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Du fehlst mir, du fehlst mir!

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1995

Für immer gibt es nicht.
Cilla und Tina sind Zwillingsschwestern und unzertrennlich. Jede freie Minute verbringen sie zusammen. Kurz vor ihrem vierzehnten Geburtstag passiert das Schreckliche. Die beiden rennen dem wartenden Schulbus hinterher, es gibt einen riesigen Knall - und Cilla liegt leblos auf der Strasse.

Noch am gleichen Tag stirbt sie im Krankenhaus an den Folgen. Tina versteht nicht, was der Tod ihrer Schwester für sie bedeutet. Sie guckt in den Spiegel, sieht ihre Schwester und redet mit ihr. Tina hat Angst, verrückt zu werden. Ganz langsam beginnt Tina, ihren Weg alleine zu gehen.
Rezension
"So einfühlsam und zugleich realistisch wie hier wird dieses schwierige Thema selten abgehandelt."
Der Tagesspiegel
Portrait
Peter Pohl, geboren 1940 in Deutschland, kam noch während des Zweiten Weltkriegs nach Schweden, wo er heute noch lebt. Er zählt zu den grossen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Bereits für seinen Erstling ›Jan, mein Freund‹ erhielt er in Schweden die Nils-Holgersson-Medaille und in Deutschland den Jugendliteraturpreis im Jahr 1990. Mit diesem Preis wurde er 1995 noch einmal für den Roman ›Du fehlst mir, du fehlst mir!‹ ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 12 - 14
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62643-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/2.5 cm
Gewicht 264 g
Originaltitel Jag saknar dig, jag saknar dig!
Übersetzer Birgitta Kicherer
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2017
Bewertet: anderes Format

Herzzerreißend,authentisch - dieses nach Tatsachen erzählte Buch über den Tod einer 14jährigen ist berührende Lektüre und Trauerbewältigung zugleich. Ich wünsche ihm viele Leser !

Eine Geschichte über Trauer
von Xirxe aus Hannover am 07.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich dachte ich immer, ich sei gerade Jugendlichen gegenüber ein toleranter Mensch. Doch während der ersten 80 Seiten dieses Jugendromas wurde ich eines Besseren belehrt. Mittelpunkt des Buches ist ein eineiiges 13jähriges Zwillingspaar, die, bevor es zu einem tragischen Unglück bekommt, ausführlich beschrieben werden. Ci... Eigentlich dachte ich immer, ich sei gerade Jugendlichen gegenüber ein toleranter Mensch. Doch während der ersten 80 Seiten dieses Jugendromas wurde ich eines Besseren belehrt. Mittelpunkt des Buches ist ein eineiiges 13jähriges Zwillingspaar, die, bevor es zu einem tragischen Unglück bekommt, ausführlich beschrieben werden. Cilla ist die ernsthaftere der Beiden, mit all ihren Sinnen dem Theater und auch der Musik verhaftet. Oberflächliches ist ihr eher fremd und erst recht, als sie einem besonderen Menschen begegnet. Ganz anders ihre Schwester Tina: Von einer herzzerreißenden Liebesgeschichte stürzt sie sich in die nächste, aber jedes Mal (natürlich!) ist es der Richtige. Augen hat sie nur für sich und ihre Jungs, alles andere ist belanglos. Ich kann es noch immer nicht glauben, wie sehr mich das diese ersten 80 Seiten lang genervt hat. Doch dann beginnt die eigentliche Geschichte und statt nervend war es ‚nur noch‘ einfühlsam, poetisch und überraschend realistisch. Cilla verunglückt bei einem Autounfall tödlich und Tina (und natürlich auch alle Anderen) müssen sehen, wie sie ihr Leben weiterleben. Für Tina aber ist es besonders schwer, denn was ist ein Zwilling ohne den andern? Kann einer allein überhaupt weiterexistieren? Wer ist man ohne seinen Gegenpart? Schuldgefühle, Existenzängste, Selbstzweifel, schlechtes Gewissen – für Tina kommt eine Zeit, in der sie nicht nur den Tod ihrer Schwester verarbeiten, sondern auch mit sich selbst ins Reine kommen muss. Peter Pohl hat dieses Buch zusammen mit Kinna Gieth geschrieben, um deren Aufzeichnungen es sich hierbei handelt. Mir ist unklar, wie viel er davon direkt übernommen hat bzw. was er wie umwandelte. Denn das Buch klingt so echt, als ob Tina geradewegs vor einem stehen und von ihren Gefühlen, Erfahrungen, Gedanken und Erlebnissen berichten würde. Obwohl mich die Geschichte sehr berührte (nicht nur einmal musste ich zum Taschentuch greifen), fand ich sie nicht im Geringsten kitschig oder rührselig. Eine wirklich bemerkenswerte Lektüre, die einem selbst vielleicht einmal helfen kann, mit dem Verlust eines vertrauten Menschen besser umgehen zu können.