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Der Fürst

Machiavellis 'Der Fürst' ist der berühmteste staatsphilosophische Traktat der Weltliteratur. Unter dem Begriff des Machiavellismus fasst man noch heute die Haltung skrupelloser Machtpolitik, einst wirkungsvoll kritisiert von Friedrich dem Grossen in seinem 'Antimachiavell'. Schockiert und fasziniert hat durch die Jahrhunderte vor allem der schonungslos rationalistische Realismus, mit dem sich Machiavelli in seinen Analysen und Empfehlungen über bestehende Moralvorstellungen hinwegsetzt, sofern es dem höheren Ziel der Erhaltung des Staates dient. Sein Werk wurde mal als grundlegender Beitrag zur Fürstenerziehung, mal als Rechtfertigungstheorie tyrannischer Regentschaft, mal als Legitimierung der Staatsraison gedeutet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 28.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0349-9
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19.5/12.8/2 cm
Gewicht 225 g
Übersetzer August Wilhelm Rehberg
Verkaufsrang 12804
Buch (gebundene Ausgabe)
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Der Fürst
von Matthias Kloibhofer aus St. Pölten am 28.02.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es gibt Bücher, die man gelesen haben muss, und es gibt Bücher die, obwohl bereits vor Jahrhunderten geschrieben, nichts an Aktualität verloren haben. Auf "Der Fürst" von Niccolo Machiavelli trifft beides zu. Lehrreich und kontrovers zugleich ist dieser Klassiker als eine Anleitung für die Mächtigen dieser Welt gedacht seinen "... Es gibt Bücher, die man gelesen haben muss, und es gibt Bücher die, obwohl bereits vor Jahrhunderten geschrieben, nichts an Aktualität verloren haben. Auf "Der Fürst" von Niccolo Machiavelli trifft beides zu. Lehrreich und kontrovers zugleich ist dieser Klassiker als eine Anleitung für die Mächtigen dieser Welt gedacht seinen "Staat", bzw die eigene Macht zu erhalten. Moralisches Handel wird da schon mal hinter Lüge und Verrat zurückgestellt. Fazit: ein lesenswertes Buch - empfehlenswert für alle Freunde der Weltliteratur.

Macchiavellis bekanntestes Werk
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 16.03.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Ergänzung zu seinem größeren Werk "Discorsi" hat der italienische Renaissance-Politiker, Denker und Staatsphilosoph Niccolo Macchiavelli sein heute bekanntestes Werk eigentlich Cesare Borgia gewidmet, dessen Eroberungen in "der Fürst" auch gewürdigt werden. Was dieses legendäre Buch auszeichnet sind seine klaren Worte und... Als Ergänzung zu seinem größeren Werk "Discorsi" hat der italienische Renaissance-Politiker, Denker und Staatsphilosoph Niccolo Macchiavelli sein heute bekanntestes Werk eigentlich Cesare Borgia gewidmet, dessen Eroberungen in "der Fürst" auch gewürdigt werden. Was dieses legendäre Buch auszeichnet sind seine klaren Worte und scharfe Beobachtungen der Politik in Italien zur Zeit der Renaissance. Anhand von Geschichte aus der Antike und damaligen Gegenwart liefert Macchiavelli eine sehr umfassende Abhandlung über Fürstentümer und wie dieser zu erlangen, erhalten und verlieren sind. Macchiavelli versucht darin das Wissen zu vermitteln, mit dem vergangene Herrscher in fast ausweglosen Situationen noch einen letzten Rettungsversuch unternehmen hätten können. Aber der Fürst ist kein Managementratgeber und längst nicht mehr allzu aktuell, weshalb man diese Abhandlung heutzutage nur schwer als zeitgemäße Pflichtlektüre bezeichnen kann (Macchiavelli war Theoretiker, wer sein Buch als Leitfaden betrachten möchte könnte das gleiche auch mit Kochbüchern anstellen), viel mehr ist das Buch eine interessante Abhandlung, die aus intensiven Studien hervorgegangen ist und sehr weit ins Detail geht. Wirklich bewundernswert an Macchiavellis Ausführungen sind nicht nur seine rhetorischen Fähigkeiten sondern das Ergebnis dieser Anstrengungen, nämlich ein sehr angenehm zu lesender und verständlicher Text, so dass es kein Wunder ist, dass dieses Buch Literaturgeschichte geschrieben hat. Fazit: Ein sehr beeindruckendes Werk über italienische Geschichte, die Funktionsweise von Fürstentümern und Erkenntnissen wie sie grundlegend für politisches Verständnis sein können, obgleich das Buch keine Patentrezepte bietet und eher im historischen Kontext betrachtet werden sollte.