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Der Report der Magd

Roman

Margaret Atwood

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Beschreibung

Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Magd Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Margaret Atwoods "Report der Magd" ist ein beunruhigendes und vielschichtiges Meisterwerk, das längst zum Kultbuch avanciert ist.

»Packend, verstörend und mit absolutem Suchtpotenzial!«, annabelle (CH), 19.07.2017

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783492970594
Verlag Piper
Originaltitel The Handmaid's Tale
Dateigröße 1465 KB
Übersetzer Helga Pfetsch
Verkaufsrang 2909

Kundenbewertungen

Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
73
11
5
2
2

Gebärmschinen unter der Haube
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 12.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Margaret Atwoods bedrückende Dystopie liest sich auch 35 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung noch erfrischend aktuell. Und so nimmt es auch nicht Wunder, dass der Bestseller mehrfach verfilmt wurde, als Grundlage für eine Oper diente, als Graphic Novel vorliegt und zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der Roman ist geradezu zum ... Margaret Atwoods bedrückende Dystopie liest sich auch 35 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung noch erfrischend aktuell. Und so nimmt es auch nicht Wunder, dass der Bestseller mehrfach verfilmt wurde, als Grundlage für eine Oper diente, als Graphic Novel vorliegt und zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der Roman ist geradezu zum Kultbuch des Feminismus avanciert, und ich muss sagen: zu Recht! Wie in vielen Veröffentlichungen Atwoods ist auch im Report der Magd die Stellung der Frau in Gesellschaft und Familie ein zentrales Thema. Sie beschreibt eine christlich-fundamentale Theokratie, in der in Folge von Umweltverschmutzung und radioaktiver Verseuchung viele Menschen steril geworden sind. Frauen werden enteignet und es werden strikt getrennte und anhand von Trachten bzw. Uniformen gut erkennbare Klassen geschaffen. Die wenigen noch fruchtbaren Frauen werden als sogenannte "Mägde" ranghohen Kommandanten zugeteilt, deren Frauen keine Kinder mehr bekommen können. Mehr als einmal fühlte ich mich bei der Lektüre geradezu erschreckend an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen erinnert. In vielen US-Staaten wurden erst kürzlich die Abtreibungsgesetze drastisch verschärft; religiöse Eiferer bestimmen vielerorts die politische Debatte. Attwoods Sprache ist klar und direkt, ihre Protagonistin "erinnert" sich an viele Details. Gleichzeitig hat die Erzählung etwas Fragmentarisches, wodurch die Zerrissenheit und Traumatisierung der Magd eindrücklich transportiert wird. Das perfide, totalitäre System ist logisch gut durchdacht und erscheint gleichermaßen plausibel wie bedrohlich. Wie sehr die Mägde ihrer Individualität beraubt werden, verdeutlicht die Autorin nicht nur durch die rote Einheitstracht mit weißen Hauben, die einen Großteil des Gesichts verbergen, sondern auch durch die Namensgebung: Mit dem Eintritt in den Haushalt eines Kommandanten erhält jede Magd einen neuen Namen, der vom Vornamen des jeweiligen Familienoberhauptes abgeleitet ist - Desfred soll Fred ein Kind gebären, Deswarren muss Warren zu Diensten sein etc. Der Roman schließt mit einem ironisch-pointierten Kapitel, in dem Historiker Ende des 22. Jahrhunderts den Report der Magd auf Tonbandkassetten gesprochen vorfinden und als Zeitzeugenbericht einer vergangenen Epoche kulturgeschichtlich interpretiert wird. Ein großartiger Roman über Machtmissbrauch und die Strukturen, die ein totalitäres Regime braucht. Ein moderner Klassiker, den ich unbedingt empfehle!

von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2020
Bewertet: anderes Format

Sprachgewaltig, faszinierend, ein Must-read in meinen Augen!

Feministische Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein absoluter Klassiker! Amerika in der Zukunft: Durch eine radioaktive Verseuchung kam es bei vielen Menschen zu einer Sterilisation. Der Präsident und der Kongress wurde getötet, die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt. Zensur der Öffentlichkeit, Straßensperren etc. sind die Folge. Die sogenannten Republik Gilead entsteht- st... Ein absoluter Klassiker! Amerika in der Zukunft: Durch eine radioaktive Verseuchung kam es bei vielen Menschen zu einer Sterilisation. Der Präsident und der Kongress wurde getötet, die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt. Zensur der Öffentlichkeit, Straßensperren etc. sind die Folge. Die sogenannten Republik Gilead entsteht- strenge Regeln, Kontrollen sind an der Tagesordnung. Auch die Stellung der Frau verändert sich zunehmend, sie hat sich dem Staat komplett unterzuordnen. Eine grandiose konzipierte Geschichte, die jeder gelesen haben sollte!


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