Warenkorb
 

Profitieren Sie im Juli von 5-fach Meilen auf Bücher & eBooks!*

Bouvard und Pécuchet

Zwei ehemalige Pariser Büroangestellte, durch eine Erbschaft finanziell unabhängig geworden, ziehen aufs Land, entdecken dort ihren Intellekt und widmen sich nun den grossen Themen ihrer Zeit sowie den Wissenschaften. Und das in rascher Folge. Egal, wie komplex ein Zusammenhang auch sein mag, Bouvard und Pécuchet fühlen sich berufen mitzureden. Nicht gerade von Selbstzweifeln gehindert stürzen sie sich in Theorie und praktischer Anwendung eifrig auf immer neue Themen ¿ auf Landwirtschaft und Liebe, Medizin und Politik, Religion und Pädagogik, Geschichte und Naturwissenschaften ¿ Natürlich stolpern die dilettierenden Anfänger dabei von Verlegenheit zu Peinlichkeit, von Scheitern zu Scheitern.
Gustave Flauberts unvollendet gebliebener satirischer Schelmenroman (er starb buchstäblich bei der Arbeit; das Ende des letzten Kapitels konnte er nur noch skizzieren) ist eine Auflehnung gegen die menschliche Dummheit, die er in all ihren Formen schildert und anprangert. Und er ist ein stets amüsanter Gang durch die Welt des Wissens des 19. Jahrhunderts ¿ an der Seite zweier Biedermänner, die wesentliche Charakteristika des ¿Wutbürgers¿ unserer Zeit tragen.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 380 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783944561486
Verlag Red.sign Medien
Dateigröße 434 KB
Übersetzer Georg Goyert
eBook
eBook
Fr. 7.50
Fr. 7.50
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Bildungsidiotie
von Daniel Buess aus Basel am 12.10.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Eine gute Gelegenheit, wieder einmal Flaubert zu lesen. Diese Neuausgabe aus dem Hause Insel ist nicht nur schön aufgemacht, sondern besticht auch durch die fadengrade Übersetzung von Erich Wolfgang Skwara. (Seinerseits Autor, und ein guter noch dazu). Zur Rekapitulation: "Bouvard et Pécuchet" handelt von zwei älteren Herren, di... Eine gute Gelegenheit, wieder einmal Flaubert zu lesen. Diese Neuausgabe aus dem Hause Insel ist nicht nur schön aufgemacht, sondern besticht auch durch die fadengrade Übersetzung von Erich Wolfgang Skwara. (Seinerseits Autor, und ein guter noch dazu). Zur Rekapitulation: "Bouvard et Pécuchet" handelt von zwei älteren Herren, die sich nach ihrer Frühpensionierung (so könnte man es nennen) emsig weiterbilden, um eine sinnvolle und erfüllende Beschäftigung zu finden. Dabei verzetteln sie sich in allerlei absurden Studien und produzieren am Laufmeter Missgeschicke. Flaubert, der Meister der Haarspalterei, demontiert buchstäblich alles und jeden; mit einer genialen Genauigkeit, die immer auch etwas Stupides hat, beschreibt er Leerläufe und Pannen, Reinfälle und Desillusionierungen. Das kennt man schon von "Madame Bovary", wird hier jedoch erbarmungslos und mit einer seltsam schwerfälligen Komik auf die Spitze getrieben. Es erscheint fast logisch, dass der Roman unvollendet geblieben ist. Beim Schreiben ist es Flaubert ähnlich ergangen wie seinen Figuren: die Sache ist ihm über den Kopf gewachsen.

Super, aber: Vorsicht bei schwächelndem Optimismus
von einer Kundin/einem Kunden aus Meinerzhagen am 26.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Man stelle sich eine Bibliothek, sortiert nach Gefühlen vor. Wo hätte dieses Buch seinen Platz? Irgendwo zwischen Salingers "The Catcher in the Rye" und den "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" - obwohl man bei der Lektüre herzlich über Bouvard und Pecuchet lachen kann, bleibt man nach Lektüre keinesfalls mit einem optimistischer... Man stelle sich eine Bibliothek, sortiert nach Gefühlen vor. Wo hätte dieses Buch seinen Platz? Irgendwo zwischen Salingers "The Catcher in the Rye" und den "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" - obwohl man bei der Lektüre herzlich über Bouvard und Pecuchet lachen kann, bleibt man nach Lektüre keinesfalls mit einem optimistischeren Blick auf die Welt zurück.