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Schuld und Sühne

(ungekürzte Lesung)

GROSSE WERKE. GROSSE STIMMEN

Sankt Petersburg um 1860: Der verarmte Student Rodion Raskolnikow hält sich für einen besonderen Menschen, dem es zusteht, Herr über Leben und Tod zu sein. Kaltblütig erschlägt er eine wucherische Pfandleiherin und deren geistig zurückgebliebene Schwester, die es seiner Weltanschauung nach nicht verdient haben zu leben. Auch wenn er seine Tat für gerechtfertigt hält, so hat er doch die Rechnung ohne sein Gewissen gemacht, das ihn von nun an seelisch und körperlich quält. Gerd Wameling führt den Hörer in voller Länge durch die raffiniert erzählten Wirrungen von Schuld, Busse, Liebe und Erlösung, die Dostojewskis Roman zu einem Meisterwerk machen. Ungekürzte Lesung mit Gerd Wameling 3 mp3-CDs | ca. 22 h 13 min
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Gerd Wameling
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862317776
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 1468 Minuten
Format & Qualität MP3, 1468 Minuten, 1106.28 MB
Verkaufsrang 1333
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Kundenbewertungen

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Weltliteratur ... zurecht
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz, Lentia City am 05.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast schon psychologisc... Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast schon psychologische beschreibt er seine Charakter, ihre Gedanken und deren Umfeld. Meine Empfehlung geben Sie geschätzter Leser diesem Buch seine Zeit, die Sprache ist nun mal aus einer anderen Zeit.

" Gehorche, bebendes Geschöpf, und wünsche nicht; denn das ist nicht deine Sache "
von Jérôme aus Bad Eilsen am 15.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Protagonist Rodion Raskolnikoff betrachtet sich trotz dürftiger finanzieller, wie materieller Mittel, als ein über der Gesellschaft stehendes Individuum, dem es obliegt, dass normale Volk nach seinen eigenen moralischen Grundprinzipien zu behandeln. Aufgrund seiner intellektuellen Veranlagung, die ihn vollkommener und wichti... Der Protagonist Rodion Raskolnikoff betrachtet sich trotz dürftiger finanzieller, wie materieller Mittel, als ein über der Gesellschaft stehendes Individuum, dem es obliegt, dass normale Volk nach seinen eigenen moralischen Grundprinzipien zu behandeln. Aufgrund seiner intellektuellen Veranlagung, die ihn vollkommener und wichtiger gegenüber der normalen Masse erscheinen lässt, fühlt er sich als eine Art Übermensch, dem es gewährt ist, seinen Überschuss an Lebenskraft und Macht, in die Entstehung neuer Werte einfließen zu lassen. Anstatt jedoch sein wertvolles Potential, für eine Verbesserung der Bedingungen an der Gesellschaft zu verwenden, nutzt er seine sich selber zugeschriebenen Sonderprivilegien, für den Gedanken an einen Mord. Sein Vorhaben gründet sich auf die These, dass er, der Außergewöhnliche, während der Tat unumschränkter Herr über Verstand und Willen bleiben wird und nicht zu denen gehört, die sich einer Schuld bewusst wären. Sein Mordopfer ist eine geizige, böse und egoistische Pfandleiherin, die für Raskolnikoff den Inbegriff einer " Laus ", einer für ihn wertlos erscheinenden Person darstellt, über deren Leben die außergewöhnlichen Menschen sich einfach hinwegsetzen können. Während des Tatvorgangs überkommt ihn allerdings doch jener Wahnzustand, den er bei sich ausgeschlossen sah, so befällt ihn ein Taumel, die Arme werden kraftlos, sogar sein Beil kann er kaum noch halten. Mit seinem angestrebten Beweis also, zu zeigen, dass er, einem Napoleon ähnlich, die Kontrolle über sich behält, muss er nun feststellen, dass er im grunde selber zu den gewöhnlichen, lediglich die Gattung erhaltenden Menschen zählt. Dieses Scheitern, einer sich selber entworfenen Ideologie, finden wir auch in Dostojewskis Roman, der Jüngling wieder. Auch dort wird eine Idee, welche den Anspruch einer Lebensmaxime erwecken sollte, durch Erfahrungen mit der Gesellschaft, transformiert. Für Arkadij Dolgorukij, den Protagonisten, kommt es jedoch zu einer positiven Angleichung, während das Scheitern Raskolnikoffs fatale Folgen bewirkt. Für den Täter beginnt nun ein Prozess, der einerseits von dem Bemühen geprägt ist, sich selber das Verbrechen zu verheimlichen, aber andererseits, sich auch der unbewussten Strebungen, die zu einem Geständniszwang hinstreben, bewusst zu werden. Genau diesen Konflikt veranschaulicht Dostojewski nun und lässt den Leser diesem traumatischen Leidensweg beiwohnen und schafft es paradoxerweise, sogar gewisse empathische Mitleidsgefühle für den Täter hervorzurufen. Dieser wird nun kurze Zeit später auf das Revier gebeten, allerdings wegen eines anderen, nicht zum Mord in Verbindung stehenden Sachverhaltes. Doch sein paranoider Zustand zeichnet sich bald durch Selbstverrat induzierende Indikatoren aus, so das der ermittlungsführende Staatsanwalt, Porfiriy Petrowitsch, sich nicht nur der Schuld Raskolnikoffs sehr schnell bewusst wird, sondern auch der Faktoren seines psychologischen Geständnisprozesses. In Folge nimmt er die Rolle eines modernen Psychotherapeuten ein, der durch subtile Suggestionen, das Schuldbekenntnis im Täter immer weiter vorantreibt, bis der Täter schließlich selber seine Schuld gesteht. Letztendlich muss Raskolnikoff einsehen, dass sein theoretisches Konstrukt, einer praktischen Überprüfung nicht standhällt. Eine Laus bleibt halt eine Laus Insgesamt ein sehr gelungenes Meisterwerk, welches anregt über Moral und Ethik zu philosophieren, aber auch einen tiefen Einblick in das Bewusstsein eines Täters gibt. Diesen Klassiker sollte man auf jeden Fall einmal gelesen haben.

Gute Version
von einer Kundin/einem Kunden aus Flintsbach a. Inn am 28.12.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch muss man nicht beurteilen: Ein Meilenstein der Literatur. Hier liegt eine sehr gute Fassung in der Übersetzung von Hermann Röhl vor. Das gibt mir die Gelegenheit mein nächstes Taschenholzbuch zu entsorgen.