Warenkorb
 

Profitieren Sie von 20% Rabatt auf (fast) alles* (Code TZ9K34XV2)

Unorthodox

Schon am Tag als »Unorthodox« in den USA erschien, führte dieser aufrührende autobiografische Bericht schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate spa¿ter durchbrach die Auflage die Millionengrenze. Die amerikanische Presse erklärte den Erfolg von Deborah Feldman und ihrem Buch so: Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religio¿ser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erza¿hlt.
In der chassidischen Satmar Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen ju¿dischen Gruppe weltweit. Die Satmarer, wie sie sich seit ihrer Gru¿ndung nach dem Zweiten Weltkrieg nennen, sehen im Holocaust eine von Gott verha¿ngte Strafe. Um eine Wiederholung der Shoa zu vermeiden, fu¿hren sie ein abgeschirmtes Leben nach strengen Vorschriften. Sexualita¿t ist ein Tabu, Ehen werden arrangiert, im Alltag wird Jiddisch gesprochen, Englisch gilt als verbotene, unreine Sprache. Nach Scha¿tzungen za¿hlt die Gemeinde heute 120.000 Mitglieder, denen sie ein Netz an Sicherheit gewa¿hrt - ohne jegliche Freiheit.
Deborah Feldman hat schon als Kind Anstoss an der strikten Unterwerfung unter die vom Gru¿ndungsrabbiner der Sekte aufgestellten Lebensgesetze genommen, an der Ausgrenzung, der a¿rmlichen Lebensweise und der Unterordnung der Frau. Ihr Gerechtigkeitsempfinden und ihr Wissenshunger haben sie - versta¿rkt durch verbotene Literatur - angetrieben, ihren Alltag zu hinterfragen. Stets hat sie Angst, entdeckt und bestraft zu werden, und ihren einzigen Ausweg aus der Enge ihrer Welt zu verlieren. »Unorthodox« fu¿hrt in die einzigartige Welt von Kindheitserlebnissen, die voller Unschuld scheinen und Einblick geben in alte ju¿dische Traditionen.
Portrait
DEBORAH FELDMAN (geb. 1986, New York) wuchs in der chassidischen Satmar- Gemeinde im zu Brooklyn gehörenden Stadtteil Williamsburg, New York, auf. Ihre Muttersprache ist Jiddisch. Sie studierte am Sarah Lawrence College Literatur. Ihre autobiographische Erzählung Unorthodox erschien 2012 bei Simon & Schuster und war sofort ein spektakulärer New York Times-Bestseller mit einer Millionenauflage. 2014 folgte ebenso Aufsehen erregend Exodus, das von Pinguin verlegt worden ist.
Heute lebt die Autorin als Schriftstellerin mit ihrem Sohn in Berlin.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 319 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783905951806
Verlag Secession Verlag
Dateigröße 951 KB
Übersetzer Christian Aus d. Französischen v. Ruzicska
Verkaufsrang 1036
eBook
eBook
Fr. 20.00
Fr. 20.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
25
3
1
0
0

Eine Erzählung, die berührt
von chipie2909 am 04.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zugegeben: Hätte ich dieses Buch in der Buchhandlung entdeckt, ich hätte es nicht gekauft. Das Cover gestaltet sich unscheinbar und auch der Klappentext hätte mich nicht umgehauen. Aber zum Glück bekam ich dieses Meisterwerk geschenkt und ich bin wirklich dankbar, dass ich so die Autorin Deborah Feldman ein großes Stück ihres Le... Zugegeben: Hätte ich dieses Buch in der Buchhandlung entdeckt, ich hätte es nicht gekauft. Das Cover gestaltet sich unscheinbar und auch der Klappentext hätte mich nicht umgehauen. Aber zum Glück bekam ich dieses Meisterwerk geschenkt und ich bin wirklich dankbar, dass ich so die Autorin Deborah Feldman ein großes Stück ihres Lebens begleiten durfte. Dieses Buch ist ein autobiografischer Debütroman einer Schriftstellerin, die in der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, aufwuchs. Dort herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Ich fand es schockierend, als ich feststellte, dass die Autorin erst 1986 geboren wurde und diese Lebensweise in der heutigen Zeit immer noch existiert. Deborah musste sich unfassbaren Regeln unterwerfen und sie merkte schon früh, dass diese chassidische Satmar-Gemeinde nicht ihre Welt ist. Für sie stand immer fest: Sie will mehr vom Leben! Also begann sie zu rebellieren, was von ihren Mitmenschen natürlich nicht toleriert wurde. So hofft sie mit der arrangierten Hochzeit mit Eli etwas mehr Freiheit zu bekommen. Doch auch dieser Wunsch erfüllt sich nicht. Und so fühlt sie sich hin- und hergerissen zwischen ihrer Gemeinde und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. Es wundert mich überhaupt nicht, dass dieses Buch am Tag seines Erscheinens schlagartig die Bestsellerliste der New York Times anführte! Deborah Feldman erzählt aus ihrem Leben mit einer lebendigen und fesselnden Schreibart. Um ehrlich zu sein, wusste ich bis dato nicht, welch strenge Regeln ultraorthodoxe Gemeinden aufstellen und konnte viel aus dem Buch lernen. Die Stärke, die in Deborah Feldman steckt, ist in jedem einzelnen Satz zu lesen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich musste unbedingt wissen, wie es in ihrem Leben weiterging und habe mit ihr mitgelitten und mitgehofft. Ich bewundere sie dafür, dass sie wirklich den Mut und die Kraft fand, aus ihrer Welt auszubrechen und komplett neu anzufangen. Und dies ohne sozialem Netzwerk und ohne finanzielle Mittel. Fazit: Diese biografische Erzählung der Jüdin ist absolut lesenswert! Ich kann mir gut vorstellen, es irgendwann nochmal zu lesen und werde mir auch das zweite Buch der Autorin, „Überbitten“, zulegen.

Für ein selbst bestimmtes Leben...
von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit langer Zeit hat mich kein Buch mehr so getroffen und begeistert wie die autobiografische Erzählung von Deborah Feldman. In "Unorthodox" beschreibt sie ihre Kindheit und Jugend in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in New York. Ihr einziger Lichtblick in einer Welt voller Verbote und Gebote sind die Bücher, die sie heimlich... Seit langer Zeit hat mich kein Buch mehr so getroffen und begeistert wie die autobiografische Erzählung von Deborah Feldman. In "Unorthodox" beschreibt sie ihre Kindheit und Jugend in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in New York. Ihr einziger Lichtblick in einer Welt voller Verbote und Gebote sind die Bücher, die sie heimlich liest und die Beziehung zu ihrer Großmutter. Diese hat als einzige aus ihrer Familie den Holocaust überlebt. "Unorthodox" ist keine oberflächliche Anklageschrift gegen die jüdische Sekte. Es ist eine reflektierende und im Stil der europäischen Romane des 19. Jahrhunderts gehaltene Erzählung über ein Leben, das mit einem Aufbruch in ein selbstgewähltes Leben endet.

Verstörender Einblick in das Leben einer jüdischen Sekte
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Beflügelt durch meine vorherige Lektüre griff ich zu diesem bemerkenswerten Buch von Deborah Feldman. Die Autorin ist in einer sehr restriktiven jüdischen Sekte aufgewachsen, die v.a. im New Yorker Stadtteil Williamsburg beheimatet ist. Im Buch beschreibt sie ihre Kindheit und Jugend bis hin zur arrangierten Hochzeit mit 18 Jahr... Beflügelt durch meine vorherige Lektüre griff ich zu diesem bemerkenswerten Buch von Deborah Feldman. Die Autorin ist in einer sehr restriktiven jüdischen Sekte aufgewachsen, die v.a. im New Yorker Stadtteil Williamsburg beheimatet ist. Im Buch beschreibt sie ihre Kindheit und Jugend bis hin zur arrangierten Hochzeit mit 18 Jahren. Schon früh wendet sie sich verbotener englischer Literatur zu und will mehr sein als 'nur' die Frau, die ihrem Mann Kinder in die Welt setzt. Der Schritt hinaus aus der Gemeinschaft ist jedoch mit vielen Hürden verbunden und bedeutet den Bruch mit Familie und Freunden. Das Buch liest sich wie die Geschichte einer jungen Frau Anfang des 20. Jahrhunderts und spielt doch in der heutigen Zeit. Wie man sich vorstellen kann, musste die Autorin mit Veröffentlichung dieser Autobiografie viel Hass und Verachtung ertragen, da es als Affront gilt soviel über die Satmarer Juden preiszugeben. Probleme sollen selbstverständlich intern geklärt werden, ob Mord, Vergewaltigung oder Missbrauch. Die geschätzte Größe der Gemeinschaft variiert zwischen 50.000 und 120.000 Anhängern, die wiederum eine große und geschätzte Wählergruppe repräsentieren. Diese will man augenscheinlich nicht verärgern und so wird von den Behörden großzügig über strafrechtliche Vergehen hinweggesehen. Es ist umso beeindruckender, was für eine unglaublich inspirierende und starke Frau Deborah Feldman geworden ist. Mit der Entscheidung dieses Buch zu schreiben hat sie viel getan, um allen Aussteigern eine Stimme zu geben.