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Alle Toten fliegen hoch - Amerika

Gekürzte Ausgabe, Lesung

Alle Toten fliegen hoch Band 1


Der preisgekrönte Debütroman als Autorenlesung

„Mit achtzehn ging ich für ein Jahr nach Amerika. Noch heute erzähle ich oft, dass es ein Basketballstipendium war, aber das stimmt nicht. Meine Grosseltern haben den Austausch bezahlt.“ So beginnt der erste Roman von Joachim Meyerhoff, der seinen Ich-Erzähler aus der norddeutschen Provinz in die Weiten des amerikanischen Westens führt – und in ein Wechselbad der Gefühle.

Entscheidend ist der selbstironische, empfindsame, pointiert-witzige Ton: Von der ersten Seite an folgt der Leser dem jugendlichen Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Grossstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus – und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.

Der drohende »Kulturschock« bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reisst ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann.

Dieser mitreissende Entwicklungsroman erzählt von Liebe, Fremde, Verlust und Selbstbehauptung und begeistert durch Sensibilität, Selbstironie und Witz - gelesen vom Autor!

(6 CDs, Laufzeit: 7h 42)

Portrait
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2011 und dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet.

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2011 und dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Joachim Meyerhoff
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783837135695
Genre Belletristik
Verlag Random House Audio
Spieldauer 462 Minuten
Hörbuch (CD)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
36
4
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2019
Bewertet: anderes Format

Joachim Meyerhoff erzählt aus seinem Leben. Herrliche Anekdoten, skurrile Begebenheiten und wunderbar unglaubliche Dialoge präsentiert uns der Autor aus der Sicht eines Teenagers.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2019
Bewertet: anderes Format

Mit einer großen Portion Selbstironie erzählt Joachim Meyerhoff aus seiner Jugend und der Zeit in Amerika. Amüsant, kurzweilig und wirklich höchst unterhaltsam!

Thematisch zwischen skurril und emotional, gesprochen zu cool
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Joachim Meyerhoff schildert in diesem ersten Teil seiner Memoiren zum Einen seinen Aufenthalt in Amerika, zum Anderen die Verarbeitung des Todes seines jung gestorbenen Bruders. Diese beiden Pole zu vereinen, ist ein Drahtseilakt, da Zweiteres Emotionen verlangt, während Ersteres die Skurrilitäten des Basketballcoachs, der ameri... Joachim Meyerhoff schildert in diesem ersten Teil seiner Memoiren zum Einen seinen Aufenthalt in Amerika, zum Anderen die Verarbeitung des Todes seines jung gestorbenen Bruders. Diese beiden Pole zu vereinen, ist ein Drahtseilakt, da Zweiteres Emotionen verlangt, während Ersteres die Skurrilitäten des Basketballcoachs, der amerikanischen Freundin und des unfreundlichen Gastbruders aufzählt. Ich bin tendenziell interessiert an Ehrlichkeit - so auch an ehrlicher Emotion - die lässt Meyerhoff nur selten durchblicken, während der gesamte Aufenthalt in Amerika - aber auch das Davor und Danach - viel Maskenspiel mit sich bringt, sodass ich nur wenig des Futters erhalte, das mich besonders einnimmt. Dazu kommt, dass Meyerhoff das Buch selber liest und nicht dazu beiträgt, Charme zu verbreiten. Es ist ihm durchaus anzurechnen, dass er genug kritische Distanz zu sich hat, um sich nicht selbstherrlich zum Helden aufzubauen - er ist sich seiner wenig schmeichelhaften Wesenszüge offensichtlich bewusst. Aber gleichzeitig schmückt er sich mit einer Coolness, die vermittelt, dass alles nicht sehr viel bedeutet und er über den Dingen steht. Unterschiedliche Rezipienten haben unterschiedliche Präferenzen, und es wäre zu selbstsüchtig, das Buch als schlecht geschrieben abzutun, nur weil es mir nicht sonderlich zusagt - es ist durchaus pointiert und wortgewandt. Möge es also andere Leser finden als mich!