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Der Sandmaler

Roman

Stefan und Elisabeth treffen sich auf dem Flug nach Afrika kurz nach dem Abitur wieder. Gegen Ende der Schulzeit hatten sie eine flüchtige Beziehung. Während Stefan das Strandleben geniesst, will Elisabeth das fremde Land in Afrika verstehen. Sie freundet sich mit einem Lehrer an, der ihr die historischen Hintergründe erklärt, und der einheimische Guide Ndou führt sie durch die ärmsten Viertel. Elisabeth lernt, die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen. Bereits in Mankells erstem Afrika-Roman sind seine späteren grossen Themen versammelt: die Schönheit der Natur, die Überlebenskunst der Einheimischen, die Gedankenlosigkeit der weissen Touristen und die Nachwirkungen des Kolonialismus.
Portrait
Henning Mankell (1948 – 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Treibsand (Was es heisst, ein Mensch zu sein, 2015), die Neuausgabe von Die italienischen Schuhe (Roman, 2016), Die schwedischen Gummistiefel (Roman, 2016) und die frühen Romane Der Sandmaler (2017) und Der Sprengmeister (2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 21.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05854-5
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 20.8/13.1/2 cm
Gewicht 290 g
Originaltitel Sandmaleren
Übersetzer Verena Reichel
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
22
15
8
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2018
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch ist Mankells erster Afrika-Roman. Durch Elisabeths Augen sehen wir dieses wunderschöne und doch oft so grausame Land in all seinen Facetten!

Eine großer Roman mit tiefe
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz-Kastel am 27.11.2017

Das Cover war der Grund, warum ich das Buch überhaupt in lesen wollte. Es ist sehr schlicht, aber sehr schön und wie sich im Laufe der Handlung herausstellt spiegelt es den Inhalt sehr schön wieder und stellt eins der schönsten sprachlichen Bilder dar. Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Reisebericht von Elisabeth, die na... Das Cover war der Grund, warum ich das Buch überhaupt in lesen wollte. Es ist sehr schlicht, aber sehr schön und wie sich im Laufe der Handlung herausstellt spiegelt es den Inhalt sehr schön wieder und stellt eins der schönsten sprachlichen Bilder dar. Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Reisebericht von Elisabeth, die nach der Schule nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen will und spontan nach Afrika reist, weil es ihr günstiger und interessanter als Spanien erschien. Während ihrer Reise merkt sie schnell, dass Afrika zwar auf dem ersten Blick sehr schön und friedlich wirkt, aber beim genaueren hinsehen unter dem Kapitalismus leidet und die eigenen Kultur nach und nach aufgibt, um dem Westen nachzueifern. Angefangen von den Scharen an Kindern, die sich um die Touristen scharen und ihre Dienste als Fremdenführer anbieten statt zur Schule zu gehen, bis zu jungen Frauen, die sich mit wohlhabenden Reisenden einlassen, in der Hoffnung etwas Geld von ihnen zu bekommen. Der Roman ist sehr authentisch geschrieben. Der Autor hat mit sprachlichen Geschick einen Reisebericht geschrieben, der fasziniert, neugierig mach, aber auch zum Nachdenken anregt. Um dies zu verdeutlichen, reist Stephan, ein Schulfreund ebenfalls nach Afrika und empfindet die dortige Situation meist vollkommen anders als Elisabeth. Er stammt aus einer reichen Familie und ist der Meinung, dass Afrika nur von seinem Geld profitiert. Er kann und will nicht die möglichen negativen Folgen sehen. Dies führt zu häufigen Streitereien zwischen ihm und Elisabeth. Sven, eine Urblaubsbekanntschaft von Elisabeth, ist ein sehr gebildeter Mann, der die den Kapitalismus und Kolonialismus streng verurteilt, Ereignisse erklärt, die Elisabeth nicht verstand, und somit sie und mich als Leser noch stärker zum Nachdenken anregt. Fazit: Ein toller Roman, über den man auch nach dem Lesen nachdenkt.

von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2017
Bewertet: anderes Format

Der Roman spielt in den 70er Jahren in Afrika und hat doch nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Eine ernüchternde Geschichte, die noch lange nachhallt.