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Das Glück der fast perfekten Tage

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Wenn ein Augenblick dir zeigt, dass nichts im Leben Zufall ist … Seit ihre Mutter an einem Tumor erkrankt ist, schreibt Anita ihr jeden Abend eine E-Mail. Darin erzählt sie von ihrem erfüllenden Job, von ihrer geplanten Hochzeit und den Kindern, die sie und ihr Verlobter bald haben werden. Nichts davon ist wahr. In der Literaturagentur wird Anita ausgenutzt, ihre Beziehung macht sie schon lange nicht mehr glücklich. Aber sie will ihre todkranke Mutter nicht belasten. Alles ändert sich, als Anita während einer Zugfahrt einem geheimnisvollen Mann begegnet. Ein Blick genügt, und Arun erkennt Anitas Traurigkeit und ihre Sorgen. Er macht ihr Mut, sich endlich mit Haut und Haaren auf das Leben einzulassen. Doch welches Geheimnis umgibt diesen Fremden, der so magisch in Anitas Leben gestolpert ist? Und wird es Anita mit seiner Hilfe gelingen, das Leben zu führen, das ihre Mutter sich immer für sie gewünscht hat?
Rezension
Eine hochtalentierte neue Autorin.
Portrait
Fioly Bocca

Fioly Bocca studierte Literaturwissenschaften und Verlagswesen. Mit ihrem Debütroman Das Glück der fast perfekten Tage gelang ihr in Italien auf Anhieb ein Bestseller. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in den malerischen Hügeln von Monferrato unweit von Turin.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.12.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644222816
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Ovunque tu sarai
Dateigröße 3748 KB
Übersetzer Suse Vetterlein
eBook
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Kundenbewertungen

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Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Manchmal bewundere ich den Mut der Verlage. Fioly Bocca ist eine Autorin aus Italien, die mit „Das Glück der fast perfekten Tage“ ihren ersten Roman geschrieben hat. Und dieses Buch erschien 2016 zuerst im Hardcover. Also musste sich der Verlag einiges von dem Titel versprochen haben. Der Buchumschlag ist sehr ansprechend und er... Manchmal bewundere ich den Mut der Verlage. Fioly Bocca ist eine Autorin aus Italien, die mit „Das Glück der fast perfekten Tage“ ihren ersten Roman geschrieben hat. Und dieses Buch erschien 2016 zuerst im Hardcover. Also musste sich der Verlag einiges von dem Titel versprochen haben. Der Buchumschlag ist sehr ansprechend und erinnert mich ein wenig an die Bücher von Jojo Moyes. Mich, die ja gerne auch einmal leichte und romantische Bücher liest, hat es auf jeden Fall so angesprochen, dass ich den Klappentext gelesen habe. Danach vermutete ich, dass es ein Roman sein würde, der sehr viel auf E-Mails aufbauen würde. Ich dachte, es wäre ein Roman, der sich mit Abschied und einem Neubeginn beschäftigt. An eine Liebesgeschichte hatte ich dabei gar nicht gedacht. Doch das Buch hat mich überrascht! Anita ist eine junge Frau, die in Turin in einer Literaturagentur arbeitet. Sie hat schon seit ungefähr 10 Jahren einen Freund, mit dem sie in naher Zukunft eine Hochzeit und später eine Familie plant. Soweit hört sich alles ganz schön an, doch die Wirklichkeit ist anders. Ihre Arbeit ist monoton und entspricht so gar nicht ihrer Vorstellung davon, dass sie neue Literatur entdeckt. Und die Beziehung zu ihrem Freund ist schal geworden. Er geht total in seiner Karriere auf, und dabei bleibt die Liebe auf der Strecke. Als nun Anitas Mutter an einem unheilbaren Tumor erkrankt, will Anita ihr nicht auch noch damit das Leben schwer machen, dass das Leben ihrer einzigen Tochter nicht so rosig ist, wie sie es sich für sie erhofft hat. Und so schreibt Anita ihr E-Mails, in denen sie ihrer Mutter das schreibt, was sie sich insgeheim erträumt. Als absehbar ist, dass das Leben ihrer Mutter dem Ende entgegen geht, fährt sie mit der Bahn zu ihr. Und während der Bahnfahrt lernt sie einen geheimnisvollen Mann kennen. Es entspinnt sich schnell ein Gespräch zwischen den beiden. Und er erkennt intuitiv, dass sie unglücklich ist. Doch dann muss er aussteigen. Wird diese kurze Begegnung Anita endlich die Augen öffnen? Es ist nur ein ganz kurzer Roman – 192 Seiten, und doch hat die Autorin sehr viel in die Geschichte hineingepackt. Sie schafft es in Rückblenden das Leben von Antia und die Geschichte der Liebe ihrer Eltern hineinzupacken. Außerdem erzählt sie auch die sehr dramatische Lebensgeschichte der Bahnbekanntschaft. Und diese Geschichte ist eine Erklärung dafür, dass dieser junge Mann so weise ist. Es ist eine Geschichte von Abschied, Trauer und Neubeginn. Es ist ein feines, weises Buch, welches viele kluge Gedanken beinhaltet. Hier ein Beispiel: „Ich setze mich auf eine Bank an einem kleinen Teich und stelle fest, dass ich endlich lerne, mein Umfeld zu betrachten, die stille Anmut eines Efeus, der an einem Baumstamm hochrankt, die Sonnenstrahlen, die im Wasser reflektieren. Ich war immer nur bei mir, wie ein Tier, das Winterschlaf hält. Ich habe in meiner eigenen Gedankenwelt gelebt, meinen Erinnerungen, meinen Büchern. Jetzt sehe ich, dass alles im Fluss ist, und es ist schön, das zu beobachten und nicht zu versuchen, den Lauf der Dinge zu bremsen. Den Verstand ausschalten. Tief durchatmen.“ (Seite 116 e-book) Und es ist einfach eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich gefangengenommen hat.

Poetische Sprache, aber sehr reduzierte Handlung und mir deshalb nicht tiefgründig genug.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 20.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anita ist Anfang 30 und lebt zusammen mit einer Bekannten in einer WG in Turin. Ihren Lebensgefährten Tancredi, mit dem sie seit einigen Jahren zusammen ist, der Gedanke einer Hochzeit aber doch nie weiter verfolgt wird, sieht sie selten. Für ihn scheint sein Beruf höhere Priorität zu haben als seine Beziehung zu Anita. Anita ... Anita ist Anfang 30 und lebt zusammen mit einer Bekannten in einer WG in Turin. Ihren Lebensgefährten Tancredi, mit dem sie seit einigen Jahren zusammen ist, der Gedanke einer Hochzeit aber doch nie weiter verfolgt wird, sieht sie selten. Für ihn scheint sein Beruf höhere Priorität zu haben als seine Beziehung zu Anita. Anita selbst ist unglücklich bei ihrer Arbeit in einer Literaturagentur. Viel lieber würde sie neue Autoren entdecken und ihnen zu einem literarischen Durchbruch verhelfen. Ihre Mutter, zu der sie ein ganz inniges Verhältnis hat, ist an einem Gehirntumor erkrankt, der Körper voller Metastasen und ohne Chance auf Heilung. Anita gibt die Hoffnung dennoch nicht auf, kann ihre Mutter nicht loslassen und schreibt ihr jeden Abend eine betont fröhliche E-Mail, in der sie von ihrem Tag berichtet: ihrem aufregenden Job und der bevorstehenden Hochzeit mit Tancredi, sogar Enkel stellt sie ihrer Mutter in Aussicht. Sie möchte ihrer Mutter einerseits glaubhaft machen, dass sie glücklich ist, andererseits möchte Anita ihr neue Perspektiven aufzeigen, sie motivieren, neuen Lebensmut zu schöpfen. Bei einer der Zugfahrten zu ihrer Mutter lernt Anita den Kinderbuchautor Arun kennen, dem sie sich bald näher fühlt als ihrem langjährigen Freund Tancredi. "Das Glück der fast perfekten Tage" ist ein schmales Büchlein, das wie das Cover liebevoll gestaltet ist, aber eben auch nur eine reduzierte Handlung darbietet. Viel wesentlicher als die Geschichte ist die schöne, bildhafte Sprache, weshalb der Roman zurecht als poetisch bzw. märchenhaft beschrieben wird. Mir war der Roman - auch bedingt durch die Kürze - nicht tiefgehend genug. Anita, die sich mehr selbst bedauert, als sie mir der Erkrankung ihrer Mutter realistisch auseinanderzusetzen und ihr über beschönigende E-Mails hinaus keine Stütze ist, blieb mir lange zu passiv. Sie hat einen Freund, mit dem sie nur aus Gewohnheit zusammen ist, sich mit ihm nach all den Jahren nicht einmal eine Wohnung teilt und einen Job, der sie nicht erfüllt und sie gerade einmal die Miete ihres WG-Zimmers bezahlen lässt. Erst die Begegnung mit Arun und die daran anschließenden Treffen führten zu einem Umdenken und Anita begann, ihr Leben selbst in de Hand zu nehmen. Aber auch hier blieb mir der Auslöser für ihre Verhaltensänderung zu wage und letztlich nicht schlüssig nachvollziehbar. Vielleicht gehört "Das Glück der fast perfekten Tage" zu den Büchern, die man unbedingt ein zweites Mal lesen sollte, um nicht nur alle sprachlichen Feinheiten zu erfassen, sondern auch die Beweggründe der Protagonisten zu begreifen.