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Die Toten

Roman

Christian Kracht

(3)
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Beschreibung

Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos

Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleissenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte.

Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ...

Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine grossen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht grosser Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.

»Christian Kracht inszeniert mit seiner Schreibkamera Bilder in einer sphärenhaft schillernden Sprache. Das klingt lange nach, setzt sich fest im Kopfkino des Lesers. Mit »Die Toten« hat Kracht aber auch einen grossen Kinostoff vorgelegt. Kracht, der virtuose Dichter. Kracht, der begnadete Kinoerzähler.«

Christian Kracht, 1966 in der Schweiz geboren, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane »Faserland«, »1979«, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten« und »Imperium« sind in 30 Sprachen übersetzt. 2012 erhielt Christian Kracht den Wilhelm-Raabe-Preis, 2016 den Schweizer Buchpreis und den Hermann Hesse Literaturpreis.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315790
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 991 KB
Verkaufsrang 25429

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Not my Chaplin
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Christian Kracht gewann für "Die Toten" den Schweizer Buchpreis. Wenn ich also nicht so hingerissen bin von diesem Buch, heißt das nicht, dass es niemandem gefällt oder gefallen sollte. Meine bisherige Kenntnis von Kracht beschränkte sich auf eine Regietheater-Version von "1979", ich bin also kein Experte. Die Figuren sind durc... Christian Kracht gewann für "Die Toten" den Schweizer Buchpreis. Wenn ich also nicht so hingerissen bin von diesem Buch, heißt das nicht, dass es niemandem gefällt oder gefallen sollte. Meine bisherige Kenntnis von Kracht beschränkte sich auf eine Regietheater-Version von "1979", ich bin also kein Experte. Die Figuren sind durchaus vielversprechend - auch diejenigen, die nicht Charles Chaplin sind, Großmeister des Kinos und hier seltsam porträtiert. Aber irgendwie komme ich nicht wirklich an die Figuren heran. Sie bleiben interessant anzuschauende Leute, erlauben mir aber nicht viel Empathie - vielleicht, weil ihr Handeln und ihre Traumata einfach nicht mit mir zusammen kommen. Kracht schafft teils beeindruckende Formulierungen und Beschreibungen, aber inhaltlich lässt es mich kalt.

Ein besonderer Mix
von Sonja Birgmann aus Linz, Lentia am 14.09.2019

In diesem Roman kommen sowohl Weimar als auch Japan zum Zug, das japanische Nô-Theater und die frühen Anfänge des Films. Kombiniert mit einer spannenden Story und außergewöhnlichen Charakteren ist dieses Buch ein guter Zeitvertreib und ein kleines Juwel für jede Sammlung. Ich hatte meinen Spaß und habe mich über die Film- und T... In diesem Roman kommen sowohl Weimar als auch Japan zum Zug, das japanische Nô-Theater und die frühen Anfänge des Films. Kombiniert mit einer spannenden Story und außergewöhnlichen Charakteren ist dieses Buch ein guter Zeitvertreib und ein kleines Juwel für jede Sammlung. Ich hatte meinen Spaß und habe mich über die Film- und Theaterelemente sehr gefreut.

große sprache, schwaches ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Elchingen am 12.10.2016

"die toten" beginnt furios, sprachlich in der "krachtischen" mächtigkeit, die den lese sofort gefangen nimmt. indem kracht auch hier reales subtil mit einem irrealen subkontext füttert, gelingt ihm eine schwebende, schöne stimmung. schade nur, daß das letzte drittel des buches verflacht und man bei einigen figuren den eindruck h... "die toten" beginnt furios, sprachlich in der "krachtischen" mächtigkeit, die den lese sofort gefangen nimmt. indem kracht auch hier reales subtil mit einem irrealen subkontext füttert, gelingt ihm eine schwebende, schöne stimmung. schade nur, daß das letzte drittel des buches verflacht und man bei einigen figuren den eindruck hat, der autor wolle sie nun "loswerden". schade auch, daß manches potential, das beispielsweise im witzigen auftritt charles chaplins liegt, nicht ausgeschöpft wurde.

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