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Wintergäste

Roman

Die Familie-Boysen-Reihe Band 1

Sybil Volks

(44)
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Beschreibung

Die Geschichte der Familie Boysen
"All das Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger."
Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Aussenwelt ab. Während draussen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.
Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus - in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie.
Die Geschichte der Boysens geht in >Die Glücksreisenden< weiter!

»Ein Roman voller Nordseeflair, der Stimmungen und Konflikte liebevoll einfängt.«
Susanne Walsleben, Für Sie 12.10.2015

>Café Grössenwahn< war nominiert für den Glauser-Preis als bestes Krimidebüt. Ihr hochgelobter Roman >Torstrasse 1< erzählt von zwei Familien und einem geschichtsträchtigen Gebäude im Herzen Berlins. 2015 erschien der Roman >Wintergäste< um drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus, der ein Bestseller wurde. In ihrem vierten Roman >Die Glücksreisenden< gibt es ein Wiedersehen mit Haus Tide und den Boysens aus >Wintergäste<.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423428491
Verlag dtv
Dateigröße 1381 KB

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
13
18
9
2
2

Familienroman mit friesischem Charme!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Familie Boysen ist eine Familie mit Ecken und Kanten. Mal berührend und warmherzig, mal schroff und ein bisschen verrückt. Volks gelingt es wunderbar, allen Mitgliedern ein eigenes Gesicht zu geben: ihren Träumen und Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Ein wunderbarer Familienroman mit friesischem Charme! Sie wollen mehr? Die eben... Familie Boysen ist eine Familie mit Ecken und Kanten. Mal berührend und warmherzig, mal schroff und ein bisschen verrückt. Volks gelingt es wunderbar, allen Mitgliedern ein eigenes Gesicht zu geben: ihren Träumen und Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Ein wunderbarer Familienroman mit friesischem Charme! Sie wollen mehr? Die ebenfalls wunderschöne und gelungene Fortsetzung "Die Glücksreisenden" wartet schon auf Sie!

Familientreffen an der Nordsee mit offenen Konflikten - Familiengeschichte mit tragischen, aber auch komischen Elementen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 11.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inge Boysen ist tot. Davon geht zumindest Schwiegertochter Kerrin aus, die zusammen mit Ehemann Enno mit ihr unter einem Dach in einem Reethaus an der Nordsee wohnt und alarmiert alle Kinder und Enkel von Inge. Noch bevor der Irrtum aufgeklärt werden kann, haben sich ihre nächsten Verwandten bereits auf den Weg gemacht oder sind... Inge Boysen ist tot. Davon geht zumindest Schwiegertochter Kerrin aus, die zusammen mit Ehemann Enno mit ihr unter einem Dach in einem Reethaus an der Nordsee wohnt und alarmiert alle Kinder und Enkel von Inge. Noch bevor der Irrtum aufgeklärt werden kann, haben sich ihre nächsten Verwandten bereits auf den Weg gemacht oder sind schon vor Ort. Nachdem die Familie an Weihnachten nicht zusammen gekommen war, freut sich Inge darüber, dass kurz vor dem Jahreswechsel alle ihre Lieben bis auf Sohn Boy bei ihr versammelt sind. Der vermeintliche Tod hat die Kinder und Enkel schockiert, die Frage nach dem Erbe wird laut, aber vor allem treten all die Probleme in Erscheinung, die die Kinder und Kindeskinder persönlich bewegen. Die Trennung Gesas von ihrem Mann Jochen ist belastend, insbesondere da die 46-Jährige von ihrem neuen Freund Matteo schwanger ist. Enno befürchtet selbst todkrank und der nächste auf dem Sterbebett zu sein, schweigt sich jedoch aus. Berit hat Sorgen sich beruflich über Wasser zu halten und wird zusätzlich noch von ihrer Lebenspartnerin unter Druck gesetzt. Kerrin und Ennos Tochter Inka hat daran zu knabbern, adoptiert zu sein und rebelliert gegen ihre beiden Adoptiveltern, die diese jedoch über alles lieben und die Tochter in ihrem Goth-Look nicht mehr verstehen. Es prallen unterschiedliche Welten auf engstem Raum aufeinander, so dass alte und neue Konflikte unweigerlich zutage treten, während Inge das Bettchen hütet und beobachtet. Die Enge und das Gefühl, ausgeliefert zu sein, verstärkt sich noch, als sich das Wetter verschlechtert und Eisregen und Sturm eine Abreise unmöglich machen. Ich hatte die "Die Glücksreisenden" von Sybil Volks gelesen, bevor ich wusste, dass es sich dabei um die Fortsetzung von "Wintergäste" handelt. Beide Romane können unabhängig von einander gelesen werden, wobei ich bei der Lektüre selbstverständlich empfehle, die Reihenfolge einzuhalten. Die Szenarien sind in beiden Büchern ähnlich. Die gesamte Familie Boysen kommt mehr oder weniger freiwillig im Haus Tide an der Nordsee zusammen und versucht die gemeinsamen Tage zu überstehen, ohne sich dabei zu entzweien. Wintergäste sind Vögel, die im Winter eine Zeit lang ihr Quartier aufschlagen, bevor sie wieder dort hinziehen, wo ihr Lebensraum ist, an dem sie brüten. Diese Symbolik wird in dem Roman umgesetzt, als Inge Boysens Nachkommen zwischen den Feiertagen bei ihr eintreffen. Es ist eine Familiengeschichte mit sehr lebendig und individuell gezeichneten Charakteren. Wechselnd wird aus der Sicht eines Protagonisten die Situation vor Ort beschrieben, wobei auch die Hintergründe jedes einzelnen mit seinen Sorgen, Problemen und Geheimnissen immer klarer werden. Jeder einzelne reflektiert sein bisheriges Leben und seine Beziehungen, hängt unausgelebten Träumen nach. Die Geschichte ist dadurch abwechslungsreich erzählt und durch das Personenverzeichnis zu Beginn nicht verwirrend, auch wenn die Perspektivwechsel nicht durch einzelne Kapitel gekennzeichnet sind und durch die fließenden Übergänge Konzentration gefragt ist. Die winterliche Stimmung, das Eingeschlossensein und die Ausweglosigkeit schaffen eine passende Atmosphäre für die Situation und die Verhältnisse in dem Haus, das für alle Gäste zu klein ist. Der Roman enthält humorvolle, aber auch tragische Elemente und erzählt viele Einzelgeschichten, die durch das Setting im Haus hinterm Deich ein Ganzes ergeben. Auch wenn mich nicht jedes einzelne Schicksal und die Gedankengänge der Person dazu durchgängig fesseln konnte, überzeugte mich der stimmige Erzählton und die durchaus realistische Darstellung einer Familie, die sich nur selten in dieser Konstellation sieht und zu einem Familientreffen zusammenfindet, wo sich übliche, aber auch besondere Konflikte unter Geschwistern und Paaren ergeben. "Die Glücksreisenden" hat mir als Nachfolger noch besser gefallen, aber als Einstieg in das Leben der Familie Boysen empfehle ich "Wintergäste" gerne weiter.

Reif für die Insel
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich sollte die Familie ja nicht zu Weihnachten in Mutters „Haus Tide“ zusammenkommen. In dem abgelegenen Friesenhaus auf der Insel in der Nordsee. Doch erstens kommt es anders... „Wintergäste“ ist eine gut konstruierte Familiengeschichte, ein bunter Strauß Geschichten aus dem Leben der Familienmitglieder, deren Schicksale... Eigentlich sollte die Familie ja nicht zu Weihnachten in Mutters „Haus Tide“ zusammenkommen. In dem abgelegenen Friesenhaus auf der Insel in der Nordsee. Doch erstens kommt es anders... „Wintergäste“ ist eine gut konstruierte Familiengeschichte, ein bunter Strauß Geschichten aus dem Leben der Familienmitglieder, deren Schicksale von „stinknormal“ bis äußerst ungewöhnlich reichen. Prall gefüllte gut 400 unterhaltsame Seiten, an deren Ende dann irgendwie doch nicht Ende ist, denn es bleibt offen. Fortsetzung folgt...


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