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Cox

oder Der Lauf der Zeit Roman

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Ein farbenprächtiger Roman über einen masslosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann.

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schliesslich verlangt Qiánlóng, der gemäss einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiss, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.
Rezension
ein grosser Beschreiber. […] Man kann in seinen Büchern ins Kino gehen, so sehr sind sie Wort für Wort […] fein ziseliert.
Portrait

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« und »Gerede‹. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band »Bericht am Feuer«. Für seine Bücher, die in mehr als dreissig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Kleist-Preis, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Zuletzt erschien der Roman »Cox oder Der Lauf der Zeit«.

Literaturpreise:

Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Grosser Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für »Die Unsichtbare« (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015), Marieluise-Fleisser-Preis (2017), Würth-Preis für Europäische Literatur (2018), Kleist-Preis (2018), Nominierung für den Man Booker International Prize (2018), Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2018).

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104025575
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 971 KB
Verkaufsrang 13852
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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wie aus der Zeit gefallen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 21.09.2018

Ein wunderbares Buch über die Zeit, das Empfinden von Zeit, das Festhalten von Augenblicken, die an die Erlebnisse angepasste innere Uhr. In einer Sprache die gewaltig, märchenhaft und trotzdem handlungstreibend ist. Ein Buch aus einer anderen Zeit. Und so ganz nebenbei lernt man unendlich viel - in kurzer Zeit - über den Kaise... Ein wunderbares Buch über die Zeit, das Empfinden von Zeit, das Festhalten von Augenblicken, die an die Erlebnisse angepasste innere Uhr. In einer Sprache die gewaltig, märchenhaft und trotzdem handlungstreibend ist. Ein Buch aus einer anderen Zeit. Und so ganz nebenbei lernt man unendlich viel - in kurzer Zeit - über den Kaiser von China und sein Reich der starren Formen, der Brutalitäten, der leblosen Menschen und die außergewöhnlichen Lebensformen und über die Allmacht eines Menschen, der kein Gott aber ein Kaiser ist. Man trifft den wundersamen Mr. Cox, der ein Leben für die Messung der Zeit lebt und am Ende eine sehr kluge Entscheidung trifft. Ein seltenes Buch und eine Empfehlung.

Wunderbar!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.08.2018

Manchmal verfliegt Zeit, dann steht sie plötzlich scheinbar still, das wissen wir alle. Aber kann man diese unterschiedlichen Formen von Zeit mit Uhren messen? Der chinesische Kaiser betraut Uhrmacher Cox mit dieser Aufgabe. In diesem Roman prallen Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und über allem ste... Manchmal verfliegt Zeit, dann steht sie plötzlich scheinbar still, das wissen wir alle. Aber kann man diese unterschiedlichen Formen von Zeit mit Uhren messen? Der chinesische Kaiser betraut Uhrmacher Cox mit dieser Aufgabe. In diesem Roman prallen Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und über allem steht die ewig verrinnende Zeit, die man vielleicht messen, aber niemals aufhalten kann.

eher kritisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Muri bei Bern am 26.02.2017

Dieses so hoch gelobte Buch hat mich nicht überzeugt. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass hier mit klassischen China-Klischees gearbeitet wird. Der Kaiser, dem man nicht in die Augen schauen darf. Die Strenge der Regeln, die Folter. Die Handlung ist ausgesprochen banal und überhaupt nicht spannend. Die Rückblende... Dieses so hoch gelobte Buch hat mich nicht überzeugt. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass hier mit klassischen China-Klischees gearbeitet wird. Der Kaiser, dem man nicht in die Augen schauen darf. Die Strenge der Regeln, die Folter. Die Handlung ist ausgesprochen banal und überhaupt nicht spannend. Die Rückblende der Hauptfigur (Cox) auf das zu früh verstorbene Kind und auf die geliebte Frau – na ja, das ist ziemlich Hollywood-Stoff. Auch der Sprachstil hat mich nicht überzeugt: zu weich, zu engelhaft und zuckersüss. Darüber hinaus sind die Sätze ziemlich lang, aber selten harmonisch aufgebaut. Die Zeit und deren Repräsentation gehören wohl zum philosophischen Hauptthema des Buches. Aber obwohl das Thema interessant sein könnte, suche ich vergeblich nach irgendwelchen substantiellen Einsichten. Ich frage mich sogar nach der Lektüre, ob man Zeit so behandeln kann. Oder auch: Es geht im Buch gar nicht um die Zeit, sondern – viel einfacher - um Uhrenmacher, die schöne Uhren zu machen versuchen.