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Die weiteren Aussichten

Inmitten der Provinzleere führt Herbert Szevko eine alte Tankstelle – gemeinsam mit seiner resoluten Mutter und unter Beobachtung des kleinen Zierfisches Georg. Eines Tages taucht im Hitzeflimmern der Strasse eine lebenshungrige junge Frau auf. Sie heisst Hilde, spricht wenig, hat eine Stelle als Putzfrau im dörflichen Hallenbad und lächelt sich in Herberts Herz. Das Leben auf der Tankstelle und der dörfliche Alltag geraten aus den Fugen, und Herbert stürzt sich in einen verrückten Wirbel aus Stolz, Verzweiflung und etwas ihm bisher völlig Unbekanntem: Liebe.
Portrait
Seethaler, Robert
Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman »Die Biene und der Kurt« mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste. Der Film nach seinem Drehbuch »Die zweite Frau« wurde mehrfach ausgezeichnet und auf verschiedenen internationalen Filmfestivals gezeigt. 2008 erschien sein zweiter Roman »Die weiteren Aussichten«. »Jetzt wirds ernst« wurde 2010 veröffentlicht, darauf folgte 2012 der Bestseller »Der Trafikant«, der 2018 mit Bruno Ganz in der Hauptrolle verfilmt wurde. Robert Seethaler lebt und schreibt in Wien und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 30.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5947-4
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 18.4/11.6/2.7 cm
Gewicht 281 g
Auflage 10. Neuausg.
Verkaufsrang 15546
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Im Himmel hängen auch keine Antworten...
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2019

Robert, der immer wieder Gewitter im Kopf hat, verguckt sich in die vorüber radelnde schweigsame Hilde und beeindruckt sie mit dem wahrscheinlich wahnwitzigsten Sprung vom Zehnmeterbrett, den selbst Robert nicht glauben kann. Und das alles in der tiefsten Provinz, wo sein Fisch Georg genau so vor sich hin dümpelt wie die Dorfbew... Robert, der immer wieder Gewitter im Kopf hat, verguckt sich in die vorüber radelnde schweigsame Hilde und beeindruckt sie mit dem wahrscheinlich wahnwitzigsten Sprung vom Zehnmeterbrett, den selbst Robert nicht glauben kann. Und das alles in der tiefsten Provinz, wo sein Fisch Georg genau so vor sich hin dümpelt wie die Dorfbewohner einschließlich Robert, der mit seiner Mutter die etwas heruntergekommene Tankstelle führt. Doch all das ändert sich schlagartig mit dem Auftauchen Hildes, und Roberts Leben gerät aus den Fugen...ein feinsinniges und herzerwärmendes Lesevergnügen der besonderen, ja vielleicht sonderbaren Art.

Herrlich echte Charaktere, trostlos mit viel Hoffnung für die weiteren Aussichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 15.06.2019

Herbert und seine Mutter betreiben mehr schlecht als recht eine Tankstelle am Rande einer Landstraße. In den 1970igern zählte das nächstgelegene Dorf zu einer aufstrebenden Region, von welcher außer dem Hallenbad und einem Parkplatz nicht viel geblieben ist. Herbert ist Ende zwanzig und die Tage reihen sich gleichförmig aneinand... Herbert und seine Mutter betreiben mehr schlecht als recht eine Tankstelle am Rande einer Landstraße. In den 1970igern zählte das nächstgelegene Dorf zu einer aufstrebenden Region, von welcher außer dem Hallenbad und einem Parkplatz nicht viel geblieben ist. Herbert ist Ende zwanzig und die Tage reihen sich gleichförmig aneinander. Bis eines Tages eine rundliche Frau ohne Frisur auf einem blauen Klapprad in Herberts Leben radelt. Hilde heißt sie und Herberts Leben wird nie mehr das selbe sein. Robert Seethaler nimmt uns mit an den Straßenrand, zur einsamen Tankstelle an der Landstraße, zu Menschen, die keinerlei Veränderung erwarten. Als die Veränderung dann doch eintrifft, wirbelt diese alles bisher gekannte durcheinander. Als Leser lacht man mit, leidet mit und hofft, dass Georg, der Fisch, das Abenteuer heile übersteht. Es ist ein herrlicher Roman, der durch die Nähe zu seinen Figuren besticht. In dieser scheinbaren Trostlosigkeit ist so unendlich viel Platz für Hoffnung und Mut, sodass man das Buch am Ende mit einem Lächeln zu schlägt. Es ist eine ungewohnt kurze Rezension, denn viel mehr brauche ich darüber nicht schreiben. Den Roman sollte man einfach lesen!

Lustig, etwas verrückt und trotzdem berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2018

Herbert leidet an Epilepsie und wird deshalb von der Dorfbevölkerung gemieden und führt ein einsames Leben an der Tankstelle seiner Eltern. Als er Hilde kennenlernt, verändert sich alles und es beginnt eine verrückte Geschichte. Skurril und trotzdem liebenswert.