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Das Bildnis des Dorian Gray

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Das Bildnis des Dorian Gray (Original-Titel: The Picture of Dorian Gray) ist der einzige Roman des irischen Schriftstellers Oscar Wilde und zählt als Klassiker der Weltliteratur. Eine erste Fassung erschien 1890 in Lippincott's Monthly Magazine aus Philadelphia, 1891 wurde bei dem Londoner Verlag Ward, Lock and Co. die heute bekannte, überarbeitete und erweiterte Fassung in Buchform veröffentlicht. Das seinerzeit als anrüchig geltende Werk war auch Gegenstand des Unzuchtprozesses gegen Wilde.
Portrait
Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde (* 16. Oktober 1854 in Dublin; + 30. November 1900 in Paris) war ein irischer Schriftsteller, der sich nach Schulzeit und Studium in Dublin und Oxford in London niederliess. Als Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker wurde er zu einem der bekanntesten und - im Viktorianischen England - auch umstrittensten Schriftsteller seiner Zeit. Aus seiner Ehe mit Constance Lloyd gingen zwei Söhne hervor. Wegen homosexueller "Unzucht" (gross indecency) wurde er zu zw
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 347 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783742799616
Verlag Neobooks Self-Publishing
Dateigröße 548 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Klassiker der Weltliteratur

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Der Dandy Dorian will um jeden Preis seine Jugend und Makellosigkeit erhalten. Er gibt seine Seele, damit ein Portrait von ihm alter - er selbst jedoch bleibt jung und schön. Jedoch sein Bild wird immer wie hässlicher, auch weil Dorians Arroganz immer schlimmer wird. Irgendwann zerstört Dorian aus Wut und Hass sein enstelltes Portrait. Das Bild zeigt nun den jungen schönen Dorian, Dorian selbst jedoch zerfällt zu Staub.... Im Jahre 1890 erschien dieses Buch erstmals. Ist es nicht erstaunlich, das viele Menschen heute mehr denn je um jeden Preis jung bleiben wollen? Als ob Oscar Wilde unsere Zeit vorausgesehen hätte.... Sehr lesenswertes Buch - nicht nur als Schul-Pflichtlektüre

Kundenbewertungen

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Jugend, Politik und ein mysteriöses Gemälde
von Anja L. von "books and phobia" am 06.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ja, ich gebe es zu, das dieses Buch nur gelesen wurde, da mich der Film sehr ansprach. Ich mochte die Handlung und wollte nun einmal sehen, wie es denn um die schriftliche Ausgabe gestellt ist. Allerdings sollte man vorher bedenken, das dieses Buch erstmals 1890 veröffentlicht wurde und die Ausdrucksweise, eine gänzlich andere i... Ja, ich gebe es zu, das dieses Buch nur gelesen wurde, da mich der Film sehr ansprach. Ich mochte die Handlung und wollte nun einmal sehen, wie es denn um die schriftliche Ausgabe gestellt ist. Allerdings sollte man vorher bedenken, das dieses Buch erstmals 1890 veröffentlicht wurde und die Ausdrucksweise, eine gänzlich andere ist, als die, die wir heute kennen. Ich muss leider auch zugeben, das ich mich völlig unvorbereitet in dieses Buch stürzte, da mich einfach die Neugier gepackt hatte. Sagen wir es so, ich kam zumindest 20 Seiten weit, um dann festzustellen, dass ich mit der Ausdrucksweise der damaligen Zeit einfach nicht zurechtkam. Gefühle oder Gedanke wurden bis ins letzte Detail erörtert und nahmen so schon einmal 3 bis 4 Sätze ein. Aber auch ihre Aneinanderreihung verwirrte mich und machte es mir schwer, den Sinn und Inhalt einzelner Abschnitte zu erfassen. Somit wechselte ich zum Hörbuch, da man mir hier die Sätze formvollendet wiedergab und ich endlich einen Weg fand, der Geschichte doch noch beizuwohnen. So fand ich mich nach und nach in der Welt wieder und genoss es fast schon diese Ära zu erleben. Da ich wie erwähnt, den Film gesehen hatte, erwartete ich ausschweifende Orgien und ein äußerst dekadentes Leben seitens Dorian Gray. Doch hier wurde ich überrascht, denn im Buch ging es deutlich gezügelter zu. Hier war ich zwar ein wenig enttäuscht, aber konnte mir vorstellen, dass dies seinerzeit für Furore sorgte. Die Charaktere fand ich sehr interessant, zumal sie sehr altertümliche Ansichten von Ehe, Liebe oder gar Politik hatten. Hier gab es sogar eine Szene bei der zwischen Lachen und Ärger kaum wusste wohin, denn Sir Henry ärgerte sich darüber, das man zukünftig nur noch Leuten das politische Spiel zutrauen wollten, welche dieses Fach erlernt hatten. Ich musste Grinsen, da Lord Henry der Meinung war, das Politik etwas für Leute mit Stand wäre und diese in jeder Berufung nicht wirklich etwas tun müssten. Kurz um, wer einen Namen hat, sollte das Recht besitzen einen Job zu haben in dem er verdient, aber nichts tun muss. Auweia, das waren Zeiten. An die vielen unterschiedlichen Charaktere kann ich mich leider kaum erinnern, da das Hauptaugenmerk auf Lord Henry und Dorian Gray gerichtet war. Jedoch war es anscheinend damals schon ein Trend selbst im Alter noch jugendlich zu wirken. Teilweise wurde dies sogar als eines der oberen Gelüste präsentiert, nach der sich jeder man verzehrt. Hier konnte mich das Buch eindeutig zum Nachdenken regen, denn ich verstehe bis heute den Jugendwahn nicht. Doch so wurde mir offengelegt, was sie für einen alternden Mann bedeutete. Auch wenn ich sehr lobend über das Buch spreche, muss ich sagen, dass seine Handlung mehr als langatmig war. Es wollte nie so recht etwas geschehen und ich musste mich damit zufriedengeben, was mir geboten wurde. Somit hatte ich mich besonders auf das Ende gefreut, da ich hier wenigstens einen spannenden Showdown erhoffte. Doch weit gefehlt, denn das Buch brach an seiner Szene abrupt ab und hinterließ einen irgendwie unfertigen Eindruck. Schade. Mein Fazit Dieser Klassiker sorgte bei mir dafür, dass ich gerade in Sachen Sprache ordentlich ins Straucheln kam, denn ohne das Hörbuch hätte ich es wohl nicht durch das Buch geschafft. Die Geschichte an sich bot interessante Ansätze, schaffte es jedoch nicht mich nach haltend zu beeindrucken. Damals bestimmt ein Knaller, war es für mich eher eine ermüdende Geschichte, die einfach nicht in Schwung kommen wollte.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2019
Bewertet: anderes Format

Zurecht ein Literaturklassiker, dank der präszisen Sprache und der spannenden charakterlichen Entwicklung Dorians. Die Handlung löst mitunter ein angenehmes Schaudern aus.

Moralische und unmoralische Bücher
von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dorian Gray, Henry Basil und Lord Henry Wotton erscheinen mir wie alte Bekannte, weil der Roman mindestens einmal im Jahr von mir gelesen wird. In dieser mir nun vorliegenden Ausgabe des Insel Verlags - das Cover ist wunderschön mit einer goldenen Pfauenfeder gestaltet und erinnert ein wenig an den Jugendstil - hat Eike Schönfel... Dorian Gray, Henry Basil und Lord Henry Wotton erscheinen mir wie alte Bekannte, weil der Roman mindestens einmal im Jahr von mir gelesen wird. In dieser mir nun vorliegenden Ausgabe des Insel Verlags - das Cover ist wunderschön mit einer goldenen Pfauenfeder gestaltet und erinnert ein wenig an den Jugendstil - hat Eike Schönfeld eine wunderbare Sprache gefunden und hat das Original in ein modernes, aber dem Stil des vorvorigen Jahrhunderts angepasstes Deutsch übersetzt. Die Unterschiede zu anderen Übersetzungen sind marginal, aber dennoch bekommt man ein Gefühl für diesen sehr poetisch-überspitzt erzählten Roman. Ich persönlich habe zwei oder drei Übersetzungen, halte aber die von Schönfeld für die schönste - daneben könnte ich ständig aus dem Buch zitieren, die zahlreichen Bonmots und Aphorismen laden herzlich dazu ein. "So etwas wie ein moralisches oder ein unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Das ist alles.", ist wohl mein meistzitierter, und meist gemochter Ausspruch aus diesem Roman. Das Bildnis des Dorian Gray - ist ein Klassiker den man gelesen haben muss, der allerdings auch sehr Moderne Thematiken bietet, die nicht nur im viktorianischen Zeitalter eine Rolle spielten, sondern auch den heutigen Menschen beschäftigen - Jugendwahn, Narzissmus, Moral und auch und zwischen den Zeilen homoerotische Elemente. Letzteres tritt deutlich zu Tage, wenn Oscar Wilde von der Zuneigung Basils und Henrys zu Dorian schreibt, oder wenn von seinem verderblichen Einfluss auf schöne junge Männer die Rede ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Roman 1999 in die - Triangle's list of 100 best lesbian and gay novel - aufgenommen worden ist. Wer sich nun dem Menschen hinter diesem Meisterwerk nähern möchte, dem empfehle ich - Das Tagebuch des Oscar Wilde - eine fiktive Biografie von Peter Ackroyd und Oscar Wilde im Spiegel des Jahrhunderts, in dem Zeitzeugen, Kollegen und Familienmitglieder über Oscarchen zu Wort kommen.