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Das Leben und Sterben der Flugzeuge

Roman

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Taschenbuch
Kann man ein gewöhnlicher Pariser Bahnhofsspatz sein und gleichzeitig ein deutscher Kommissar namens Blind? Kann es in Belfast ein Hochhaus mit einer geheimen Etage geben, das für Spatz und Kommissar lebenswichtig ist, obwohl dieser Wolkenkratzer nie gebaut wurde? Und vor allem: Kann an einem verborgenen Ort das Wrack eines Flugzeugs der Malaysia Airlines liegen, das doch erst Monate später spurlos verschwinden wird? Steinfests Gratwanderung zwischen Phantastischem und Realität gerät zu einem literarischen Drahtseilakt, der die Lektüre dieses Romans zu einem atemberaubenden Vergnügen macht.
Portrait
Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit »Ein dickes Fell«; 2014 stand er mit »Der Allesforscher« auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für »Das Leben und Sterben der Flugzeuge«, 2018 wurde »Die Büglerin« für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper »Der schlaflose Cheng«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 02.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31030-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18.5/12/4.3 cm
Gewicht 424 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2019
Bewertet: anderes Format

Der Roman ist völlig absurd & irrwitzig, besitzt aber gleichzeitig immer wieder Stellen, die Lust nach mehr machen. Mir ist völlig rätselhaft, wie man einen solchen Text verfasst.

von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2018
Bewertet: anderes Format

Ein außergewöhnlicher Roman. Spannend, mitreißend und ein wenig verrückt. Dieser Roman erlaubt einen Blick in ganz außergewöhnliche Welten. Hat mir gut gefallen.

Paralleluniversen, Verwischungen, Quantenverschränkungen und Zeitreisen - ein Traum schlechthin
von Dr. M. am 29.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Spatz aus Paris hat einen Albatros im Kopf, der ihm ständig ins Leben hineinquasselt, was schließlich dazu führt, dass dieser Spatz, Quimp genannt, nach Wien reist, um dort einen anderen Spatzen zu besuchen, der wegen seines biblischen Spatzenalters eine ungemeine Berühmtheit im Spatzenuniversum zu sein scheint. Natürlich re... Ein Spatz aus Paris hat einen Albatros im Kopf, der ihm ständig ins Leben hineinquasselt, was schließlich dazu führt, dass dieser Spatz, Quimp genannt, nach Wien reist, um dort einen anderen Spatzen zu besuchen, der wegen seines biblischen Spatzenalters eine ungemeine Berühmtheit im Spatzenuniversum zu sein scheint. Natürlich reist Quimp mit dem Zug. Und später auch mit dem Flugzeug - aber das ist eine andere Geschichte, die hier nicht weiter erzählt werden kann. Parallel dazu ermittelt der deutsche Kommissar Blind in einem Selbstmord-Fall, der nach der festen Überzeugung der hinterbliebenen Witwe ein solcher niemals war. Blind kann sich in eine Art Sekundenschlaf versetzen, in der er plötzlich Quimp ist. Und Quimp kann das auch. Wenn man das so liest, könnte man etwas verwirrt sein. Um welches Genre handelt es sich bei diesem Roman, fragt man sich vielleicht hilfesuchend. Aber darauf wird man keine Antwort finden. Sie wäre auch unnötig, denn schlauer würde man von ihr nicht werden, denn auch die Bemerkung, dass dieses Werk von allem etwas hat, aber nichts von alledem ist, wirkt nicht gerade gerade erhellend, auch wenn sie vielleicht nicht einmal falsch wäre. Man muss schon eine stark entwickelte Fähigkeit zu einer ganz besonderen Art des chaotischen Denkens besitzen, der es eigentlich egal ist, ob man selbst oder andere noch den Überblick über das erzählte Geschehen behalten können. Für die Bildungshungrigen unter uns: Das Hinundherspringen von einer Parallelwelt in die andere, in denen dieselben Personen unter möglicherweise ganz anderen Identitäten existieren, nennt der Autor dieses Romans "Verwischungen", wenn ich das hoffentlich richtig verstanden habe. Das gehört, so lernt man, zu einer Eigenart der Quantenverschränkung: "Wenn man sich nämlich zu dem System zweier Photonen ein drittes Lichtteilchen dachte, welches ebenfalls mit einem der beiden Photonen verschränkt wurde ( ... ), dann löste sich der Quantenzustand dieses Teilchens auf, wurde jedoch auf das entfernte Partnerteilchen übertragen, welches sich somit in ein Abbild dieses dritten Teilchens verwandelte." Wer das nicht gleich verstanden hat, muss sich nicht grämen, denn solche Sachen kommen erst auf den letzten hundert Seiten vor. Da hat man sowieso schon völlig den Überblick über die immer neuen Ideen von Meister Steinfest verloren. Wenn man denn überhaupt soweit kommt. Dass ich diesen Roman mit gelegentlichen Längen tatsächlich bis zum Ende durchgehalten habe, verdanke ich wohl nicht nur den chaotischen Geistesblitzen des Autors, sondern vor allem seinen immer wieder einmal völlig unerwartet auftretenden fast schon genial präzisen Beschreibungen von realen Vorgängen oder in den Handlungen auftretenden Figuren. Das hat etwas Einzigartiges an sich. Der Roman als solcher hingegen ist völlig absurd und irrwitzig, besitzt aber gleichzeitig immer wieder Stellen, die Lust nach mehr machen. Mir ist völlig rätselhaft, wie man einen solchen Text verfassen kann. Aber genau das ist es, was ihn wohl erst interessant macht.