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Schwingfest

Verliebt in einen Bauern

Bea - Journalistin und unfreiwillig selbständig - muss für ein Frauenmagazin einen Bauern porträtieren, der sich in voller Schönheit im Bauernkalender präsentiert. Er heisst Sämi, und Bea verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Doch der Naturbursche ist nicht nur schön, sondern weiss auch ganz genau, was er will. Nicht sie! Nicht eine Journalistin in Stöckelschuhen. Was er sucht, wenn überhaupt, das ist eine Bäuerin, die mit ihm auf Schwingfeste geht und sich auch nicht scheut, bereits morgens um fünf mit beiden Stiefeln im Kuhmist zu stehen. Obwohl Beas Herz brennt, bewahrt sie einen kühlen Kopf. Dabei hilft ihr die Überzeugung, dass er der Mann ist, mit dem sie alt werden will. Und so beschliesst sie, sein Herz mit List und Tücke zu erobern. Bäuerin werden, das allerdings kann sie sich schlecht vorstellen, auch wenn sie sofort den Kontakt zu ihrer ehemaligen Schulkameradin sucht, die ebendies geworden ist. Aber übers Schwingen, denkt sie sich, wird sie bestimmt an Sämi herankommen. Also stürzt sie sich ins Abenteuer und lernt die "Bösen" und deren Taktiken im Sägemehl kennen. Und einiges mehr!
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783037635971
Verlag Wörterseh Verlag
Dateigröße 2449 KB
Verkaufsrang 7315
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Kundenbewertungen

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Schwingfest
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschenz am 26.04.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Ist ein Buch, leicht zu lesen. Man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzten

Die "Bösen" liebevoll beschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Watt am 11.07.2016

Für versierte Schwingfreunde ebenso amüsant zu lesen wie für Schwing-Laien. Blanca Imboden schreibt als eine echte Kennerin der Szene.

Jeder Schweizer kann schwingen, oder?
von peedee am 22.05.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Bea Betschart, die unfreiwillig selbstständig arbeitende Journalistin, hat den Auftrag, den Bauern Sämi Schuler zu porträtieren. Er ziert das Mai-Kalenderblatt des Bauernkalenders. Wow, ein schöner Mann… aber was ist das für ein Mann, der für einen solchen Kalender Modell steht? Einer, der weiss, was er will, nämlich keine Frau ... Bea Betschart, die unfreiwillig selbstständig arbeitende Journalistin, hat den Auftrag, den Bauern Sämi Schuler zu porträtieren. Er ziert das Mai-Kalenderblatt des Bauernkalenders. Wow, ein schöner Mann… aber was ist das für ein Mann, der für einen solchen Kalender Modell steht? Einer, der weiss, was er will, nämlich keine Frau mit lackierten Nägeln und hochhackigen Schuhen. Sondern eine, die Freude am Bauernbetrieb hat und seine Liebe zum Schwingen teilt. Bea verliebt sich umgehend in Sämi und beschliesst, sich das Wissen um den Schwingsport anzueignen… Erster Eindruck: Ein absolut gelungenes Cover mit den Schwingerhosen an der Wäscheleine und dem darin steckenden süssen Berner Sennenhund-Welpen; ein gelungener Buchtitel (das Wort „Schwingfest“ ist geprägt). Die Beschreibung der Protagonisten und Örtlichkeiten haben mir sehr gut gefallen. Bea und ihre beiden Freundinnen gehen gemeinsam durch dick und dünn – ein Hoch auf die Freundschaft! Bea serviert ihren Freund Theo ab und aufgrund seines Abschiedsgeschenkes steht sie plötzlich im Fokus der Boulevardpresse. Bei Sämi spürt man seinen Berufsstolz, die Liebe zu den Tieren und die Freude am Schwingen sehr gut. Von den Nebendarstellern hat mir Emmi am besten gefallen. Sie war eine Schulkollegin von Bea und wurde dann Bäuerin; sie präsentiert voller Freude ihren Hofladen. Obwohl ich Schweizerin bin, habe ich mit dem schweizerischen Brauchtum bzw. dem Schwingen, dem Schweizer Nationalsport nebst dem Hornussen, wenig zu tun (Merke: Nicht jeder Schweizer kann Schwingen, es wohnt auch nicht jeder auf der Alp und heisst Heidi). Daher war dies für mich sehr schön, Einblicke in die Welt des Schwingens zu erhalten. Wenn beim Schwingen von „Eidgenossen“ gesprochen wird, geht es nicht per se um „Schweizer“, sondern um Schwinger, die am Eidgenössischen Schwingfest Kränze gewonnen haben. Und ein Schwingerkönig gibt es nur alle drei Jahre – der Sieger am alle drei Jahre stattfindenden Eidgenössischen Schwingfest. In diesem Zusammenhang sehr interessant waren die Zahlen zum letzten Eidgenössischen von 2013 in Burgdorf: Budget von 25 Mio. Franken, 250‘000 Besucher, 4‘000 Helfer. Wow! „Alles ist in Bewegung. Auch die Schwingerszene. Da nützt aller Widerstand nichts.“ Interessant war auch der Einblick in die schwierigen Verhältnisse von Landwirtschaftsbetrieben. Dies ist mein drittes Buch von Blanca Imboden (nach „Wandern ist doof – ein Kreuzworträtsel mit Folgen“ und „Anna & Otto – Liebe mit Verfallsdatum“); mir gefallen der Schreibstil und Humor. Man spürt die Liebe der Autorin zu der Heimat und den Bergen! Ein sehr schönes Buch über Freundschaft, Liebe, Heimatverbundenheit und das Schwingen. Da ich Beas Handeln betr. Rückgabe eines Geschenkes – mehr will ich nicht verraten – etwas irrational fand, ziehe ich einen Stern ab.