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Bitter Wash Road

Kriminalroman

Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch Band 777

Garry Disher

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Beschreibung

In der Nähe von Tiverton, einer Kleinstadt in Australiens Nirgendwo, wird ein Mädchen tot am Strassenrand gefunden. Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, übernimmt den Fall. Er glaubt nicht an einen Unfall mit Fahrerflucht. Einsam und isoliert durchquert der Constable die unwirtliche Landschaft, vorbei an mageren Schafen, schäbigen Höfen, stellt unbeirrt seine Fragen und lernt eine Kleinstadt kennen, unter deren Oberfläche Enttäuschung und Wut, Rassismus und Sexismus brodeln. Hirsch rüttelt an der trügerischen Stille und wirbelt nicht nur den Staub der ausgedörrten Strassen auf.

Garry Disher, geboren 1949, wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kriminalromane und Kinderbücher. Sein Werk wurde für den Booker Prize nominiert und mehrfach ausgezeichnet, u. a. dreimal mit dem Deutschen Krimipreis sowie mit dem wichtigsten australischen Krimipreis, dem Ned Kelly Award. Garry Disher lebt an der Südküste von Australien in der Nähe von Melbourne.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783293309180
Verlag Unionsverlag
Dateigröße 2161 KB
Übersetzer Peter Torberg
Verkaufsrang 3968

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spannender Kleinstadt-Krimi aus Australien
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Garry Disher wartet hierzulande noch auf seinen großen Durchbruch, der ihm mit diesem Werk durchaus gelingen könnte, zeigt dieses nicht nur einen großartigen Schriftsteller in der Nähe eines James Lee Burke, sondern gleichzeitig als kongenialen Chronisten des Australischen Hinterlandes. Nun, Kleinstädte unter deren Oberfläche s... Garry Disher wartet hierzulande noch auf seinen großen Durchbruch, der ihm mit diesem Werk durchaus gelingen könnte, zeigt dieses nicht nur einen großartigen Schriftsteller in der Nähe eines James Lee Burke, sondern gleichzeitig als kongenialen Chronisten des Australischen Hinterlandes. Nun, Kleinstädte unter deren Oberfläche sich viele Schichten Schmutzes finden lassen gab es unzählige in der Kriminalliteratur, von Thompsons "180 Schwarze Seelen" über einige Werke Daniel Woodrells, William Days und Joe Lansdale - um nur diejenigen zu nennen deren Werke ich hier in meinem unmittelbaren Blickfeld habe. Was Dishers Roman von vielen der oben genannten unterscheidet ist die Tatsache, das er - ähnlich dem ober erwähnten Burke - die Krimihandlung als Teil der Gesamtgeschichte der Gegend behandelt und sich nicht allein auf die Auflösung konzentriert. Er verwendet viel Zeit und viele Seiten darauf zum Beispiel die Personen und ihre Verbindung untereinander und dem Land, das sie bewohnen zu schildern, so das wir als Leser ein recht genaues und umfassendes Bild des Hintergrunds der Geschichte erhalten. Aufgrund seiner Rolle bei der Aufklärung eines Korruptionsfalles gilt Hirsch nicht nur bei seinen Kollegen als Verräter und Nestbeschmutzer, auch aus der Bevölkerung schlägt ihm unverhohlenes Mißtrauen und Ablehnung entgegen. Er erträgt dieses mit stoischem Gleichmut. Er ist nicht etwa abgestumpft oder gleichgültig, er hat einfach - wie einige seiner Literarischen Brüder und Schwestern - einen moralischen Kompass, dessen Richtungsanzeige ihm wichtiger ist als die Strömung des ihn umgebenden Wassers. Natürlich kann man Disher hier vorwerfen an der Landbevölkerung kein gutes Haar zu lassen. Allesamt sind sie entweder verkommene Perverslinge, tumbe Schläger oder einfach zu blöd, vor dem Pinkeln die Hose zu öffnen. Auch die Tatsache das der Handlungshintergrund - oben sprach ich dieses bereits an - nun wirklich alles andere als neu ist mag man ihm negativ ankreiden. Auch wenn diese Vorwürfe sicherlich nicht ganz unberechtigt sind muß man jedoch folgendes bedenken: Dieser Hintergrund - wie der gesamte Roman - funktioniert einfach. In den Händen eines minderen Autoren würden diese Vorwürfe sicherlich zutreffen, ein Schriftsteller wie Disher allerdings entkommt diesen Klischees durch die hohe Qualität seiner Arbeit. Und durch die Tatsache das er auch Nebenfiguren durchaus differenziert darstellt entgeht er auch dem Vorwurf, eine Gruppe von Menschen durch eine nicht zulässige Verallgemeinerung zu diffamieren. Ich bekam dieses Buch auf der Buchmesse am Unions-Stand als Lese-Exemplar geschenkt - dafür meinen allerherzlichsten Dank!

von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2020
Bewertet: anderes Format

Großartig erzählt und geschrieben. Gäbe es Gary Disher nicht müsste man ihn erfinden !

King of Crime von Down Under!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2020

Unwirtliche Gegend, veschlosssene Menschen und mittendrin "der Neue", dem kein guter Ruf vorauseilt. Paul Hirschhausen wird zu einem Leichenfund in seinem neuen Revier gerufen und findet sich unversehens in den Abgründen der örtlichen Gesellschaft wieder. Gary Disher schafft es meisterhaft, der zerfallenden Gesellschaft in einer... Unwirtliche Gegend, veschlosssene Menschen und mittendrin "der Neue", dem kein guter Ruf vorauseilt. Paul Hirschhausen wird zu einem Leichenfund in seinem neuen Revier gerufen und findet sich unversehens in den Abgründen der örtlichen Gesellschaft wieder. Gary Disher schafft es meisterhaft, der zerfallenden Gesellschaft in einer kleinen Stadt ein Gesicht zu geben.


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