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10 Jahre Freiheit

(ungekürzte Lesung)

Am 23. August 2006 endete eine der spektakulärsten Entführungen in der jüngeren Geschichte. Natascha Kampusch gelang die Flucht aus dem Kellerverlies, in dem sie über acht Jahre eingesperrt war. Darüber hat sie ein viel beachtetes Buch geschrieben. Zehn Jahre nach der Selbstbefreiung gewährt sie Einblick in ihr Leben nach der Flucht. Sie erzählt von ihren Erfahrungen, bitteren und schönen, von ihren Träumen und Alpträumen, von ihrem Alltag. Und davon, dass sie sich für traumatisierte Jugendliche engagiert und hofft, damit auch das eigene Trauma zu überwinden.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Sascha Icks
Erscheinungsdatum 12.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844913705
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 358 Minuten
Format & Qualität MP3, 358 Minuten, 333.36 MB
Verkaufsrang 3508
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Kundenbewertungen

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Was für eine tapfere Frau
von MaInBo aus Bremen am 11.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Story um Natascha hat wohl jeden bewegt. Ein kleines Mädchen was am helllichten Tag entführt wird und sich nach 10 Jahren selber befreien kann. Eine wirkliche Hollywood-Story. Ich habe mir bereits ihr erstes Buch durchgelesen und war erschrocken, was ein einzelner Mensch alles durchstehen kann. Wie viel Schmerz und Erniedrig... Die Story um Natascha hat wohl jeden bewegt. Ein kleines Mädchen was am helllichten Tag entführt wird und sich nach 10 Jahren selber befreien kann. Eine wirkliche Hollywood-Story. Ich habe mir bereits ihr erstes Buch durchgelesen und war erschrocken, was ein einzelner Mensch alles durchstehen kann. Wie viel Schmerz und Erniedrigung ein Körper überstehen kann. Nach 10 Jahren dann zu lesen, dass das Martyrium eigentlich nie ein Ende fand. Nachdem sie sich selber befreien konnte, begann der ganze Zirkus um dieses besondere Mädchen, welches nach 10 Jahren unter ständiger Beobachtung eigentlich nur ein normales Leben führen wollte. Ich finde es grausam, wie die Menschen sich so an einer Story aufgeilen können. Wie viele Gerüchte man erfinden kann nur um ein Stückchen vom Kuchen Kampusch ab zubekommen. Ich finde einige der Menschen waren vielleicht sogar grausamer zu Natascha und ihre Familie, als der Entführer selber. Ich finde die Geschichte einfach nur grausam und traurig. Und kann nur mit den Kopf schütteln, über so viel Schwachsinn und Wahnsinn, den eine einzige junge Frau ertragen muss. Wer sich für Natascha und ihre Geschichte interessiert, der sollte sich das Buch zulegen.

Ein wichtiges Buch!
von monerl aus Langen am 12.01.2018

Nachdem ich vor kurzem Natascha Kampuschs erstes Buch "3096 Tage" gehört habe und dieses mich sehr berührt hat, wollte ich unbedingt ganz bald ihr letztes Buch, das in 2016 erschienen ist, lesen. Ein Leben in Freiheit, zehn Jahre nach der Selbstbefreiung, doch wie erging es Natascha wirklich? Was hat sie erlebt, mit was musste s... Nachdem ich vor kurzem Natascha Kampuschs erstes Buch "3096 Tage" gehört habe und dieses mich sehr berührt hat, wollte ich unbedingt ganz bald ihr letztes Buch, das in 2016 erschienen ist, lesen. Ein Leben in Freiheit, zehn Jahre nach der Selbstbefreiung, doch wie erging es Natascha wirklich? Was hat sie erlebt, mit was musste sie sich auseinandersetzten? Diese und noch mehr Fragen hatte ich im Kopf und sie wurden allesamt in diesem Buch beantwortet. Natascha Kampusch redet sich einiges von der Seele und erzählt über ihre zehn Jahre Freiheit, die gar nicht so frei, schön und glücklich waren, wie sie es sich vorgestellt hat und wie ich es ihr gewünscht hätte. Das Buch gibt eine gezeichnete, enttäuschte, verletzte und doch immer und immer wieder positiv gestimmte junge Frau wieder. Ich will hier nicht den ganzen Inhalt preisgeben, obwohl das meiste bereits aus der Presse bekannt ist, wenn man sich mit "dem Fall Kampusch" bereits eigenständig befasst hat. Wichtig ist mir jedoch zu sagen, dass alle dieses Buch lesen sollten. Vielleicht wird den Hassern, Zweiflern, Verschwörungstheoretikern, Neidern... klar, was sie Natascha in all den Jahren angetan haben, und dass sie sie, obwohl in Freiheit, wieder hinter dicke Mauern gesteckt haben. Es fällt mir sehr schwer in Worte zu fassen, wie sehr leid mir das alles tut, was Natascha nun von 18 Jahren bis 28 Jahren in Freiheit alles erleben, durchleben und ertragen musste! Nicht, dass ihr ihre Kindheit und Jugend vom Täger gestohlen wurde, nun ist sie auch eines jungen Erwachsenenlebens beraubt worden. Man lässt sie nicht zur Ruhe kommen! Jeder Mensch ist anders, jeder pocht auf seine Individualität, doch wenn es um Natascha Kampusch geht, hat jeder eine vorgefestigte Meinung, ein Bild vor Augen, wie sie aussehen und wie sie sich verhalten müsste, damit man sie endlich akzeptieren könnte. Ich sage, LASST DIESE JUNGE FRAU LEBEN, SO WIE SIE WILL! Lasst sie sich entwickeln, Erfahrungen sammeln, ihre Möglichkeiten ausloten, ohne dass sie in ein Land auswandern muss, um endlich als normaler Mensch angesehen zu werden. Sie wurde aufgrund einer schrecklichen Tat berühmt, auf die sie und jeder andere gerne verzichten möchte! Das kann sie nicht ausradieren. Doch wenn sie es schafft, diese Vergangenheit zu überwinden, sollte es uns allen möglich sein, sie ihre eigene Zukunft gestalten zu lassen. Ich habe den Film zu ihrer Geschichte nicht gesehen. Nachdem ich nun dieses Buch gehört habe, werde ich aber auch davon absehen. In einem großen Abschnitt erzählt Natascha Kampusch, wie die Filmrechte gekauft wurden und welchen Kampf sie mit Bernd Eichinger hatte, der ihr Buch "3096 Tage" verfilmen wollte. Alles war auf einem guten Weg, bis Eichinger plötzlich im Januar 2011, ohne den Film vorher vollendet zu haben, gestorben ist. Sehr zum Leid von Natascha Kampusch, denn Sherry Hormann, die dann die weitere Regie führte, hat dem Film eine ganz andere und nicht abgesprochene Note gegeben, mit der Natascha letztendlich sehr unglücklich war. Dieser Punkt hat mich sehr getroffen! Wenn man sich versucht vorzustellen, man hätte das alles durchlebt, was Natascha widerfahren ist, und jemand bringt dieses auf die Leinwand, ohne dass es ihn wirklich interessiert, wie es auf die betroffene Person wirkt und ob sie sich damit wohlfühlt, da frage ich mich dann wirklich, sind wir nur noch auf Sensation, Gier und Persönlichkeitsverletzungen aus? Ist es das, was die Masse sich wünscht? Voyeure zu sein? Zum Hörbuch: Auch hier kann ich das Hörbuch absolut empfehlen! Mit viel Empathie in der Stimme, gelingt es Sascha Icks dem Hörer Nataschas Worte näher zu bringen. Fazit: Es ist gut, dass Natascha Kampusch in diesem Buch auf einige Vorwürfe und ihr Bild in der Öffentlichkeit eingehen konnte. Ich wünsche mir, dass sie sich mit diesem Buch befreit und das Schlechte ziehen lässt. Ebenso wünsche ich mir, dass einige Menschen aufwachen und darüber nachdenken, wie verletzend Taten und Worte sein können.

Bemerkenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe gerade das 2. Buch von Natascha Kampusch zu Ende gelesen und bin sehr bewegt und emotional aufgewühlt. Ich bewundere die Stärke und die Kraft die diese junge Frau in sich trägt. Nicht mit ihrem Schicksal zu hadern und trotz der bösartigen Anfeindungen immer wieder gerecht zu urteilen ist bewundernswert.  Ich bin entset... Ich habe gerade das 2. Buch von Natascha Kampusch zu Ende gelesen und bin sehr bewegt und emotional aufgewühlt. Ich bewundere die Stärke und die Kraft die diese junge Frau in sich trägt. Nicht mit ihrem Schicksal zu hadern und trotz der bösartigen Anfeindungen immer wieder gerecht zu urteilen ist bewundernswert.  Ich bin entsetzt über die Menschen von denen sie angefeindet wird, nur weil sie nicht dem gebrochenen Opfer entspricht, welches die Leute sehen wollen. Es ist für mich unfassbar das es solche Menschen in einer "aufgeklärten Zivilisation" gibt.  Da wird ein Mensch seiner Kindheit und Jugend beraubt und als sie es endlich geschafft hat zu fliehen denkt man sich, das es endlich vorbei ist, und diese junge Frau ihr Leben in Freiheit selbst gestalten kann. Doch leider gibt es immer noch Leute die meinen es besser zu wissen, die glauben zu wissen was für diese Frau gut ist. Es ist ein wundervolles Buch ohne Zorn und Verbitterung. Ich kann das Buch nur empfehlen, aber bitte nur an Menschen denen das Schicksal von Natascha Kampusch zu Herzen geht, und nicht denen die sich am Schicksal anderer ergötzen wollen.