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Die Maschine steht still

Mit einem Vorwort von Jaron Lanier

In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Doch nach und nach geht das Wissen, das hinter der Maschine steckt, verloren und das System wird anfällig für Pannen ...
E. M. Forsters visionäres Werk wirft Fragen auf, die von grosser Aktualität sind: Wie kann der Mensch seine Selbstbestimmung wahren gegenüber Maschinen, die immer stärker unser Leben bestimmen?
Rezension
»'Die Maschine steht' still zu lesen, bedeutet, im Schnitt alle drei Seiten verblüfft zu sein und zu grübeln über den sanften Horror, der dem eigenen Alltag viel näher kommt, als einem angenehm wäre. Denn da folgen Sätze um Sätze, die, heute gelesen, lakonische, entlarvende Anmerkungen zum Zustand der Welt im Facebook-Zeitalter sind.«
Portrait
Forster, E. M.
E. M. Forster (1879-1970) gehört zu Englands bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, Romane wie Wiedersehen in Howards End oder Zimmer mit Aussicht sind Klassiker der Moderne. In seinem Roman Maurice behandelte er das zu damaliger Zeit tabuisierte Thema der Homosexualität. Forster hielt den Roman, der erst postum erschien, fast ein halbes Jahrhundert geheim. Seine dystopische Erzählung Die Maschine steht still ist erst vor kurzem im englischsprachigen Raum von Lesern wiederentdeckt worden.

Runge, Gregor
Gregor Runge, geboren 1981, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und anschliessend an der Hochschule für Film und Fernsehen München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen F. Scott Fitzgerald, E.M. Forster, Angharad Price und Eoin McNamee.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-40571-2
Verlag Hoffmann und Campe Verlag
Maße (L/B/H) 19.3/12.4/1.2 cm
Gewicht 136 g
Übersetzer Gregor Runge
Verkaufsrang 52275
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2019
Bewertet: anderes Format

Knackige Kurzgeschichte über Maschinenhörigkeit und den damit verbundenen Verlust der Menschlichkeit. Umso beeindruckender, da die Geschichte bereits 1909 veröffentlicht wurde.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2019
Bewertet: anderes Format

Wunderschön aufgemachte Sci-Fi Wiederentdeckung,deren Inhalt einen an einen Klassiker und einen Disney Film denken lässt;) Wie immer ist die philosophische Frage gleichsam aktuell.

Erschreckende Aktualität
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2019

Nichts geht mehr ohne technische oder elektronische Hilfsmittel. Der Mensch hat sich abhängig gemacht... Diese Dystopie aus dem Jahre 1909 (!) hält uns heute tatsächlich einen Spiegel vor das Gesicht und es ist ziemlich erschreckend, wie realitätsnahe E.M. Forster für uns heute ist! Ein kleines, schmales Schätzchen - nich... Nichts geht mehr ohne technische oder elektronische Hilfsmittel. Der Mensch hat sich abhängig gemacht... Diese Dystopie aus dem Jahre 1909 (!) hält uns heute tatsächlich einen Spiegel vor das Gesicht und es ist ziemlich erschreckend, wie realitätsnahe E.M. Forster für uns heute ist! Ein kleines, schmales Schätzchen - nicht nur für Männer!