Unter dem Banner des Kreuzes

Historischer Roman

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Sie suchen ihr Seelenheil und finden den sicheren Tod
Freiburg 1212: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuss das Rheintal hinaufwandern, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht.
Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Basel und himmeln ihren Anführer an. Doch bald drohen tödliche Gefahren wie Hungersnöte und Überfälle. Der angehende Priester Konrad begleitet die Kinder. Seine Worte gegen den unseligen Kinderkreuzzug und gegen den Anführer, der sich mehr und mehr wie ein König huldigen lässt, verhallen ungehört. Kann er seine kleine Schar retten?
Ein packendes Schicksal aus der Zeit der Kinderkreuzzüge
Portrait
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschliessend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren grossen Erfolgen zählen "Die Hexe von Freiburg", "Die Tochter der Hexe" und "Die Vagabundin". Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 21.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27105-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18.8/12.3/4 cm
Gewicht 443 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 86658
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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~ eine spannende & bildhafte Reise aus der Zeit der Kinderkreuzzüge ~
von BuchstabenZauber am 11.10.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auszug Klappentext: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht. Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Base... Auszug Klappentext: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht. Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Basel, himmeln ihren Anführer an, werden am Wegesrand bejubelt und in den Ortschaften versorgt. Doch bald folgen die ersten Durststrecken und Gefahren... Mit ihrem aktuellen Buch ist es der Autorin Astrid Fritz gelungen einen Teil der deutschen Geschichte lebendig & spannend zu erzählen. Denn über die Kinderkreuzzüge im Jahre 1212 sind nicht mehr viele Überlieferungen, Chroniken oder Augenzeugenberichte vorhanden. Umso spannender ist es ihr Buch nicht nur zu lesen, sondern auch mit ihren Protagonisten aus Freiburg zu erleben. Ihre Schreibweise ist dabei unglaublich packend & bildhaft, so dass der Leser sich schnell im 13. Jahrhundert mit seinen Eigenheiten, Lebensweisen & politischen Verwicklungen wieder findet. Unterstrichen wird dies noch durch die in Gesprächen verwendete dialektische Mundart ihre Figuren. Positiv bewerte ich hierbei auch, dass die Autorin sich nicht scheut sich von liebgewonnenen Personen zu trennen um die Geschichte so realistisch wie möglich widerzuspiegeln. Der für mich persönlich positive Abschluss des Buches rundet diesen historischen Roman perfekt ab und hinterlässt eine zufriedene Leserin :) Dies war mein erstes Buch von Frau Fritz, aber sicherlich nicht mein Letztes! ;) Fazit: Die in meinen Augen trockene Thematik der Kinderkreuzzüge wurde von der Autorin spannend, bildhaft und möglichst realistisch umgesetzt. Für jeden begeisterten Leser deutscher historischer Geschichte eine absolute Empfehlung! :)

überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das wunderschöne, stilvolle Cover mit der lebensecht dargestellten Pilgerin und dem Banner wirken ansprechend und authentisch und machen neugierig. Die Klappeninnenseiten zeigen eine gut gearbeitete Landkarte, auf der der Pilgerweg eingezeichnet ist. Ich finde das sehr wertvoll, wenn ich beim Lesen immer wieder auf diese ... Das wunderschöne, stilvolle Cover mit der lebensecht dargestellten Pilgerin und dem Banner wirken ansprechend und authentisch und machen neugierig. Die Klappeninnenseiten zeigen eine gut gearbeitete Landkarte, auf der der Pilgerweg eingezeichnet ist. Ich finde das sehr wertvoll, wenn ich beim Lesen immer wieder auf diese Landkarte zugreifen und den Weg verfolgen kann. Das macht mir das Leseerlebnis umso deutlicher und näher. Die örtlichen Begebenheiten, oftmals mit Gebräuchen der durchwanderten Landstriche, sind realistisch und gut ins Geschehen verknüpft. Die Zusammenhänge der damaligen Gegebenheiten informieren gekonnt. Der Schreibstil der Autorin deckt sowohl historisches Hintergrundwissen, das nach viel Recherche klingt, wie auch Spannung und Liebe ab. Diese Facetten machen das Buch zu einem vielseitigen und unterhaltsamen Leseabenteuer. Es handelt von der 17-jährigen Anna, die im Jahr 1212 in Freiburg unter der harten Kandare ihres Vaters zu leiden hat. Wie tausende anderer Kinder und Jugendliche denkt sie, dass sie das Heil durch die Pilgerschaft nach Jerusalem finden wird. Astrid Fritz verwebt Fiktion und Realität der Kinderkreuzzüge so hervorragend, dass der Leser dadurch Geschichte mit viel Spannung erleben kann. Mein Fazit: überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt

Unter dem Banner des Kreuzes
von buchleserin am 06.08.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Freiburg, Sommer 1212: Die siebzehnjährige Anna wird von ihrem jähzornigen Vater oft geschlagen. Zusammen mit anderen Nachbarskindern ergreift sie die Flucht, als sie von den Kindern hört, die mit ihrem Anführer Nikolaus von Köln zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. In einigen Ortscha... Inhalt: Freiburg, Sommer 1212: Die siebzehnjährige Anna wird von ihrem jähzornigen Vater oft geschlagen. Zusammen mit anderen Nachbarskindern ergreift sie die Flucht, als sie von den Kindern hört, die mit ihrem Anführer Nikolaus von Köln zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. In einigen Ortschaften werden sie bejubelt und mit Essen und Trinken versorgt, doch es folgen auch Hunger und Krankheit und nicht alle Bürger sind freundlich zu den jungen Leuten. Zusammen mit Anna ist auch der Nachbarsjunge Christian und der junge Taglöhner Jecki aus ihrer Nachbarschaft dabei. In Freiburg schließt sich der angehende Priester Konrad dem Kinderkreuzzug an und hat ein Auge auf Anna und die anderen aus ihrem Trupp. Meinung: Von Astrid Fritz habe ich bereits „Das Aschekreuz“ gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Ich mag den Schreibstil der Autorin, er ist flüssig und leicht zu lesen. Ich fand die Handlung durchgehend interessant und spannend. Neugierig habe ich das Geschehen um Anna und ihre Freunde verfolgt. Die Protagonisten sind gut beschrieben und haben mir gefallen, besonders Anna und Konrad. Die Reise ist sehr beschwerlich für die Kinder, die nicht nur bejubelt werden, sondern sie müssen auch hungern, sie bestehlen sich gegenseitig, werden krank und haben Tote zu beklagen. Ihr Anführer Nikolaus wird zunächst von allen bewundert, aber auch das lässt mit der Zeit nach. Konrad kann Anna und ihre Freunde nicht dazu bewegen umzukehren und begleitet daher den Zug mit seinem Pferd. Und ist die Reise nicht schon beschwerlich genug, haben auch noch mehrere Männer ein Auge auf Anna geworfen, mit denen sie sich auseinandersetzen muss. Im Anschluss des Romans folgt noch das Nachwort der Autorin zum Thema, was ebenfalls ganz interessant zu lesen ist und anschließend noch ein Glossar, in dem viele Begriffe, die für den einen oder anderen evtl. unbekannt sind, erklärt werden. Mir gefällt dieser historische Roman von Astrid Fritz sehr gut. „Unter dem Banner des Kreuzes“ bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.