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Theorien des Essens

Die theoretische Beschäftigung mit dem Essen ist zentraler Bestandteil diverser Disziplinen – etwa in der Soziologie und der Ethnologie, der Philosophie und der Psychologie sowie auch in den Religions- und Kulturwissenschaften. Die Zubereitung und Aufnahme von Nahrung sind zudem von grosser gesellschaftlicher Relevanz und medial omnipräsent – neuerdings vor allem in Diskussionen um gesunde, ökologisch nachhaltige und tierfreundliche Ernährung. Der Band bietet einen Überblick über massgebliche Theorien des Essens: von bahnbrechenden Ansätzen in der Moderne, etwa von Georg Simmel und Sigmund Freud, über die ethischen Überlegungen Peter Singers bis hin zu Texten von Julia Kristeva und Jacques Derrida, die hier erstmals in deutscher Übersetzung erscheinen.
Rezension
"Ein Buch für jeden Geschmack und doch weit mehr als nur ein Schmankerl."
Marko Martin, Deutschlandfunk Kultur 15.05.2017
Portrait
Kashiwagi-Wetzel, Kikuko
Kikuko Kashiwagi-Wetzel ist Professorin für deutsche Literatur und Kultur an der Kansai University von Osaka in Japan.

Meyer, Anne-Rose
Anne-Rose Meyer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere deutsche Literatur an der Bergischen Universität Wuppertal.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Kikuko Kashiwagi-Wetzel, Anne-Rose Meyer
Seitenzahl 459
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-29781-0
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17.7/10.8/3 cm
Gewicht 275 g
Buch (Taschenbuch)
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Geschmackssache
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2017

Kikuko Kashiwagi-Wetzel hat schon einiges zum Essen publiziert: 2003, Festmahl und frugales Mahl; 2012, Aschinger ernährt die Großstadt Berlin; 2015, Ess-Schau in der Großstadt. Wie schon den Publikationen zu entnehmen ist, ist ihr Arbeitsfeld die deutsche Literatur und innerhalb der Kultur- und Sozialanthropologie das Essen un... Kikuko Kashiwagi-Wetzel hat schon einiges zum Essen publiziert: 2003, Festmahl und frugales Mahl; 2012, Aschinger ernährt die Großstadt Berlin; 2015, Ess-Schau in der Großstadt. Wie schon den Publikationen zu entnehmen ist, ist ihr Arbeitsfeld die deutsche Literatur und innerhalb der Kultur- und Sozialanthropologie das Essen und Konsumieren. An der Kansai University in Osaka hat sie auch die Professur für deutsche Literatur und europäische Ethnologie inne. Nun hat sie im Suhrkamp Verlag einen doch recht umfangreichen Reader herausgebracht, der wichtige Texte zum Essen enthält. So finden sich in dem Buch Arbeiten von Simmel, Benjamin, Canetti, Douglas, Tolksdorf, Freud, Kriteva, Bahr, Barthes, Ritzer, Elias, Bourdieu, Köstlin, Derrida, Streck, Jeggle, Singer und Diamond. Aus dieser Zusammenstellung ist das Buch ein sehr heterogenes Buch geworden und führt fast durch die gesamte Denkgeschichte des 20. Jahrhunderts. So scheint jede Theorie-Bewegung ihre Auseinandersetzung mit dem Essen, mit der Speise und dem Konsumieren zu praktizieren. Schon nach Kant scheiden sich die Geister mit dem Geschmack.