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Ein wenig Leben

Roman

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
Rezension
"Wer sich auf dieses Buch einlässt, geht auf eine Reise in die Dunkelheit. Keine Frage: Die US-Autorin Hanya Yanagihara schreibt fesselnd, keine ihrer fast tausend Seiten ist langweilig ... Freundschaft ist das zentrale Thema in 'Ein wenig Leben', doch ob sie alle Wunden heilen kann, bleibt fraglich." Brigitte, 04/2017

"Dass man nicht aufhören kann, diese Geschichte zu lesen, die in ihrer strömenden Klarheit eigentlich unerträglich sein müsste, liegt vielleicht an der Macht des Schönen in dieser Welt, an der Freundschaft der vier, die in ihren Details so allgemeingültig ist, dass sie wie eine Illustration der Idee von Freundschaft selbst erscheint, ohne dabei plakativ zu werden." Hannah Lühmann, Die Literarische Welt, 29.04.17

"Das Epos ist viel besprochen worden, zum Teil hymnisch, zum Teil abfällig, weil Kitschverdacht. Glauben Sie nur den Hymnen. Ich habe seit langer Zeit kein Buch gelesen, das so vielschichtig, interessant, berührend, übertreibend, märchenhaft und brutal war - die paar Längen, die sich eingeschlichen haben, fallen da überhaupt nicht ins Gewicht." Christian Seiler, Tages-Anzeiger, 01.04.17

"Eines der aufwühlendsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Ein richtiges literarisches Abenteuer ... Ein kühnes, wirklich bewegendes Buch. Wenn Sie in diesem Frühjahr einen Roman lesen, lesen Sie diesen." Denis Scheck, ARD "Druckfrisch", 19.03.17

"An emotionaler Wucht vermag nichts aus unserer Gegenwartsliteratur den Vergleich mit dieser Geschichte um vier Freunde in New York aufzunehmen ... Eines der berührendsten Bücher der Saison." Denis Scheck, Tagesspiegel, 19.03.17

"Hanya Yanagihara zieht uns auf über 900 Seiten in diese hoffnungslose Geschichte hinein, blättert mit ungezählten wunderbaren Sätzen und Passagen mühelos eine Zeitraum von über drei Jahrzehnten vor uns auf. Sie scheut dabei auch nicht die Elemente des Spannungsromans, kreist um ihren Helden, löst Schale um Schale, die sich um seinen 'Dämon' gelegt hat, von ihm ab, bis der Schmerzensmann einmal buchstäblich nackt vor uns steht." Manfred Rebhandl, Der Standard, 18.03.17

"Ein aussergewöhnliches Buch ... Yanagihara macht sehr viel aus diesen tausend Seiten, nämlich weitaus mehr als es ein psychologischer Realismus könnte. Sie versucht, eine ganz eigene Erzähltechnik aufzufahren." Mara Delius, SWR "lesenswert", 16.03.17

"Nachdem Sie diesen Roman gelesen haben, wollen Sie mit Ihren Freunden eine lange Nacht über Ihr eigenes Leben nachdenken!" Die Zeit, 16.03.17

"Ein Überwältigungsbuch, wie ich es in der Literatur einfach wahnsinnig gern habe und wie es nur selten geschieht, dass eben der kritische Verstand mitunter aussetzt und man nur mitgerissen wird von dieser fantastischen Reise." Volker Weidermann, ZDF "Literarisches Quartett", 03.03.17

"Eines der sehr beeindruckenden Bücher in diesem Frühjahr. ... Ich fand es von Anfang an grossartig ... Ich konnte mich kaum gegen dieses Buch wehren ... Wie sie diesen winzigen Moment Glück fasst - das kennt jeder, diese ganz kleinen Momente grenzenlosen Glücks, nach denen man nachher so viel Heimweh hat - das ist das Faszinierende an ihrer Art zu schreiben." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur "Gemischtes Doppel", 21.02.17

"Ein sehr beeindruckender Roman. ... Man wird fast gezwungen, weiterzulesen ... Es gelingt der Autorin, einen ganz eigenen, unverwüstlichen Ton anzuschlagen. Das macht diesen Roman so packend." Rainer Moritz, NDR Kultur "Gemischtes Doppel", 21.02.17

"'Ein wenig Leben' besitzt alle Eigenschaften, die es erlauben, von eindrücklicher, ja wuchtiger Literatur zu sprechen. Es ist eine Herausforderung für jeden Leser. ... Im wahrsten Sinn des Wortes ein umwerfendes Buch." Ursula März, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 19.02.17

"Ein grosses Buch über Freundschaft. ... Ein Buch, das höchst beeindruckend zeigt, was es bedeutet, einen Freund fürs Leben zu haben." Thomas Böhm, rbb radioeins "Die Literatur-Agenten", 12.02.17
Portrait
Hanya Yanagihara, 1974 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihrem Roman "Ein wenig Leben" gewann sie den Kirkus Award und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. "Ein wenig Leben" ist eines der bestverkauften und meistdiskutierten literarischen Werke der vergangenen Jahre. Eine TV-Serie, produziert von Scott Rudin (The Social Network, No Country for Old Men, Frances Ha, Grand Budapest Hotel), ist in Vorbereitung. Yanagihara ist Chefredakteurin des "T Magazine" der "New York Times".
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 960
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25471-8
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21.8/14.4/4.3 cm
Gewicht 980 g
Originaltitel A Litlle Life
Auflage 9
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 3742
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
149 Bewertungen
Übersicht
122
17
4
3
3

Verstörende Innenwelt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2020

Ein überspanntes New Yorker Luxusleben, durchdrungen von seelischer und körperlicher Not. Der viel diskutierte Roman über eine lebenslange Freundschaft zwischen 4 Männern birgt Abgründe in sich, die sich bei Lesen langsam und schrecklich auftun.

Atemberaubend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2020

Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was ich hier gelesen habe. Ich dachte ich sei vorbereitet, auf die schiere Gewalt mit der sich dieser Roman in die Herzen der Leser drängt und alle Gefühle die man fühlen kann in seinen Grundfesten erschüttert. Doch auch Wochen nach dem ich dieses Buch beendet habe, fällt es mir immer noch... Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was ich hier gelesen habe. Ich dachte ich sei vorbereitet, auf die schiere Gewalt mit der sich dieser Roman in die Herzen der Leser drängt und alle Gefühle die man fühlen kann in seinen Grundfesten erschüttert. Doch auch Wochen nach dem ich dieses Buch beendet habe, fällt es mir immer noch schwer zu begreifen, wie es ein Roman schafft, eine solche Wirkung zu erzielen. Man freut sich mit dem Protagonisten, man weint mit ihm, aber hauptsächlich leidet man mit ihm mit und fragt sich, wie viel Leben ein einziger Mensch vertragen kann... Ein wahres Epos, welches nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Ein Geschichte über die Freundschaft, die Liebe und ein wenig über das Leben !

Absolut ergreifend!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich an den tiefsten Stellen meiner Seele berührt. Eine Geschichte wie sie selten erzählt wird. Der Roman handelt von Männerfreundschaften in New York. Jude St. Francis, einer der Freunde, hat ein Geheimnis das sein ganzes Leben bestimmt. Was kann es sein? Weshalb hat dieser Mann am Cover so tief empfundene Sch... Dieses Buch hat mich an den tiefsten Stellen meiner Seele berührt. Eine Geschichte wie sie selten erzählt wird. Der Roman handelt von Männerfreundschaften in New York. Jude St. Francis, einer der Freunde, hat ein Geheimnis das sein ganzes Leben bestimmt. Was kann es sein? Weshalb hat dieser Mann am Cover so tief empfundene Schmerzen? Finden sie es heraus und begeben sie sich auf eine Achterbahnfahrt ihrer Gefühle!