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Teufelskälte (Ein Fall für Tommy Bergmann 2)

2 CDs

Ein Fall für Tommy Bergmann Band 2

Gard Sveen

(7)
Hörbuch (MP3-CD)
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Fr. 31.90
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Beschreibung

Oslo, 1988. Der eiskalte Winter hat die Stadt fest im Griff, als der junge Kommissar Tommy Bergmann einen grausigen Fund macht: die brutal ver stümmelte Leiche einer jungen Frau. Sie ist die Erste in einer langen Mordserie ...
Jahrzehnte später: Tommy Bergmann ist inzwischen bekannt, selbst die schwierigsten Fälle zu lösen. Doch sein erster Mordfall bereitet ihm bis heute Alpträume, auch wenn er den Mörder verwahrt hinter Gittern weiss. Ein neuer
Leichenfund lässt seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden: Wieder eine Frauenleiche und alles sieht aus wie damals. Ein Nachahmer? Oder hat er den Falschen verhaftet und der Mörder läuft seit Jahren frei herum?

Nordisch, kühl und mitreissend gelesen von Detlef Bierstedt, der deutschen Synchronstimme von George Clooney.

Sveen, Gard
Gard Sveen, geboren 1969, ist Staatswissenschaftler und arbeitet als Seniorberater im norwegischen Verteidigungsministerium. Der letzte Pilger ist sein Debüt in der Serie um Tommy Bergmann und wurde mit dem Rivertonpreis 2013 und dem Glass Key Award 2014 ausgezeichnet, dem wichtigsten skandinavischen Krimipreis. Gard Sveen lebt in Ytre Enebakk, einem kleinen Ort in der Nähe von Oslo.

Bierstedt, Detlef
Detlef Bierstedt ist als deutsche Stimme von George Clooney einem breiten Publikum bekannt. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« war er vielfach als Gast an Berliner Bühnen zu sehen. Heute spielt er in zahlreichen TV-Verfilmungen mit, ist aber vorwiegend als freiberuflicher Hörbuch-, Synchron- und Rundfunksprecher tätig. Für seine Lesungen wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Detlef Bierstedt
Spieldauer 555 Minuten
Erscheinungsdatum 16.06.2017
Verlag Hörbuch Hamburg
Übersetzer Günther Frauenlob
Sprache Deutsch
EAN 9783957130686

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Dachte er
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 29.08.2017

Tommy Bergmanns erster Fall als Kommissar lässt ihn bis heute nicht los. Damals lag im Wald die verstümmelte Leiche der 15 Jährigen Christina. Ihr Mörder wurde erst nach einer langen Reihe weiterer Morde gefasst. Doch jetzt, fast 20 Jahre später (wir befinden uns im Jahre 2004), ist sich Bergmann nicht mehr sicher, ob er den ric... Tommy Bergmanns erster Fall als Kommissar lässt ihn bis heute nicht los. Damals lag im Wald die verstümmelte Leiche der 15 Jährigen Christina. Ihr Mörder wurde erst nach einer langen Reihe weiterer Morde gefasst. Doch jetzt, fast 20 Jahre später (wir befinden uns im Jahre 2004), ist sich Bergmann nicht mehr sicher, ob er den richtigen Mann seiner gerechten Strafe zugeführt hat, denn eine weitere Leiche taucht auf und erinnert fatal an Christina. Läuft der wahre Täter vielleicht noch frei herum? Skandinavische Krimis und Thriller sind immer etwas düster und zäh, doch Gard Sveen kann mich nicht mal mit Detlef Bierstedt als genialer Stimme fesseln. Es dreht sich zu viel im Kreis. Auf allem wird ewig herumgekaut, es von allen Seiten betrachtet, dann wieder ein Sprung in eine andere Zeit, zu einem anderen Fall, zu einem anderen Problem (und sei es Susanne Bech, Tommys Kollegin). Im Grunde ist in diesem Buch keine einzige Figur geistig wirklich komplett gesund. Mir ist das alles einfach zu sehr „drüber“. Das verhindert zudem, dass ich zu irgendeinem Charakter einen Bezug aufbauen konnte. Alles war mir bis zum Ende extrem fern, niemand gewann meine Sympathie und irgendwo hab ich auch weitgehend das Interesse verloren. Irgendwann war es einfach zu viel mit „dachte er“. Ich hatte schon langsam Panik, wann diese beiden Worte wieder fallen. Obwohl es viele brutale Stellen gab, kam keine echte Spannung auf (nur jede Menge Ekel und Entsetzen). Zudem ist das Ganze durch die vielen Sprünge sehr verwirrend. Das Ende verknüpft vermeintlich einige der Stränge miteinander, doch finde ich die Auflösung nicht wirklich befriedigend oder gelungen. Im Gegenteil, ich fühle mich ein wenig betrogen und auch wenn es sehr schockierend ist, gefällt es mir nicht wirklich. Noch dazu habe ich kein Bedürfnis, den Vorgänger zu lesen oder hören oder gar Interesse an weiteren Fällen mit Tommy Bergmann. So bleiben auch leider nur zwei Sterne übrig.

Leider ein missglückter Skandinavien- Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 21.07.2017

Der Thriller beginnt stimmungsvoll, kalt und düster. Gelesen und in Szene gesetzt wird dieses Hörbuch von Detlef Bierstedt, dem es gelingt, den Hörer in eine sehr düstere und bösartige norwegische Vorweihnachtszeit zu entführen. Einfach zu hören ist dieser Thriller aber nicht, es gibt immer wieder Zeitsprünge zwischen 1988 und... Der Thriller beginnt stimmungsvoll, kalt und düster. Gelesen und in Szene gesetzt wird dieses Hörbuch von Detlef Bierstedt, dem es gelingt, den Hörer in eine sehr düstere und bösartige norwegische Vorweihnachtszeit zu entführen. Einfach zu hören ist dieser Thriller aber nicht, es gibt immer wieder Zeitsprünge zwischen 1988 und dem aktuellen Fall. Man muss gut und aufmerksam zuhören um der Geschichte zu folgen. Die Charaktere habe ich als überzeichnet und stereotyp empfunden. Die Mutter des Opfers von 1988 hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, der Ermittler ist ein sich selbst hassender Frauenschläger, seine Kollegin eine inkompetente, hin- und hergerissene Single- Mutter, deren schwuler, bester Freund natürlich supernett, extrem gut aussehend und hat auch immer Zeit zum Babysitten und die fünfjährige Tochter ist ein überaus nerviges Gör. Da fiel es mir schwer Sympathie aufzubauen, am ehesten ist mir dies noch beim Oberarzt in Rasks psychiatrischer Klinik gelungen. Der Fall dümpelt dann auch einige Zeit vor sich hin, nur um sich in den letzten Momenten zu überschlagen. Das ist alles ein bisschen schade, es ist einfach ein bisschen zu viel von Allem. Zu viel skandinavische Düsternis, zu viel anstrengende Klischee- Charaktere, zu viel zu lange nichts los, zu viel auf einmal am Ende los und dann noch ein derart offenes Ende, das man fast gezwungen werden soll, den Nachfolgeband zu kaufen. Da mache ich nicht mit, tut mir leid. Ich arbeite mich nicht durch zehn Stunden Hörbuch, von denen man fünf problemlos hätte wegschneiden können, nur damit das Einzige was am Ende aktuell und handlungsrelevant war, eben nicht aufgeklärt wird. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben die Geschichte zu mögen, aber so richtig kann ich mich für Teufelskälte nicht erwärmen. Meine Empfehlung kann ich nur für absolute Hardcore- Fans des Autors und totalen Skandinavien- Thriller- Fans aussprechen. Alle anderen sind z.B. mit Ragdoll von Daniel Cole als aktuellem Thriller wesentlich besser bedient.

Gestörte Seelen
von melange aus Bonn am 09.07.2017

Zum Inhalt: Tommy Bergmann wird mit einem Verbrechen konfrontiert, welches ihn fatal an seinen ersten Mordfall erinnert. Der Mörder von damals sitzt zwar noch ein, hat jedoch jüngst sein Geständnis zu diesem Mord widerrufen. Hat sich die Justiz geirrt oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter mit Insiderwissen? Mein Ein... Zum Inhalt: Tommy Bergmann wird mit einem Verbrechen konfrontiert, welches ihn fatal an seinen ersten Mordfall erinnert. Der Mörder von damals sitzt zwar noch ein, hat jedoch jüngst sein Geständnis zu diesem Mord widerrufen. Hat sich die Justiz geirrt oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter mit Insiderwissen? Mein Eindruck: Der zweite Band um Tommy Bergmann greift erneut das Thema „Gewalt in Beziehungen“ auf, variiert es jedoch auf interessante Art und Weise. Gewohnt blutrünstig und spannend werden die Taten beschrieben, - ein Hauch „Hannibal Lecter“ liegt immer in der Luft. Einen angenehmen Kontrapunkt zu dem ganzen Gemetzel bietet dabei die Stimme Bierstedts, der seinen Text auf wunderbar klinische und zurückhaltende Weise intoniert. So schluckt und schaudert die Hörerschaft, bleibt aber trotzdem auf Abstand zum Geschehen. Obwohl der Klappentext und der Beginn des Buchs den Eindruck von zwei Zeitebenen vermittelt, geht das Geschehen chronologisch vonstatten. Dieser Fakt ist insbesondere beim Medium „Hörbuch“ hilfreich beim Folgen der Geschichte. Denn diese ist wegen des großen Personenkreises, Tommy Bergmanns eigenen Dämonen und der Rasanz der Story kompliziert genug. Sveen baut um diese Vielzahl von Personen so viele möglichen Motive und Verbindungen auf, dass sich der Hörer irgendwann komplett in den Fäden des Netzes zu verlieren droht. Leider fehlt dadurch beim eigentlichen Fall (den man schon fast aus den Augen verliert, da sich so viele Verbrechen kreuzen) die Tiefe und die Auflösung wirkt ein bisschen wie dahingestolpert und fast zufällig. Letztendlich führt es dazu, dass viel zu viele Fragen offen bleiben (insbesondere die des Motivs), und man trotz des guten Stils und der interessanten Grundidee des Buchs nicht wirklich zufrieden mit dem Ende sein kann. Mein Fazit: Rasantes Spektakel mit sehr gutem Sprecher und ambivalenter Hauptfigur, leider eine Aufklärung, die – zumindest beim gekürzten Hörbuch - verwirrt


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