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Inseltochter

Roman

Marlies Folkens

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Beschreibung

Nordseeküste 1946: Zu siebt in einer Baracke zu leben ist kein Zuckerschlecken. Dennoch können Wiebke und ihre Familie sich glücklich schätzen, im Fischerdorf Fedderwardersiel eine neue Bleibe gefunden zu haben. Denn ihre Heimat, die Insel Helgoland, liegt nach einem Bombenangriff in Schutt und Asche. Besonders dankbar ist Wiebke für die Unterstützung von Fischer Freerk. Ihre wahren Gefühle ihm gegenüber kann sie jedoch nicht zulassen, solange die Hoffnung besteht, dass ihr Mann doch noch aus Russland zurückkehrt ...

"Eine wunderbare Nachkriegsgeschichte, Freundschaftsgeschichte, Liebesgeschichte."
Kathrin Wellmann, Nordwest Zeitung, 07.07.2017

"Eine mitreissende Familiengeschichte in stürmischen Zeiten." Buch-Magazin, Norderstedt, 2017

Marlies Folkens wurde 1961 in Stollhamm-Ahndeich, einem kleinen Dorf direkt an der Nordseeküste, geboren. Als jüngstes von vier Geschwistern wuchs sie auf einem Bauernhof auf. Nach dem Abitur zog sie zum Studium der Geschichte und Politik nach Oldenburg, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Schon früh entdeckte Marlies Folkens das Schreiben für sich. Inseltochter ist ihr zweiter Roman.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732540235
Verlag Lübbe
Originaltitel Likedeeler Gold
Dateigröße 1498 KB
Verkaufsrang 7316

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Inseltochter
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 24.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl es einen recht angenehmen Start in den Roman gibt und man die Gelegenheit bekommt, sich daran zu gewöhnen und Zusammenhänge zu erkennen, habe ich mich gut hundert Seiten mit der Handlung etwas schwer getan. Bis dahin wurde die Handlung nicht mitreißend, ich fand die Geschichte gut, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Viell... Obwohl es einen recht angenehmen Start in den Roman gibt und man die Gelegenheit bekommt, sich daran zu gewöhnen und Zusammenhänge zu erkennen, habe ich mich gut hundert Seiten mit der Handlung etwas schwer getan. Bis dahin wurde die Handlung nicht mitreißend, ich fand die Geschichte gut, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Vielleicht ein paar mehr Emotionen, mehr Lebendigkeit oder mehr Spannung. Erst später wurde die Handlung für mich richtig interessant und ich konnte schneller und flüssiger lesen und hatte auch Freude daran. Die Geschichte nahm endlich Fahrt auf und bekam etwas einzigartiges. Durchweg gefallen hat mir die Schreibweise. Stets war die Handlung mit einfachen Worten niedergeschrieben, was sich flott lesen ließ. Authentizität kam durch die Einmischung von einigen, typischen nordischen Begriffen, die außerdem für eine angenehme Bodenständigkeit gesorgt haben. Ansonsten gab es ganz wundervolle Beschreibungen des Settings, ich konnte mir die verschiedensten Orte sehr gut vorstellen, was mich sehr begeistert hat. Anhand von recht wenigen Worten ist es der Autorin außerdem gelungen, den Protagonisten klare Züge zu verleihen und sie lebendig werden zu lassen. Ich konnte sie mir nicht unbedingt vom Aussehen her vorstellen, sondern ihre Charaktere standen deutlich im Vordergrund und waren klar gezeichnet. Das hat mir sehr gefallen, so kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und es wurde sich nur auf das Wichtigste beschränkt. Das Setting war wirklich traumhaft. All die wunderschönen und ausführlichen Beschreibungen des Meeres und der Landschaft haben in mir den Wunsch geweckt, mich an diese Örtlichkeit zu wünschen. Anhand der Beschreibungen verschiedener Häuser, sei es von feineren wie der Gemeindeverwaltung oder einfachen und ärmlicheren Gebäuden wie den Wohnhäusern von Wiebke und Freerk, gibt es außerdem einen Einblick darauf, welche Folgen der Krieg in der Wohnsituation hinterlassen hat. Weiterhin werden Unterschiede deutlich, wie Flüchtlinge, aber auch die Besatzer untergebracht sind. Hier kann das Buch ganz viele Pluspunkte sammeln, ich habe mich unglaublich gerne in diese Umgebung geträumt und fand auch, dass die Charaktere dort richtig gut hingepasst haben. Ich konnte sie mir nur schwer in einer größeren Stadt vorstellen, dafür waren sie mit der See viel zu verbunden, was man ihrem Wesen auch deutlich angemerkt hat. Leider hat mir immer ein wenig die Spannung gefehlt. Die Handlung war interessant, aber nur selten ist etwas passiert, wo man mit den Protagonisten mitfiebern konnte und ich vor Aufregung das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Und selbst wenn etwas passiert ist, was neuen Schwung in die Handlung bringt, empfand ich dies nur selten als spannungsanregend, es wurde für mich lediglich eine neue Facette gezeigt. Fazit: Ein wirklich gutes Buch, welches ich gerne gelesen habe. Mein großes Highlight des Buches sind das Setting, aber auch die Schreibweise, welche der Handlung einen guten Rahmen gegeben hat. Dies und auch die Figurenzeichnung trägt dazu bei, dass das Buch interessant bleibt und man es gerne in die Hand nimmt. Und im Großen und Ganzen bin ich mit dem Roman auch ganz zufrieden, es tauchten lediglich immer mal Kleinigkeiten auf, die mich etwas gestört haben und für die ich einen Stern in meiner Bewertung abziehe. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen, die Geschichte lässt sich locker und flott lesen und auch die Handlung hat mir gefallen. Ich fühlte mich gut unterhalten und bin nun doppelt so gespannt auf das andere Buch der Autorin, welches ich lesen werde und zu dem als nächstes meine Meinung folgen wird!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2020
Bewertet: anderes Format

Ein sehr berührender Roman, über Wiebke und ihre Familie, die im Zweiten Weltkrieg von der Insel Helgoland fliehen und sich auf dem Festland eine neue Existenz aufbauen mussten. Eine absolute Leseempfehlung.

Bewegender Familienroman über Helgoland kurz nach dem 2. Weltkrieg
von Neling aus Plauen am 19.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein bewegender Nordseeroman, der als historischen Hintergrund die Evakuierung und spätere Sprengung der Insel Helgoland thematisiert, in dem es aber auch um das schwierige Überleben , Krankheit, Flüchtlinge und die Liebe geht. Der Roman war spannend und sehr gefühlvoll geschrieben. Für mich war es sehr interessant auch über ... Ein bewegender Nordseeroman, der als historischen Hintergrund die Evakuierung und spätere Sprengung der Insel Helgoland thematisiert, in dem es aber auch um das schwierige Überleben , Krankheit, Flüchtlinge und die Liebe geht. Der Roman war spannend und sehr gefühlvoll geschrieben. Für mich war es sehr interessant auch über die Geschichte Helgolands zu lesen, wovon ich zuvor nichts hörte. Dieses historische Ereignis https://de.wikipedia.org/wiki/Sprengung_von_Bunkeranlagen_auf_Helgoland wurde sehr gekonnt in das Erleben einer Flüchtlingsfamilie eingebunden. Das Ergebnis hat mich größtenteils überzeugt, darum vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch allen Leserinnen, die einen gefühlvollen Roman über eine junge Frau lesen wollen, allen die sich für das Thema 2. Weltkrieg und Nachkriegszeit interessieren und für alle, die mehr über die Geschichte der Nordseeregion und Helgolands wissen wollen.


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