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Bullshit Jobs

Vom wahren Sinn der Arbeit

Ein Bullshit-Job ist eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich
ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade
nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht.

Im Zuge des technischen Fortschritts sind zahlreiche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt worden. Trotzdem ist die durchschnittliche Arbeitszeit nicht etwa gesunken, sondern auf durchschnittlich 41,5 Wochenstunden gestiegen. Wie konnte es dazu kommen? David Graeber zeigt in seinem bahnbrechenden neuen Buch, warum immer mehr überflüssige Jobs entstehen und welche verheerenden Konsequenzen diese Entwicklung für unsere Gesellschaft hat.

Im Jahr 1930 sagte der britische Ökonom John Maynard Keynes voraus, dass durch den technischen Fortschritt heute niemand mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten müsse. Fast ein Jahrhundert danach stellt David Graeber fest, dass die Gegenwart anders aussieht: Die durchschnittliche Arbeitszeit ist gestiegen und immer mehr Menschen üben Tätigkeiten aus, die unproduktiv und daher eigentlich überflüssig sind – als Immobilienmakler, Investmentbanker oder Unternehmensberater. Es sind Jobs, die keinen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Es sind Bullshit-Jobs. Warum bezahlt eine Ökonomie solche Tätigkeiten, die sie nicht braucht? Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Und was können wir dagegen tun? David Graeber, einer der radikalsten politischen Denker unserer Zeit, geht diesem Phänomen auf den Grund. Ein packendes Plädoyer gegen die Ausweitung sinnloser Arbeit, die die moralischen Grundfesten unserer Gesellschaft ins Wanken bringt.
Rezension
"Eine Einladung zum Umdenken."
Business Bestseller, 03.11.2018

"Drastische Ideen, spannend zu lesen!"
P. M., November 2018

"[...] nach dessen Lektüre man regelrecht berauscht von den originellen wie provokanten Gedanken ist [...]"
Tobias Wenzel, Deutschlandfunk Kultur, 13.09. 2018

"Graeber wirft Fragen auf, die man sich in unserer Gesellschaft ruhig mal stellen kann. [...] Sehr erfrischend."
Sonja Niemann, Brigitte, September 2018

"Ein packendes Plädoyer gegen die Ausweitung sinnloser Arbeit, die die
moralischen Grundfesten unserer Gesellschaft ins Wanken bringt."
Hermann Holle, glaubeaktuell, 29.08.2018

"David Graeber hat sich eingehend und lange mit dem Thema befasst [...] Er will keine politische Lösung präsentieren, sondern ein gesellschaftliches Problem und dafür ein Bewusstsein schaffen. Um ein Nachdenken in Gang zu setzen darüber, was eine wirklich freie Gesellschaft ausmacht."
Catrin Stövesand, Deutschlandfunk, 03.09.2018

"Das Allerschönste an David Graebers Buch [...] ist, dass einem da einer aus dem Herzen spricht."
Bettina Weber, Sonntagszeitung, 10.06.2018
Portrait
David Graeber, geboren 1961 in den Vereinigten Staaten, war bis zu seiner umstrittenen Entlassung 2007 Professor für Anthropologie an der Yale University. Heute unterrichtet er an der London School of Economics. Er ist bekennender Anarchist und Mitglied der »Industrial Workers of the World«. Graeber ist ein Vordenker der Occupy-Bewegung und Autor des Weltbestsellers »Schulden. Die ersten 5000 Jahre.«
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 13.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-98108-7
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 22.1/14.1/3.5 cm
Gewicht 627 g
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Sebastian Vogel
Verkaufsrang 10891
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 38.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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3 Bewertungen
Übersicht
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Zu ausführlich aber trotzdem interessant
von Galladan am 18.10.2018

Bullshit Jobs: Vom wahren Sinn der Arbeit von David Graeber, erschienen im Klett Cotta Verlag am 09.09.2018 1930 prophezeite John Maynard Keynes das die Technologie bis zum Ende des Jahrhunderts es ermöglicht, dass wir nur mehr 15 Stunden arbeiten müssen. Die Realität sieht anders aus. Heute arbeiten mehr Menschen mehr Stunde... Bullshit Jobs: Vom wahren Sinn der Arbeit von David Graeber, erschienen im Klett Cotta Verlag am 09.09.2018 1930 prophezeite John Maynard Keynes das die Technologie bis zum Ende des Jahrhunderts es ermöglicht, dass wir nur mehr 15 Stunden arbeiten müssen. Die Realität sieht anders aus. Heute arbeiten mehr Menschen mehr Stunden und am Ende stellen wir fest, dass in vielen Bereichen Menschen fehlen. Was ist da schiefgelaufen? Dies fragt sich David Graeber mit einem Essay welchen er für die Zeitschrift Strike geschrieben hat. Er nennt seinen Artikel „Über das Phänomen der Bullshit-Jobs“. Der Artikel erregt Aufmerksamkeit, wird in verschiedene Sprachen übersetzt und viele Leute die der Überzeugung sind einen dieser Bullshit-Jobs zu haben tauschen sich mit dem Autor darüber aus was dann zu diesem Buch führte. Die Kapitelüberschriften lauten: Was ist ein Bullshit-Job? Was für Typen von Bullshit-Jobs gibt es? Warum bezeichnen sich die Inhaber von Bullshit-Jobs regelmäßig selbst als unglücklich? Wie fühlt es sich an, einen Bullshit-Job zu haben? Warum vermehren sich die Bullshit-Jobs? Warum haben wir als Gesellschaft nichts gegen das Wachstum sinnloser Beschäftigung? Welche politischen Auswirkungen haben die Bullshit-Jobs? Lässt sich an der Situation etwas ändern? Jeder kennt sie, die Leute, die auf die Frage was sie beruflich machen einem eine Berufsbezeichnung entgegenschleudern und das war es dann. Irgendwie können sie nicht wirklich beschreiben womit sie ihre Arbeitszeit verbringen, oder es klingt so, als würden sie den ganzen Tag irgendwelche Formulare ausfüllen und nach dem Ausfüllen das Ganze abheften. Fast jeder hat schon mal Arbeiten für die Tonne gemacht die völlig unnötig gewesen sind. Oder den Kollegen, der irgendwie immer auf dem Sprung ist, wo man eigentlich gar nicht so richtig weiß was der eigentlich arbeitet, aber er sieht immer sehr beschäftigt aus. Hat dieser Mensch ein gutes Gehalt, möglichst noch Abitur und vielleicht sogar studiert oder arbeitet in einem Amt besteht durchaus die Möglichkeit, dass dieser Angestellte einen Bullshit-Job hat, der völlig überflüssig ist und wenn es ganz schlecht läuft sogar schädlich für die Mitmenschen ist. Eigentlich ist es ein sehr interessantes Buch, aber mir als Laie ist es einfach zu lang und eintönig gewesen. Lange Schachtelsätze luden auch nicht gerade zum Lesen ein. Vielleicht hätte ich es auch nicht hintereinander weg lesen sollen sondern in kleinen Portionen oder nur mit Hilfe der Kapitel nur die Sachen raussuchen, die mich interessiert hätten. Insgesamt also ein interessantes Buch, dass nicht so ausführlich beschreibend besser dahergekommen wäre.

Die unnötigen Jobs unter der Lupe
von PetziPetra aus Österreich am 07.10.2018

Die Jobs mal genauer unter die Lupe zu nehmen, um aufzuzeigen worüber schon oft mal diskutiert oder man sich geärgert hat. Das ist dem Autor finde ich gut gelungen. Sie Jobs und ihre Tätigkeiten wurden grob angerissen. Sehr interessant fand ich persönlich auch das Ausmaß der Arbeit auf die Gesundheit. Mit dem nötigen Humo... Die Jobs mal genauer unter die Lupe zu nehmen, um aufzuzeigen worüber schon oft mal diskutiert oder man sich geärgert hat. Das ist dem Autor finde ich gut gelungen. Sie Jobs und ihre Tätigkeiten wurden grob angerissen. Sehr interessant fand ich persönlich auch das Ausmaß der Arbeit auf die Gesundheit. Mit dem nötigen Humor regt dieses Buch zum um- und nachdenken an. Wer erwartet das es sich hier um eine schnelle Lektüre handelt, wird enttäuscht sein. Etwas mehr Zeit sollte man sich schon nehmen. Eine klare Leseempfehlung von mir!

Interessantes Thema, Darstellung leider zu ausschweifend und zäh
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 16.09.2018

In seinem Sachbuch nimmt David Graeber das Phänomen der Bullshit Jobs, also der sinnlosen und überflüssigen Berufe näher unter die Lupe. Vor knapp 90 Jahren sagte der berühmte Ökonom Keynes voraus, dass wir durch Technisierung nur noch 15 Stunden werden arbeiten müssen. Fast 100 Jahre später arbeiten die Menschen aber fast doppe... In seinem Sachbuch nimmt David Graeber das Phänomen der Bullshit Jobs, also der sinnlosen und überflüssigen Berufe näher unter die Lupe. Vor knapp 90 Jahren sagte der berühmte Ökonom Keynes voraus, dass wir durch Technisierung nur noch 15 Stunden werden arbeiten müssen. Fast 100 Jahre später arbeiten die Menschen aber fast doppelt so lang und bürden sich noch einen Haufen Überstunden auf und das zum Teil für Tätigkeiten die absolut unproduktiv und überflüssig sind. Graeber geht dieser Entwicklung nach und erforscht in über 400 Seiten das wie und warum. Genau hier lag auch für mich ein großer Minuspunkt. Die Thematik ist sehr interessant und es gibt sicher viele Menschen, zu denen ich mich auch zählen kann, die sich schon einmal gefragt haben, ob ihre Arbeit überhaupt Sinn macht und die sich durch einen Bullshit-Job unausgelastet und unzufrieden fühlen. Leider bietet dieses Thema aber in meinen Augen nicht genug Stoff, um es über so viele Seiten zu strecken. Die Thesen und Erklärungen werden zwar durch einige Interviews angereichert, waren aber dennoch sehr repetitiv und stellenweise zäh und unverständlich. Eine Kürzung auf die wesentlichen Kernthesen und eine strukturiertere Darstellung der Zahlen und Fakten, hätten die Lektüre für mich auf jeden Fall stark erleichtert. Das die gut recherchierten geballten Informationen in einem Fließtext präsentiert wurden, ohne Tabellen oder kleinere Sinnabschnitte, hat dafür gesorgt, dass ich mich nach dem ersten Drittel sehr durch das Buch gequält habe. FAZIT Eine interessante Thematik, die aber leider über zu viele Seiten gestreckt und zu wenig anschaulich organisiert wurde. Im Klappentext wird angekündigt, dass Herr Graeber hier der historischen Entwicklung der Bullshit-Jobs auf die Spur kommen und Lösungsansätze bieten möchte. Das Wie und Warum hat er sehr gut und fast schon zu ausführlich erfasst und auch die Konsequenzen wurden gut beschrieben, wie kranke und unzufriedene Arbeitnehmer und immer mehr Wasserköpfe in Unternehmen, die nur eingerichtet werden, um die übrigen Bullshit-Jobs in den oberen Gehaltssegmenten zu rechtfertigen. Lösungsansätze konnte ich aber in der Darstellung nicht finden und aus dem Material für mich nicht ziehen.