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Enya: Dark Sky Island

Die als Eithne Patricia Ní Bhraonáin geborene Irin, die ihre Karriere gemeinsam mit ihrer Schwester Moya Brennan in der Band Clannad begann, ist ein Phänomen - und das gleich in verschiedener Hinsicht. Denn Enya hat bislang mehr als 70 Millionen Alben verkauft und dies geschafft, ohne sich dafür von Album zu Album neu erfinden zu müssen. Damit verstösst Enya gegen eines der Hauptgesetze im Pop, wie es etwa Madonna, Lady GaGa, Miley Cyrus oder Taylor Swift verkörpern. Denn diese Künstlerin präsentieren sich auf jedem Album als neue (Kunst)-Person, häuten sich immer wieder (was bei der entkleidungsfreudigen Myley Cyrus gar wörtlich zu verstehen ist). Mit dieser Pop-Welt hatte und hat Enya jedoch nichts zu tun, auch wenn sie einem anderen Gesetz der Pop-Welt dann doch völlig entspricht - nämlich dem der Individualität. Enya ist und bleibt eine völlig eigenständige Künstlerin, ihre Musik bildet ein eigenes Universum. Der Enya-Sound ist unverwechselbar: Man erkennt sie nach wenigen Sekunden. Und das hat wiederum mit ihrer Konstanz zu zun. So bietet auch "Dark Sky Island" wieder ihre persönliche Mischung aus sphärischen Klängen und verschachtelten Vocal- und Keyboard-Schichten, die aber immer genügend Raum lassen für betörende Pop-Melodien. Auch an Enyas Kreativteam hat sich nichts geändert: Nach wie vor zeichnet Nicky Ryan für die Produktion verantwortlich, die mystischen Texte steuert seine Frau Roma bei. Der Genrebegriff "New Age", den man bei der Beschreibung von Enyas Musik immer wieder lesen kann, geht jedoch ins Leere. Denn ihre Kompositionen und auch die Umsetzung haben eine Tiefe, die sich wohltuend vom vordergründigen Wabern vieler New-Age-Produktionen abhebt, die zumeist kaum mehr sein wollen als profane Entspannungsmusik. Diese Eigenheit von Enyas Musik jenseits solcher Entwürfe manifestiert sich bereits am Konzept, das dem Album "Dark Sky Island" zugrunde liegt. Denn jene Insel mit dem dunklen Firmament ist die Kanalinsel Sark, auf der Lichter verboten sind, so dass sich des Nachts eine natürliche Finsternis über das Eiland liegt. Das hat Enya zu den neuen Songs inspiriert, von denen gleichwohl ein inneres Leuchten auszugehen scheint. Bei "Even In The Shadows" etwa gibt es pulsierende Achtel-Keyboards, während sich bei "The Forge Of The Angels" ein rhythmisches Piano-Motiv durch den Song zieht, das an minimalistische Musik von Phillip Glass oder Steve Reich erinnert. Weitere Höhepunkte auf dem Album sind das melodiöse "Echoes In The Rain", der tiefgründige Titelsong und "Sancta Maria", das mantrahaft nur aus eben diesen Worten besteht. So bleibt am Ende nur die Erkenntnis: Wer sich diesem "Dark Sky Island" nähert, tritt letztlich eben doch eine Reise ins Licht an. Dietmar Schwenger (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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    • The humming
    1. The humming
    2. So I could find my way
    3. Even in the shadows
    4. The forge of the angels
    5. Echoes in rain
    6. I could never say goodbye
    7. Dark sky island
    8. Sancta Maria
    9. Astra et luna
    10. The loxian gates
    11. Diamonds on the water
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 20.11.2015
Sprache Englisch
EAN 0825646001859
Genre Pop
Hersteller Warner Music
Komponist Enya
Musik (CD)
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Fr. 24.90
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