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Das Geheimnis der Mittsommernacht

Norwegenroman

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Taschenbuch
Norwegen, 1895. Als die junge Deutsche Clara ihrem Mann Olaf in das Bergbaustädtchen Røros folgt, erwartet sie eine böse Überraschung. Olafs Mutter macht keinen Hehl daraus, dass sie eine andere als Schwiegertochter bevorzugt hätte. Um den wirtschaftlichen Ruin der einst wohlhabenden Familie abzuwenden, sollte Olaf mit der Tochter des Bergwerksdirektors verheiratet werden. Als Olaf nach einem Streit tödlich verunglückt, muss Clara einen steinigen Weg gehen, bevor sie in der Fremde heimisch werden kann. Dabei kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das die Schicksale zweier Familien seit Jahrzehnten überschattet und das nicht nur ihrem Leben eine neue Wendung gibt ...
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 655 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783732523252
Verlag Lübbe
Dateigröße 2535 KB
Verkaufsrang 4293
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 25.09.2019
Bewertet: anderes Format

Für den Lese-Sonntag auf der Couch im Winter, für Norwegen-Fans und Leserinnern von Charlotte Link und Lucinda Riley ein feines Lesefutter: Gute Unterhaltung, Familiensaga- entspannende Spannung!

Überragender Norwegenroman über zwei starke Frauen
von BücherwurmNZ am 02.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe einige Zeit für den Einstieg in die beiden Handlungsstränge gebraucht, da diese abwechselnd kapitelweise erzählt werden. Die spannende Geschichte um Clara und Sophie ist realitätsnah geschrieben, so dass die Handlung nicht gestellt oder konstruiert wirkt, und gleichzeitig die verschiedenen Handlungsstränge sich kreuze... Ich habe einige Zeit für den Einstieg in die beiden Handlungsstränge gebraucht, da diese abwechselnd kapitelweise erzählt werden. Die spannende Geschichte um Clara und Sophie ist realitätsnah geschrieben, so dass die Handlung nicht gestellt oder konstruiert wirkt, und gleichzeitig die verschiedenen Handlungsstränge sich kreuzen und miteinander verbunden sind sowie nicht vorhersehbare Wendungen auftauchen. Dabei werden die zu dieser Zeit herrschenden Standesunterschiede und deren Probleme und Gegebenheiten gut dargestellt und nebenbei historische Fakten in die Geschichte eingeflochten. Besonders gefallen mir auch die immer wieder eingestreuten rheinländischen und norwegischen Wörter und Sätze. Letztere lassen die Handlung im kleinen Städtchen Røros noch realer erscheinen. Die gut ausgearbeitete Handlung um die beiden Protagonisten Clara und Sophie und den weiteren unterschiedlichen Charakteren wird von einem sehr flüssigen, anschaulichen und doch anspruchsvollen Schreibstil der Autorin getragen. Man hat das Gefühl, man wäre in der Geschichte vor Ort zur damaligen Zeit dabei gewesen. Fazit: Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende ging. Hätte gern noch mehr von Clara und Sophie gelesen. Dieses Buch hat mir sogar noch besser gefallen als "Insel der blauen Gletscher" von Christine Kabus, das mein erstes gelesenes Buch der Autorin ist und ich dieses schon unglaublich gut finde.

Familienbande
von Eliza am 16.11.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung: Jeder hat ja irgendwie ein Sehnsuchtsland, ein Land in das er oder sie unbedingt mal reisen möchte, oder am liebsten dort wohnen würde. Norwegen als Sehnsuchtsland? Ja, auf jeden Fall, endlose Weite, einsame Seen und eine friedvolle Natur zum Entspannen doch genau das Richtige, oder? Christine Kabus beschert uns ... Meine Meinung: Jeder hat ja irgendwie ein Sehnsuchtsland, ein Land in das er oder sie unbedingt mal reisen möchte, oder am liebsten dort wohnen würde. Norwegen als Sehnsuchtsland? Ja, auf jeden Fall, endlose Weite, einsame Seen und eine friedvolle Natur zum Entspannen doch genau das Richtige, oder? Christine Kabus beschert uns in ihrem neuen Roman Kopfkino vom Feinsten, ich habe nun eine Ahnung wie es in Norwegen aussieht und würde jetzt gerne mal dorthin. Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach sehr schön und stimmungsvoll, die Farben sind sehr gut gewählt. Doch so still und stimmungsvoll wie es auf dem Cover aussieht, geht es im Roman nicht immer zu. Zwei Frauen kämpfen darum ihr Leben selbstbestimmt leben zu dürfen, sie müssen die Herausforderungen, die das Leben an sie stellt, meistern. Clara und Sofie könnten nicht unterschiedlicher sein. Clara, eine junge Frau, die mit ihrem Sohn und Mann nach Norwegen reist, um sich von dessen Familie zu verabschieden, bevor sie gemeinsam auszuwandern. Ihre letzte Heimat war Deutschland, wo sie in einem Waisenhaus aufgewachsen ist. Sofie ist die angesehene Tochter eines Industriellen, die eigentlich keine offenen Wünsche hat, doch Sofie vermisst ihre verstorbene Mutter und kämpft darum, aus dem Schatten ihrer großen Schwester heraustreten zu können. Beide Frauenfiguren sind sehr liebvolle und detailreich gezeichnet, ich würde mit beiden gerne mal eine Tee oder Kaffee trinken gehen, so sehr habe ich sie ins Herz geschlossen. Der Roman wird stringent auf einer Zeitebene erzählt, abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Sofie und Clara geschildert. Beide Erzählstränge haben mir sehr gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass Clara mir ein klein wenig näher war als Sofie und ihre Geschichte hat mich mehr bewegt. Die Verstrickung der beiden Familien in der Vergangenheit wird sehr behutsam angegangen, was aber nicht heißt, dass es nicht spannend war. Gemeinsam mit Clara habe ich meinen detektivischen Spürsinn unter Beweis stellen können. Der Leser ist in der Lage der Autorin zu jeder Zeit folgen zu können, dass Netz aus Intrigen, Verfehlungen, Neid und Missgunst wird vorsichtig auseinandergeknotet. Man erfährt auch Einiges darüber, wie die Menschen in Norwegen zu der Zeit über Deutsche und Deutschland dachten, gerne hätte ich mir hier noch mehr davon gewünscht. Interessant fand ich auch die Ablehnung der Norweger gegenüber Clara wegen ihrer Konfession, dies wurde sehr gut beleuchtet. Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr angenehm empfunden, allerdings muss ich sagen, dass ich am Anfang einige Zeit brauchte bis ich mich auf ihre Sprache einlassen konnte. Wer fetzige und humorvolle Dialoge mag wird von Christine Kabus eher enttäuscht werden, sie schlägt eher die leisen Töne an und lässt ihre Personen lieber handeln als große Worte zu machen. Ein toller historischer Sehnsuchts- und Liebesroman vor der atemberaubend schönen Kulisse Norwegens, ein Muss für alle Fans von Sarah Lark, Barbara Wood & Co., es muss ja nicht immer die Karibik, Neuseeland oder Australien sein. ;-) Eine ganz klare Leseempfehlung, auch wenn ich mir persönlich noch ein wenig mehr historischen Background gewünscht hätte!