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Moosflüstern

Roman

«Wieso wollte seine Mutter zwischen Lava und
Moos gelebt haben? Hatte sie völlig den Verstand
verloren, damals nach dem Krieg? War durchgedreht,
abgehauen, untergetaucht? Und was hatte
er, Heinrich Lieber, hier verloren? Hatte er das
Durchdrehen von seiner Mutter geerbt, trug es in
seinen Genen? Und wenn auch er in Island den
Verstand verlöre und nie wieder nach Felsberg
zurückkehrte? Wer würde ihn suchen kommen?
Würde ihn überhaupt jemand vermissen?»
1949 heuerte der isländische Bauernverband über
300 deutsche Frauen und Männer an, verschiffte sie
nach Island und verteilte sie auf Bauernhöfen rund
um die Insel. Unter ihnen: Heinrich Liebers Mutter.
Vierzig Jahre später besucht Heinrich zum ersten
Mal die Insel und das Grab seiner Mutter in Reykjavik.
Er will erfahren, weshalb sie ihn damals,
kurz nach Kriegsende, in Deutschland zurückgelassen
hat – und wird dabei selbst in den Bann der
Insel gezogen.
«Moosflüstern» ist die ergreifende Geschichte
einer sabotierten Mutter-Sohn-Beziehung, einer
Wiedergutmachung inmitten Islands brachialer
Kulisse der 80er Jahre.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-905980-32-5
Verlag Landverlag
Maße (L/B/H) 19.4/12.8/2.5 cm
Gewicht 343 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 31.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Berührende Geschichte mit spannendem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2018

Nach dem 2. Weltkrieg brauchten viele Deutsche eine Möglichkeit, neu anzufangen. Und in Island war man froh um Hilfe auf den Bauernhöfen. Auf diese Weise gelangte auch die Mutter von Heinrich nach Island und liess den Sohn im Kindesalter in Deutschland zurück. Dieser ist inzwischen ziemlich erfolgreich, hat eine Familie und lebt... Nach dem 2. Weltkrieg brauchten viele Deutsche eine Möglichkeit, neu anzufangen. Und in Island war man froh um Hilfe auf den Bauernhöfen. Auf diese Weise gelangte auch die Mutter von Heinrich nach Island und liess den Sohn im Kindesalter in Deutschland zurück. Dieser ist inzwischen ziemlich erfolgreich, hat eine Familie und lebt in der Schweiz. Eines Tages erhält Heinrich einen Anruf seiner ihm unbekannten Tante aus Paris, die ihm mitteilt, dass seine leibliche Mutter in Island verstorben sei. Heinrich hat gerade ein paar berufliche und private Probleme und es kommt ihm gelegen, nach Island zu reisen, von zu Hause wegzukommen. Er kommt den Beweggründen seiner Mutter etwas auf die Spur und kann nachvollziehen, was sie in Island vorgefunden hat und zum Bleiben bewegt haben muss. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Heinrich und seiner Mutter, immer wieder erfährt man Einzelnes aus deren Leben. Zu Beginn ist dies etwas irritierend, da jeweils nicht klar ist, um wen es gerade geht. Danach aber lässt einen die Geschichte nicht mehr los, sie berührt und fesselt. Zudem wird einem Island etwas vertrauter, die Beschreibungen sind äusserst anschaulich und eher nebenbei (nie langweilig!). - Joachim B. Schmidt auf eine sentimentalere Weise als in "In Küstennähe", wo man auch laut lachen kann.

Spannende Geschichte aus Island
von einer Kundin/einem Kunden aus Schänis SG am 13.06.2018

Natur und Menschen sind äusserst lebendig beschrieben. Macht süchtig zum Weiterlesen......