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Luzerner Todesmelodie

Kriminalroman

Cem Cengiz Band 3

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In einer Villa am Vierwaldstättersee machen Cem Cengiz und sein Team von der Luzerner Polizei eine schreckliche Entdeckung: Im Haus liegen zwei blutüberströmte Leichen. Unter Verdacht gerät ein ebenso exzentrischer wie narzisstischer weltbekannter Geiger. Aus Mangel an Beweisen muss ihn die Polizei laufen lassen, doch als er Intimes aus Cems Leben preisgibt, beginnt ein perfi des Spiel mit der Macht . . . Ein Musiker unter Mordverdacht, ein Ermittler am Limit - eine kriminalistische Komposition mit fulminantem Finale.
Portrait
Monika Mansour, Jahrgang 1973, schreibt seit ihrer Kindheit Romane und Lurzgeschichten in den Bereichen Krimi und Thriller. Nach einer Lehre verbrachte sie mehrere Monate in Australien, Neuseeland und den USA. Heute ist sie als kaufmännische Angestellte tätig und arbeitet nebenberuflich als Tattoo-Künstlerin. Sie
lebt mit ihrer Familie im Kanton Luzern.
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  • Das Kunst- und Kongresszentrum stand vor ihm wie ein mächtiger dunkler Koloss. Glas- und Stahlkonstruktionen erinnerten an ein Gebäude aus einer anderen Welt. Das mächtige Vordach überragte das KKL wie ein schützender Panzer. Cem blickte zur Dachterrasse hoch und dann wieder über seine Schulter zurück zu Wymann. Ein verdammt steiler Schusswinke
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 21.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-950-7
Reihe Luzern Krimi 3
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20.3/13.4/3 cm
Gewicht 391 g
Verkaufsrang 9947
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Cems emotionalster Fall
von gaby2707 aus München am 17.02.2017

Nicht nur ein anonymer Brief, der Rolf Wymann und Barbara Amato der sexuellen Nötigung einer jungen Frau bezichtigen, oder der Überfall auf eine junge Frau mit einem Velo, die einen falschen Namen angegeben hat, besonders beschäftigt Cem Cengiz und seinen Kollegen Kevin Leibacher der gewaltsame Tot von Gerard O´Brian und seiner ... Nicht nur ein anonymer Brief, der Rolf Wymann und Barbara Amato der sexuellen Nötigung einer jungen Frau bezichtigen, oder der Überfall auf eine junge Frau mit einem Velo, die einen falschen Namen angegeben hat, besonders beschäftigt Cem Cengiz und seinen Kollegen Kevin Leibacher der gewaltsame Tot von Gerard O´Brian und seiner Frau Anna-Katharina Lehner. Neven O´Brian, der selbstverliebte und exzentrische Stargeiger sagt aus „Ich habe sie getötet“. Die Indizien allerdings sprechen eine andere Sprache. Nur Cem ist sich sicher, dass Neven ein Doppelmörder ist und heftet sich an seine Fersen. So hat er leider nicht die Zeit sich um seine Schwester Nesrin zu kümmern, die aus London zu einem Besuch angereist ist. Und auch die Zeit sich mit seiner Freundin Lila zu versöhnen, ist leider nicht da. Schon nach den ersten Seiten war ich total gefesselt und begeistert von diesem neuesten Buch von Monika Mansour. Es war schön, einige alte Bekannte wieder zu treffen, die ich in den beiden ersten Büchern kennengelernt habe. Besonders Cem und Lila hatte ich schon vermisst. Die Charaktere dieses Falles sind zum Teil sehr aussergewöhnlich. Besonders den exzentrischen Stargeiger, seinen eher sensiblen Bruder Shane und seine eigenwillige Entourage, die er völlig in seinen Bann gezogen hat und die alles für ihn tun, hat die Autorin mit ihren Eigenheiten so detailliert und farbig gezeichnet, dass mein Kopfkino sie gleich angenommen hat. Dieser Fall ist der persönlichste, den Cem Cengiz bisher lösen musste. Es stellt sich heraus, dass Neven O´Brian sehr viel über ihn weiß und ich hatte das Gefühl, dass er Cem immer einen kleinen Schritt voraus ist. So baut sich die Spannung schnell auf und hält sich mit einem Knistern auf Höchstniveau bis es zum absoluten Showdown kommt. Die laufend wechselnden Handlungsorte und das Tempo der Geschichte tragen viel dazu bei. Ich habe mehrere Male die Luft angehalten, weil … (wird nicht verraten) Mit ihrem leichten, doch tiefgehenden und fesselnden, sehr gut zu lesenden Schreibstil nimmt mich die Autorin mit nach Luzern und ich lerne die Stadt noch ein kleines bisschen näher kennen. Die immer wieder einfließenden Schweizer Worte und Redewendungen geben der Geschichte ihren eigenen Flair und der Lokalkolorit kommt sehr gut heraus. Der Plot entführt mich sehr dezent in die klassische Musikszene. Neven scheint das Gegenstück zu David Garrett zu sein. Ich erfahre etwas über verschiedene Stradivaris, den Starkult, der auch in dieser Szene getrieben wird. All dies fügt sich nahtlos in den Kriminalfall ein. Besonders interessant fand ich die Einblicke in die kranke Seele des Täters. Ich bin froh, dass ich mich entschlossen habe auch dieses Buch zu lesen, denn es ist einer der besten Krimis, fast schon Thriller, die ich seit langem gelesen habe. Und ich hoffe, Minika Mansour gibt uns bald mehr davon.

Spiel mir das Lied vom Tod
von Martin Schult aus Borken am 11.08.2016

Einer der spannendsten und fesselndsten Kriminalromane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Kommissar Cem Cengiz entdeckt zwei blutüberströmte Leichen. Es handelt sich um ein älteres Paar und ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Der Stargeiger und Sohn des toten Mannes Neven kniet blutüberströmt vor den Toten. Er gibt zu di... Einer der spannendsten und fesselndsten Kriminalromane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Kommissar Cem Cengiz entdeckt zwei blutüberströmte Leichen. Es handelt sich um ein älteres Paar und ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Der Stargeiger und Sohn des toten Mannes Neven kniet blutüberströmt vor den Toten. Er gibt zu die Beiden auf dem Gewissen zu haben, muss aber aufgrund fehlender Beweise wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Cem ist von der Schuld des Mannes überzeugt, aber viele Hinweise sprechen gegen ihn als Täter. In seinen fortlaufenden Ermittlungen wird der Kommissar immer weiter in ein perfides Spiel um Macht und Leidenschaft gezogen, welches ihn an seine Grenzen bringen wird... Monika Mansour hat mit Cem Cengiz einen sympathischen, charmanten und sehr interessanten Hauptprotagonisten geschaffen. In "Luzerner Todesmelodie" bekommt er es aber mit einem absolut kaltblütigen und berechnenden Gegner zu tun. Der lebendige und temporeiche Schreibstil der Autorin hat mich schnell an die Geschichte gefesselt. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und über die ganze Geschichte hinweg aufrechtgehalten und weiter aufgebaut, um dann in einem fulminanten und temporeichen Finale zu enden. Immer wieder führt Monika Mansour den Leser in die Irre und sorgt ständig für neue Wendungen und Überraschungen. Ich hatte so immer wieder Gelegenheit neue Überlegungen bezüglich der Zusammenhänge und Täterschaft anzustellen. Die Story ist durchdacht und clever konzipiert. Auch als Neueinsteiger in die Serie um den Schweizer Ermittler hatte ich keine Probleme in das Buch zu starten. "Luzerner Todesmelodie" hat mir so gut gefallen, dass ich mich mit den beiden vorherigen Bänden auseinandersetzen werde und hoffe, dass noch viele Bücher der Autorin folgen. Für Liebhaber von spannenden Kriminalromanen eine absolute Leseempfehlung und die folgerichtige Bewertung von völlig verdienten 5 von 5 Sternen. Tolles Buch!!!

Spiel um ein Leben
von mabuerele am 04.08.2016

„...Neven O`Brien, zugleich teuflisch betörend und erschreckend düster, ist ein Phänomen. Skandalös mischt er die klassische Musikszene auf, wird vom Publikum vergöttert, von den Musikern gefürchtet und durch die Kritiker verdammt...“ Cem Cengiz holt seine Schwester Nesrin vom Flughafen in Luzern ab. Mit gleichem Flug reist d... „...Neven O`Brien, zugleich teuflisch betörend und erschreckend düster, ist ein Phänomen. Skandalös mischt er die klassische Musikszene auf, wird vom Publikum vergöttert, von den Musikern gefürchtet und durch die Kritiker verdammt...“ Cem Cengiz holt seine Schwester Nesrin vom Flughafen in Luzern ab. Mit gleichem Flug reist der Geigenstar Neven O`Brien an. Barbara Amato undd Rolf Wymann, die Vorgesetzten von Cem bei der Luzerner Polizei, sind auf dem Weg zu Staatsanwalt Kernen. Sie haben einen Drohbrief erhalten, in dem sie wegen sexueller Belästigung angeklagt werden. Cem und Kevin werden zu einem Einsatz gerufen. Eine junge Frau wurde brutal überfallen. Während die beiden die Vorgänge vor Ort aufnehmen, fallen Schüsse. In einer benachbarten Villa finden sie zwei Tote. Neben den Leichen steht Neven, der aussagt, an ihrem Tod schuldig zu sein. Kurze Zeit später aber wird er entlassen. Die Spurenlage schließt ihn als Täter aus. Die Autorin hat einen fesselnden Kriminalroman geschrieben, der mit den obigen Episoden beginnt. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das obige Zitat stammt aus einer Zeitung. Es zeigt allerdings nur die eine Seite von Neven, die Seite des Künstlers. Menschlich gesehen fehlt Neven jegliche Empathie. Er ist von sich eingenommen, versteht es, sich mit Menschen zu umgeben, die völlig von ihm abhängig sind und zeigt etliche psychopathische Züge. Nevens jüngerer Bruder Shane ist ebenfalls ein begnadeter Musiker. Er ist aber psychisch nicht in der Lage, vor Publikum aufzutreten. Deshalb unterstützt er die Karriere von Neven. Die Toten sind Vater und Stiefmutter der Brüder. Vieles spricht für erweiterten Suizid. Cem aber glaubt an Nevens Schuld. Der Schriftstil des Buches sorgt für stete Erhöhung des Spannungsbogens. Das liegt unter anderen auch an den kurzen Kapiteln und den häufig wechselnden Handlungsorten. Der Täter scheint den Kriminalisten immer einen Schritt voraus zu sein. Mit jeden neuem Kapitel warten neue Überraschungen auf mich als Leser. Stück für Stück erschließt sich die düstere Vergangenheit von Neven. Anderseits muss Cem feststellen, dass jemand mehr über seine letzten Fälle weiß, als ihm lieb sein kann. Währenddessen gibt es ab und an kurze Abschnitte, wo Simon damit beschäftigt ist, einen schwarzen Mantel zu präparieren. Gut herausgearbeitet werden die Dialoge. Die Gespräche zwischen Cem und Neven lesen sich wie eine Katze-und-Maus-Spiel. Ganz anders dagegen wirken die Dialoge von Eva und Cem. Hier spürt man Respekt und gegenseitige Achtung. Gegenüber seiner Schwester Nesrin hat Cem keinen ganz einfachen Stand. Sie möchte sich keine Vorschriften machen lassen. Als junge Türkin hat sie sich einen gewissen Freiraum geschaffen, den sie nicht aufgeben möchte. Allerdings fehlt ihr das Gefühl für mögliche Gefahren. Die Emotionen der Protagonisten durchziehen die Geschichte. Barbaras Sorge um Rolf, Cems Wut und Nevens Eiseskälte sind Beispiele dafür. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auch die Macht der Musik für die Handlung nicht zu unterschätzen ist. Fachliche Zusammenhänge werden allgemeinverständlich während der Handlung erklärt. Das Cover mit den Theaterrängen passt sehr gut zur Handlung. Der Titel ist Programm. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin inszeniert ein Spiel mit zwei völlig gegensätzlichen Spielern und lässt mich tief in die Psyche ihrer Protagonisten blicken.