergrundstory von Jonas brachte mich zum Nachdenken. Die Reaktionen der Eltern, die über seine Homosexualität Bescheid wussten, war erschreckend. Sie gingen in eine Richtung die in Echt auch oft eingeschlagen wird, was natürlich totaler Bullshit ist. Nie Nebenfiguren kamen authentisch rüber. Thomas in seiner Wut und Angst. Und Harry, den ich besonders mag, mit seiner witzigen und sympathischen Art. In diesem Buch gab es viele Kleinigkeiten, die die Geschichte realistischer, nachvollziehbarer machten. Zum Beispiel die Sache mit dem Foto am Kühlschrank, oder die Posts auf Facebook, die Ablehnung der Eltern etc. Mir hat Tote Poeten und Pickelstift sehr gut gefallen und ich werde mir sicherlich weitere Bücher von Kooky Rooster zulegen.

Wahnsinn
von einer Kundin/einem Kunden aus Laaber am 14.10.2016

eine wundervolle, berührende Geschichte über die romantische Liebe zwischen Schüler und Lehrer, dabei wird die Problematik einer solchen Beziehung und die Konsequenzen nicht vergessen, Taschentücher nicht vergessen

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