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The Revenant - Der Rückkehrer

Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Bären attackiert. Seine Jagdbegleiter, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurück. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unerträgliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät und im Stich lässt. Mit übermenschlichem Willen zu überleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurück ins Leben.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 19.05.2016
Regisseur Alejandro Gonzalez Inarritu
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch)
EAN 4010232068064
Genre Abenteuer;Drama
Studio 20th Century Fox
Spieldauer 150 Minuten
Bildformat Widescreen (2,40:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1
Produktionsjahr 2015
Film (DVD)
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Fr. 13.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eiskalt

Jeannette Menzi, Buchhandlung Schaffhausen

Düsteres bedrückendes Racheepos, es fröstelt dich selbst im Kinosaal, viel Schnee und Eis, viel Blut. Überwältigend, wie dicht die Kamera jeweils geht. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen. Nur ein herausragender Schauspieler wie Leo kann in so einem besonderen Film, die meiste Zeit fast ganz alleine, die Hauptrolle spielen. Sehenswert, aber gar nichts für zarte Gemüter. Wer sind jetzt die Wilden? Entscheide selbst.

Kundenbewertungen

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Bild- und Schauspielgewaltiger Historien-Thriller, dessen Opulenz die dünne Handlung überspielt
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2019

Als der Historien-Western-Thriller “The Revenant” vom mexikanischen Regisseur Alejandro G. Iñárritu 2016 in die deutschen Kinos kam, bin ich zweimal in den Film gegangen. Einmal um ihn vollumfänglich aufzunehmen und ein zweites Mal, um mich voll auf die Schauspielerische Leistung DiCaprios’ konzentrieren zu können. In beiden Fäl... Als der Historien-Western-Thriller “The Revenant” vom mexikanischen Regisseur Alejandro G. Iñárritu 2016 in die deutschen Kinos kam, bin ich zweimal in den Film gegangen. Einmal um ihn vollumfänglich aufzunehmen und ein zweites Mal, um mich voll auf die Schauspielerische Leistung DiCaprios’ konzentrieren zu können. In beiden Fällen hat mich der Film begeistert und abgeholt, auch wenn es durchaus eine dünne Handlung zu bemängeln gäbe. Meine Rezension liefere ich auf Basis des Films, da ich das Buch nicht gelesen habe und keine Vergleiche ziehen kann. Der Film basiert auf dem 2002 erschienenen Roman “Der Totgeglaubte” von Michael Punke und thematisiert eine Expedition der Rocky Mountain Fur Company, die 1823 durch das Gebiet der heutigen Bundesstaaten North und South Dakota reist, um wertvolle Felle für den Handel zu erbeuten. Sie werden dabei vom Pelztierjäger Hugh Glass (portraitiert durch Leonardo DiCaprio) geführt, der ein hervorragender Fährtenleser ist und die Gruppe so ohne Zwischenfälle durch das Indianergebiet leiten soll. Trotz des vorsichtigen Vorgehens wird die Gruppe von Indianern angegriffen, bis auf ein Drittel dezimiert, sodass die Flucht angetreten werden muss. Um den Indianern nicht vollends zum Opfer zu fallen, müssen die Felle zurückgelassen und versteckt werden, um sie im Frühling nach der Schneeschmelze bergen zu können. Einem Mitglied der Expedition, John Fitzgerald (dargestellt von Tom Hardy), passt das überhaupt nicht, da er sich durch den Erlös des Fellverkaufs ein angenehmes, sorgenfreies Leben auf einer Farm erträumt hatte. Er macht Glass dafür verantwortlich und gerät mehrmals mit diesem und seinem Sohn Hawk, einem Halb-Indianer, aneinander. Beim Kundschaften wird Glass nun von einem Grizzly tödlich verwundet. Da die Expedition ihn unmöglich den ganzen Weg bis zum Fort mitnehmen kann, und sein Zustand sich zunehmend verschlechtert, bittet der Expeditionsleiter Andrew Henry (gespielt von Domhnall Gleeson) drei Freiwilige, bis zu seinem Ende bei Glass auszuharren. Sie erhalten eine großzügige Belohnung, weshalb sich John Fitzgerald ebenfalls meldet. Da ihm sein Dahinscheiden zu lange dauert, beschließt Fitzgerald Glass, der sich nicht wehren kann, zu ersticken. Sein Sohn Hawk bemerkt dies jedoch und attackiert Fitzgerald, der Hawk daraufhin kaltblütig umbringt. Glass muss alles hilflos mit ansehen und kann seinen Sohn nicht retten. In Windeseile zieht Fitzgerald Glass’ Körper in ein vorher vorbereitetes Grab und flieht. Glass überlebt und kehrt ins Leben zurück. Von Rache angetrieben kann er sich nun von seinem Grab aus durch die Lande kämpfen, durch reißerische Flüsse, Indianerangriffe, Wilde Tiere und die erbarmungslose Natur selbst. Im Großen und Ganzen erzählt “The Revenant” in 156 Minuten eine Rachegeschichte, die in der Konfrontation zwischen Glass und Fitzgerald endet. Wenn man den Film sieht, kann sich der Eindruck leider nicht verbergen, dass der Film für die Handlung gut und gerne mindestens eine halbe Stunde kürzer hätte ausfallen können. Man möge gewisse Passagen im Film als Längen bezeichnen, mich jedoch haben diese Momente nicht so sehr gestört, da es fast ausnahmslos sehr starke Momente waren, und der Film eher durch diese Situationen besticht, als durch die Rahmenhandlung, das große Ganze. Die wird im Hintergrund durchaus mehr und mehr ausgebaut, und deutet den typischen Konflikt zwischen Indianern und Siedlern an. Dabei wird uns eine erbarmungslose, kalte Welt offenbart, die nichts für Zartbesaitete ist (Weder innerhalb des Films, noch bei den Zuschauern) und mit Ausbeutung, Vergewaltigung und Mord konfrontiert. Klar wird hierbei, dass da Draußen das Gesetz des Stärkeren gilt und Gerechtigkeit keine Rolle bei Sieg oder Niederlage spielt. Eine besonders schöne Szene, die dies verdeutlicht, ist das Zusammentreffen zwischen einem Indianerhäuptling und französischen Pelzjägern, die von den Indianern im Austausch für Pferde Pelze verlangen, den Indianer offenkundig aber mit einem schlechten Deal abspeisen möchten. Der möchte jedoch die Pferde nicht zur eigenen Bereicherung, sondern um seine vermisste Tochter zu suchen, die von Weißen entführt wurde (ironischerweise von eben jenen Franzosen). Als die Franzosen an den Händlerkodex und Ehre appelieren, weil ein anderes Geschäft abgemacht war, hält der Indianerhäuptling eine spannende Rede darüber, dass die weißen Männer die Letzten sind, die Ehre, Sitte und Anstand als Leitbild des eigenen Handelns predigen sollten, da sie den Indianern Land und Lebensgrundlage genommen, Männer getötet und Frauen versklavt haben. Hier wird einmal mehr sehr deutlich, dass Moral oft so verdreht und instrumentalisiert wird, dass sie demjenigen dient, der sich im Recht wähnt. Wie bereits erwähnt, ist der Film definitiv nichts für Zartbesaitete, daher auch die Freigabe ab 16. Menschen werden Onscreen getötet, es fließt jede Menge Blut, es gibt einen brutalen Grizzlyangriff, rohes Fleisch wird verzehrt und einem Pferd werden komplett die Innereien entnommen. Hervorzuheben wären außerdem die beeindruckenden Bilder und Naturaufnahmen. Auf der großen Leinwand kamen sie ausgezeichnet zur Geltung und man versteht sofort, warum die Dreharbeiten für die Darsteller kein Zuckerschlecken gewesen sind (Kälte o.Ä.). Die für mich beste Szene im Film war der eben erwähnte Grizzlyangriff auf Glass, der in brutaler Gänze gezeigt wird. Diese Urgewalt, der Glass ausgesetzt ist und nichts weiter tun kann, als die Situation leidend zu ertragen, hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Vor allem auch deswegen, weil DiCaprio unglaublich gut spielt. Generell leisten alle Schauspieler einen guten Job und geben sich keine Blöße. Egal ob Hardy, Gleeson oder Poulter, Schnitzer in der Darstellung sind mir keine aufgefallen. Vor allem die Gefühle und die innere Zerrissenheit mancher Figuren kamen gut zur Geltung. Hervorzuheben ist aber DiCaprio, der für seine Leistung ENDLICH mit einem Oscar belohnt wurde, und damit seinen “Fluch” beenden konnte (Er war mehrfach nominiert und man war sich sicher, er bekommt ihn, dann ging er doch jedesmal leer aus). Insgesamt wurde der Film für 12 Oscars nominiert und gewann in drei Kategorien (Bester Hauptdarsteller, Beste Regie, Beste Kamera). Abschließend kann ich nur noch einmal betonen, dass mich der Film sehr mitgerissen hat. Die Schauspielerische Leistung ist sehr eindringlich, die Aufnahmen absolut einnehmend und die Handlung eben so gut, wie sie sein muss, um dem Film keine Inhaltsleere zu attestieren. “The Revenant” ist durch die Länge abendfüllend und eine sehr interessante, persönliche Geschichte, die in einen größeren Kontext gesetzt werden kann (Siedler-Indianer-Konflikt im Amerika des 19. Jahrhunderts).

Spannung pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Feldkirch am 20.06.2017

Ein sehr Spannender Film bei dem mit ab und zu die Luft angehalten habe

Interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Ketzin am 08.04.2017

Ein Film, welchen man sonnst eher selten sieht. Mein Mann fand ihn richtig spannend. Er enthält Hammer scenen. Also echt was für Abenteuerliebende Männer. :)