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Die sieben Farben des Blutes

Thriller

Helena Faber Band 1

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Klappenbroschur
Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie ...

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben "Heilungen" erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit - nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht "geheilt" wurde ...
Rezension
»Uwe Wilhelm schenkt uns in "Die sieben Farben des Blutes" eine Heldin, wie ich sie in deutschen Thrillern noch nicht gesehen habe. Helena Faber wandert durch ein Tal der Tränen, um am Ende wie ein Phönix wieder aufzuerstehen. Ein grossartiges Buch. Unbedingt lesen.«
Portrait
Uwe Wilhelm, geboren 1957, hat mehr als 120 Drehbücher unter anderem für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst, bevor er sich er sich auch dem Sachbuch widmete. Er hat ausserdem Theaterstücke geschrieben, zuletzt »Ich, Friedrich der Grosse«, uraufgeführt 2012 am Hans-Otto-Theater in Potsdam, und entwickelt und verlegt mit seiner Firma »Die Hölle Development« Neuschöpfungen alter Romane.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641189099
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2930 KB
Verkaufsrang 3753
eBook
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Frauenhass in Berlin

Karim Raouf, Buchhandlung Basel

Berlin im Ausnahmezustand. Ein Serienmörder, der sich selbst Dionysos nennt, bringt in drei Monaten drei Frauen um und veröffentlicht dann Videobotschaften, die vor wirren und frauenfeindlichen Aussagen nur so triefen. Als die Serie plötzlich abreisst, glaubt nur Staatsanwältin Helena Faber nicht daran, dass es vorbei ist, und prompt fängt das Morden nach einem Jahr wieder an. Polizei und Justiz sind völlig ratlos, bis es Helena Faber gelingt, auf die Spur des renommierten Anthropologieprofessors Rashid Gibran zu kommen. Sein Spezialgebiet: die Geschichte des Frauenhasses... Aber ist dieser Fall wirklich so einfach zu lösen? Erleben sie selbst, wie Staatsanwältin Faber ins Fadenkreuz des Mörders gerät, der mag nämlich weibliche Schnüffler überhaupt nicht....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
4
13
5
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2019
Bewertet: anderes Format

Die Intension des Mörders: Emanzipierte Frauen vernichten. Für mich begann der Titel vielversprechend, verlief dann aber leider übertrieben, unrealistisch & lustlos. Insgesamt ok.

Er nennt es "Heilung"...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

...doch für seine Opfer ist es nur grausame Folter. Drei wurden bereits "geheilt", bleiben noch vier die von ihm "gerettet" werden müssen. Es erwartet sie jedoch ein gewaltsamer Tod. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Ein Buch mit vielen spannenden Wendungen!

Thrill trifft Philosophie! Lesetipp!
von Schurken.blog aus Österreich am 02.07.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Seit vierzehn Monaten arbeitet die Staatsanwältin Helena Faber am Fall „Dionysos“. Nun wird sie vom Fall abgezogen. Helenas Leben entgleitet ihr mehr und mehr. Denn nicht nur der Mörder hat sie im Visier, auch ihr ganz persönliches Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Dionysos, der Gott des Weines, der Freude, der Trauben... Seit vierzehn Monaten arbeitet die Staatsanwältin Helena Faber am Fall „Dionysos“. Nun wird sie vom Fall abgezogen. Helenas Leben entgleitet ihr mehr und mehr. Denn nicht nur der Mörder hat sie im Visier, auch ihr ganz persönliches Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Dionysos, der Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, aber auch der Gott des Wahnsinns und der Ekstase. In "Die sieben Farben des Blutes" ist Dionysos aber einfach nur ein Frauenmörder. Ein Serienkiller. Einer der jagt und gejagt wird. Dionysos mag es wirklich makaber und verdammt blutig. Mal hackt er einem Opfer die Finger ab, einem anderen die Nase, die Ohren,… All das reicht nicht. Denn den Zeitpunkt seiner „Heilungen“ befristet er auf die Menstruationszeit der Opfer und alle lässt er ausbluten. Drei Frauen hat er getötet und verschwand dann von der Bildfläche. Nun ist er wieder zurück, hat ein neues Opfer hinterlassen, das wie alle anderen auch, weiblich ist, und sich zu Lebzeiten für Frauenthemen engagiert hatte. Seine „Verkündungen“ hält er per Videobotschaft im Internet fest, mit Texten aus einem Buch eines Philosophie-Professors der Berliner Humboldt-Universität. Makaber ist auch der Philosophie-Professor Rashid Gibran in der Geschichte. Er ist durch und durch empathielos und provoziert sein Gegenüber gerne. Er ist knallhart, direkt und schert sich einen Dreck darum, was andere von ihm halten. Sein Buch beschäftigt sich mit der Stellung der Frauen, der Wandlung der Frauenrechte. Und auch hier provoziert er durch und durch. Frauenhass ist für ihn universelles Kulturgut, so allgegenwärtig, das man sich ohnehin an diesen Hass gewöhnt hat. Netter Typ, oder? Provoziert dürfte sich auch der Leser fühlen. Denn Helena Faber ist nicht die typische Heldin, wie man sie erwarten würde. Die Staatsanwältin ist von ihrem Kriminalpolizisten-Mann getrennt, hat zwei Töchter, lebt im Berliner Westend. Das klingt jetzt nach so typischer Thriller-Helden-Charakterisierung, endet hier aber auch schon mit Eigenschaften aus dem Normalokabinett. Helena Faber hüpft nämlich auch gerne zwischendurch mit jedem Mann ins Bett, der nicht auf drei auf den Bäumen ist. Und sie vergisst Dinge. Wirklich wichtige Dinge. Und immer mehr Dinge. Und das ist für eine Staatsanwältin, die noch dazu hinter einem Mörder herjagt, der obendrein auch sie jagt, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Wie gesagt: eigentlich. Denn die Unmöglichkeit der Dinge hat Uwe Wilhelm nämlich doch ganz gut umgesetzt und möglich gemacht. Diese Vergesslichkeit bringt nicht nur Spannung und Emotion in die Story, sondern wird auch noch dramatisch gezeigt. Denn oft sind es eben die kleinen Dinge des Lebens, die wirklich erschreckend sind. Und Vergesslichkeit im Alltag wird wahrscheinlich von den meisten Lesern als gar nicht so schlimm empfunden - bis man es erlebt und sei es nur als Begleitung einer Romanheldin. Das einzige Manko, das ich an dieser Stelle nicht unausgesprochen lassen möchte, ist: Ich habe den richtigen Täter leider schon sehr, sehr, sehr schnell als Täter verdächtigt. Das finde ich schade, denn so ein bisschen Nervenkitzel in Thrillern a la nicht zu wissen, wer dahinter steckt, fehlt dann. Aber: Trotzdem kam beim Lesen keine Langeweile auf, denn der Hintergrund überraschte dann trotzdem. Auch die beiden notierten Stellen, die ich als unglaubwürdig und vernachlässigt notiert hatte, entpuppten sich später als schlüssig und passten dazu. Wer von euch daran hängen bleibt: weiterlesen! Der erste Eindruck täuscht. Ungewöhnlich ist das Thema, besonders aus der Feder eines männlichen Autors: Frauenhass, Frauenstellung, Frauenbewegung. Allerdings wird es nicht politisch, eher philosophisch auch durch Gibran, der dieses Thema von der geschichtlich-biblischen-mythologischen Seite betrachtet. Und da waren durchaus einige Ansichten dabei, über die ich noch nie was gehört hatte und sich beim Nachrecherchieren als Tatsache entpuppten. Ungewöhnlich ist der Thriller allemal, nicht nur dass Thrill auf Philosophie trifft, was dem Thriller wirklich gut tut und interessant macht, sondern auch weil die Romanheldin so gar nicht ins klassische Korsett zu passen scheint und als Ermittlerin mit ihrem Beiwerk eigentlich chancenlos ist. Aber gerade deswegen finde ich dieses Buch ungewöhnlich gut. Lesen!