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Schattenkind

Wie ich als Kind überlebt habe

Als Kind zu schweigen, heisst nicht, niemals darüber zu sprechen

Der Autor Philipp Gurt, der als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Bergdorffamilie in Graubünden geboren wurde, erzählt in dieser Autobiografie von seinen Kindheits- und Jugendjahren.
Wegen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wurden 1972 alle acht Kinder voneinander getrennt. In den folgenden zwölf Jahren durchlebte Philipp Gurt neben der Einweisung in verschiedene Kinderheime unter anderem Zwangspsychiatrie, Beugehaft, sexuellen Missbrauch durch Erzieherinnen und rohe Gewalt. Detailliert schildert der Autor seine Schicksalsjahre und beschreibt anschaulich seine Strategien, die er sich früh aneignen musste, um das Unfassbare zu überleben. Doch wo Schatten war, fand er auch Licht! So schreibt er auch davon, wie er in seiner zerstörten Welt immer wieder Momente des Glücks gesucht und gefunden hat, sodass er nie die Hoffnung und sein Lachen verlor. Persönliche Fotos und Abbildungen von einzigartigen Dokumenten geben Einblick in das damalige Unrechts-system.

Ein Buch, das mit nachtschwarzer und himmelsblauer Tinte gleichermassen geschrieben wurde …
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 422
Erscheinungsdatum 03.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9523961-7-9
Verlag Literaricum GmbH
Maße (L/B/H) 21.2/14.1/3.3 cm
Gewicht 601 g
Abbildungen Fotos und Dokumente
Auflage 2
Verkaufsrang 39609
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Der / die Kritische Leser/innen sehen, wo das Licht herkommt und den Schatten hin wirft.
von einer Kundin/einem Kunden aus Grabs am 29.09.2019

Das Essen war reichhaltig und gut. Behörden Gänge sind -teils heute noch- beschwerlich und oft begegnet eine allein Erziehende Mutter immer noch den kleinkarrierten Gedanken der Obrigkeit. Im Buch geht es oft hart her, doch es haben sich einige widersprüchliche Passagen eingeschlichen. Das könnte daher resultieren, da der Aut... Das Essen war reichhaltig und gut. Behörden Gänge sind -teils heute noch- beschwerlich und oft begegnet eine allein Erziehende Mutter immer noch den kleinkarrierten Gedanken der Obrigkeit. Im Buch geht es oft hart her, doch es haben sich einige widersprüchliche Passagen eingeschlichen. Das könnte daher resultieren, da der Autor nicht mit allen namentlich erwähnten Personen (welche teils beleidigt werden) vor der Veröffentlichung in Kontakt getreten ist. August Z.Z.

keine leichte lektüre
von Michas wundervolle Welt der Buecher am 26.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Philipp ist das 7 Kind von 8 Kinder , als die Mutter die Familie verlässt und den Vater allein in einem Bergdorf in der Schweiz zurücklässt Philipp erzählt uns aus seiner Kindheit , von seinen Geschwistern wie sie im Dorf gelebt haben , bis der Tag in 1972 kommt wo alle Kinder in Heime untergebracht werden , da der Vater nic... Philipp ist das 7 Kind von 8 Kinder , als die Mutter die Familie verlässt und den Vater allein in einem Bergdorf in der Schweiz zurücklässt Philipp erzählt uns aus seiner Kindheit , von seinen Geschwistern wie sie im Dorf gelebt haben , bis der Tag in 1972 kommt wo alle Kinder in Heime untergebracht werden , da der Vater nicht klar kommt alleine mit 8 Kindern . Im Kinderheim St.Josef hat er sehr großes Heimweh , aber er ist auch eins der beliebtesten Kinder der Schwestern und wird oft bevorzugt . 1974 kommt der Wechsels in das Waisenhaus, hier kommt es zu ersten Sexuellen Missbrauch, den der Autor sehr detailliert beschreibt , also kein Buch für sanfte Gemüter. So lässt uns der Autor teilhaben an seiner Kindheit aus Missbrauch , Gewalt und Zwangspsychiatrie . Das Buch ist mit vielen Fotos und Dokumenten begleitet . Philipp Gurt , hat zur Recherche zum Buch auch viele Menschen aus der Vergangenheit kontaktiert und sie zur rede gestellt , diese Gespräche und treffen sind ebenfalls im Buch aufgeführt. Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und lässt sich gut lesen. Oft muss man das Buch zur Seite legen ,und das gelesene sacken lassen .

Gutes Buch, mit Schwächen
von Sonja /Shaaniel/ Sonja ImWunderland am 16.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schattenkind -Wie ich als Kind überlebt habe- Autor: Philipp Gurt Verlag: Goldmann Seiten: 416 Seiten ISBN: 978-3-442-15952-9 Erscheinungsdatum: 20.08.2018 3 Von 5 Sternen Hey ihr Süßen, Ich habe so eben, dieses Bewegende Buch beendet. Zur Handlung selbst, kann ich nichts sagen, denn es ist ein wahres Schicksal... Schattenkind -Wie ich als Kind überlebt habe- Autor: Philipp Gurt Verlag: Goldmann Seiten: 416 Seiten ISBN: 978-3-442-15952-9 Erscheinungsdatum: 20.08.2018 3 Von 5 Sternen Hey ihr Süßen, Ich habe so eben, dieses Bewegende Buch beendet. Zur Handlung selbst, kann ich nichts sagen, denn es ist ein wahres Schicksal, eines starken Mannes. Was Philipp und weiteren Kindern, damals passiert ist und angetan wurde, ist mehr als grauenvoll. Doch leider ist es auch die Realität, leider gab es dies viel zu oft und auch heute noch, ist kein Kind davor geschützt! Ich finde das Buch großartig, wie ich dennoch *nur* zu 3 Sternen komme, möchte ich euch ein wenig genauer erklären. Dieses Buch ist mutig, stark, erschreckend und wunderschön zugleich. Es zeigt eine wundervolle Familie, deren grausames Schicksal, mich sehr berührt hat. Es ist als würde ich als Leser förmlich miterleben, wie Philipp erwacht und erblüht. Er ist einer von *Vielen*, ein Überlebender! Viele Kinder zerbrechen innerlich, zum Teil ging es ihm bestimmt auch so und dennoch hat er niemals aufgehört zu kämpfen. Denn er wollte LEBEN. Es ist nicht immer einfach den Übergang zwischen überleben und Leben zu finden, aber war ich gesehen und gelesen habe, hat Philipp dies geschafft. Ich weiß es ist ein langer Weg und ein harter Kampf gegen seine inneren Dämonen und dennoch hat er es geschafft, glücklich zu werden. Dies gibt sehr viel Kraft und Mut und ist ein Ansporn niemals aufzugeben. Doch wenn ich jetzt die ganze Zeit nur positives zu sagen habe warum dann *nur * 3 Sterne, das liegt einfach daran, dass ich persönlich mit dem Schreibstil bin Philipp nicht zurecht kam. Ich habe mich ihm als Mensch immer sehr verbunden gefühlt und konnte auch mit ihm fühlen. Doch leider war das Buch für mich ein wenig zu, wie sagt man das, technisch, geschrieben. Dies ist natürlich vollkommen in Ordnung, denn es ist eine ganz eigene Art mit seinem Trauma fertig zu werden, doch für mich war es eher als würde ich einen Bericht lesen. Erst durch seine Dokumentation, konnte ich mir Philipp ein wenig besser vorstellen. Versteht mich nicht falsch, es ist ein großartiges Buch, aber wenn ich nur das Buch und den Schreibstil beachte, konnte es mich nicht ganz berühren. Das hat Philipp erst in seiner Dokumentation geschafft und dafür danke ich dir sehr. Danke das ich ein Teil deiner Reise sein durfte, einer Reise in die dunklen Abgründe deiner Vergangenheit. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und ganz viel Kraft. Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel