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Wells, D: Overworld

Ein Mirador-Roman

Ein Mirador-Roman Band 2

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Taschenbuch
Los Angeles im Jahr 2050: Overworld ist das beliebteste Virtual-Reality-Spiel der Welt. Als Marisa Carneseca die Einladung erhält, an dem exklusiven Overworld-Turnier Forward Motion teilzunehmen, ist sie begeistert. Für Marisa ist dies die einmalige Chance, sich als professionelle Spielerin zu etablieren und ihrer Familie finanziell unter die Arme zu greifen. Doch Forward Motion hat auch eine dunkle Seite – und die ist gefährlicher, als Marisa es sich vorgestellt hat. Das Turnier wird beherrscht von Machtkämpfen und Korruption. Als Marisa dem mysteriösen Untergrundkämpfer Alain begegnet, wird ihr klar: Die einzige Möglichkeit, lebend aus diesem Spiel herauszukommen, ist, es zu gewinnen ...
Rezension
"Starke Charaktere, eine faszinierende Online-Welt mit all ihren Schattenseiten und eine ordentliche Portion Action - ein Buch für alle Jugendliche und Junggebliebenen.", Buchraettin auf lovelybooks.de, 29.01.2018
Portrait
Wells, Dan
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen futuristischen Thrillern um die »Partials« war »Du bist noch nicht tot« der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der »Mirador«-Saga führt Dan Wells in eine neue Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-28022-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21.6/13.5/3.9 cm
Gewicht 511 g
Originaltitel Ones and Zeroes
Übersetzer Jürgen Langowski
Buch (Taschenbuch)
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Actionreiche Fortsetzung, die ein paar spannende Lesestunden beschert.
von Bücherbrunnenkobold am 23.10.2018

Kurzbeschreibung Nach den Ereignissen im Vorgängerroman „Bluescreen“ suchen Marisa und Ihre Clique, die Cherry Dogs, noch immer den mysteriösen Hacker Grendel, der Informationen über Marisas Vergangenheit zu besitzen scheint. Bei einem nicht ganz legalen Besuch eines Konzernnetzwerks trifft sie zufällig auf einen anderen Hack... Kurzbeschreibung Nach den Ereignissen im Vorgängerroman „Bluescreen“ suchen Marisa und Ihre Clique, die Cherry Dogs, noch immer den mysteriösen Hacker Grendel, der Informationen über Marisas Vergangenheit zu besitzen scheint. Bei einem nicht ganz legalen Besuch eines Konzernnetzwerks trifft sie zufällig auf einen anderen Hacker, der besondere Pläne mit den Daten des Konzerns hat. Plötzlich wird Marisa in Ereignisse hineingezogen, die sie nicht mehr kontrollieren kann. Natürlich stehen die Cherry Dogs hinter ihr und helfen wo es nur geht. Nur hat die Mädchengang zur Zeit eigentlich Wichtigeres zu tun, da sie zu ersten Mal die Chance haben im legendären Virtual-Reality-Spiel Overworld in einem international beachteten Turnier anzutreten und sich den Ruhm zu verdienen, von dem sie schon lange träumen. Ob es wohl Zufall ist, dass der Veranstalter des Turniers eben der Konzern ist, in dessen Datenbank Marisa eingedrungen ist? Cover Das Cover ist schlicht gehalten in schwarz, mit leuchtend grünen Mustern darauf. Es erinnert sehr an das Cover des Vorgängers „Bluescreen“, das allerdings schwarz-blau ist. Schön, dass die beiden Bände optisch so gut zusammenpassen. Die verwendete Schrift und die Art der Muster wirken technisch und futuristisch. Das Cover gefällt mir, da es trotz seiner Schlichtheit interessant aussieht. Schreibstil Der amerikanische Autor Dan Wells schreibt angenehm unkompliziert, so dass man mühelos folgen kann. Wie auch schon im Vorgängerroman tauchen zahlreiche „fremde“ Begriffe auf für Dinge, die es heute einfach (noch) nicht gibt. Diese Begriffe erklären sich im Zusammenhang von selbst und erfordert keine langen Einführungen. Trotzdem befindet sich am Ende des Buchs ein kurzes Glossar, wo man vor allem die im Spiel Overworld verwendeten Begriffe noch einmal nachlesen kann. Die Namen von Schauplätzen und Figuren sind leider nicht im Glossar enthalten. Der Stadtteil Mirador ist gut ausgearbeitet, ich kann mir sehr leicht alles vorstellen. Das trifft auch auf die Spielwelten von Overworld zu. Es ist zudem auch immer gut erkennbar auf welcher Realitätsebene sich die Figuren befinden bzw wie sie kommunizieren (z.B. verbal, per Textnachricht oder Gruppenchat,...). Die Romanfiguren sind größtenteils schon aus „Bluescreen“ bekannt. Sie sind detailliert genug um sie unterscheiden zu können, wirken sympathisch und es fällt mir leicht mich für sie zu interessieren. Der Roman wird aus der Perspektive von Hauptfigur Marisa in der dritten Person erzählt. Meinung Es ist schon eine Weile her, dass ich „Bluescreen“ gelesen habe, aber trotzdem schaffe ich es mühelos, in „Overworld“ einzusteigen. Die Protagonisten sind verhältnismäßig schlicht und verfügen über keine außergewöhnliche Tiefe, aber sie haben es trotzdem geschafft einen Eindruck in meinem Gedächtnis zu hinterlassen um schon nach wenigen Seiten wieder klar und lebendig in meinem Kopfkino zu erscheinen. Das fällt mir direkt positiv aus. Auch mit Mirador verhält es sich so: Ich habe das Gefühl ich komme zu einem Ort zurück, den ich früher einmal gut gekannt habe. Inhaltlich begeistert mich „Overworld“ nicht ganz so sehr wie „Bluescreen“ es getan hat denn mir fallen immer wieder Logiklücken auf, zB dass in einer Welt, in der die totale Überwachung möglich ist, die Mädchen allen Regeln und Gesetzen zum Trotz „ihr Ding“ durchziehen und keinem irgendwas auffällt. Und selbst wenn es auffällt, sind die Konsequenzen gering. Auch scheinen mir einige Zukunftsvisionen des Autors nicht modern genug, die Art und Weise wie er sich beispielsweise über Religion, künstliche Intelligenz und Gleichstellung der Geschlechter äußert, klingt für mich schon vom heutigen Standpunkt aus überholt und die Mirador-Reihe spielt schließlich im Jahr 2050. So empfinde ich die langsameren Szenen im Roman als ein bisschen langweilig, weil es mir schwerfällt, die Dinge ,die mir nicht glaubhaft erscheinen, zu ignorieren. Eine Lesepause an solch einer Stelle führt schon mal dazu, dass das Buch ein paar Tage unbeachtet auf dem Nachttisch liegen bleibt. Dafür sind die actionreichen Szenen, von denen es viele gibt, ausgezeichnet geschrieben, es wird mit hohem Tempo erzählt und ich kann gar nicht aufhören zu lesen. So ist der Roman als Gesamtes spannend und interessant, ich fühle mich gut unterhalten. Trotz einiger Kritikpunkte kann ich „Overworld“ allen empfehlen, die bereits an „Bluescreen“ Gefallen gefunden haben und ich werde sicher auch den im Januar erscheinenden dritten Teil „Active Memory“ lesen.

Eine spannende Fortsetzung die fesselt und begeistert.
von Uwes-Leselounge am 30.08.2018

STORYBOARD: Marisa und ihre Freundinnen erhalten eine exklusive Einladung zum Overworld-Turnier "Forward Motion". Dies ist für die jungen Frauen die große Chance, sich als professionelle Spielerinnen zu etablieren und finanziell unabhängig zu werden, damit sie ihre Familien unterstützen können. Denn als Profi kann man richtig g... STORYBOARD: Marisa und ihre Freundinnen erhalten eine exklusive Einladung zum Overworld-Turnier "Forward Motion". Dies ist für die jungen Frauen die große Chance, sich als professionelle Spielerinnen zu etablieren und finanziell unabhängig zu werden, damit sie ihre Familien unterstützen können. Denn als Profi kann man richtig gutes Geld verdienen. Währenddessen versucht Marisa noch immer hinter das Geheimnis ihres Unfalls aus Kindertagen zu kommen und hofft, über den Hacker Grendel, der allem Anschein nach bei KT Siang arbeitet, mehr in Erfahrung zu bringen. Da trifft es sich gut, dass gerade diese Firma das Turnier ausrichtet. Aber es gibt auch eine dunkle Seite, denn die Spiele werden beherrscht von Machtkämpfen und Korruption. Als Marisa auf den mysteriösen Alain trifft, muss sie einsehen, dass nur der Gewinn des Tuniers das Leben ihrer Freundinnen und das ihrige retten kann. MEINUNG: "Overworld" von Dan Wells (Piper) ist der zweite Band der Mirador-Trilogie und ich war neugierig, was sich der Autor wieder alles hat einfallen lassen. Der Einstieg fiel mir leicht, da ich die Geschehnisse aus dem ersten Teil noch recht gut in Erinnerung hatte. Die Story spielt in Los Angelos im Jahre 2050. Die Menschen haben Implantate, sogenannte Djinnis, im Kopf. Darüber läuft die gesamte Kommunikation, wie Telefon und Internet. Sprichwörtlich ist jeder mit jedem vernetzt, was schon eine etwas gruselige Vorstellung ist, wie ich finde. Denn ich möchte so eine Technik nicht in meinem Kopf haben. Doch für die Jugendlichen ist dies Alltag und ohne geht fast gar nichts mehr. Das Leben selbst, ist geprägt von ständiger Angst ums Überleben. Denn mit dem wenigen Geld, welches man zur Verfügung hat, muss man gut haushalten und über die Runden zu kommen. Besonders hart trifft es Marisas Eltern, die in einem ärmlichen Viertel von L. A. leben und ein mexikanisches Restaurant betreiben. Es ist ein wahrer Existenzkampf und Marisa spürt die Ängste ihrer Eltern immer mehr. Im Mittelpunkt der Handlung aber stehen die fünf "Overworld"-Spielerinnen Marisa, Sahara, Anja, Jaya und Fang. Die jungen Frauen haben die einmalige Chance bekommen am "Forward Motion"-Turnier teilzunehmen, welches von KT Siang, einem der größten Kommunikationsunternehmen der Welt, ausgetragen wird. Als Marisa in einer prekären Lage von dem mysteriösen Untergrundkämpfer Alain gerettet wird, geraten die "Cherry Dogs", so ihr Gruppenname, in einen Kampf um Macht und Korruption von Großunternehmen. Ich mag Marisa nach wie vor, denn sie ist willensstark und hat das Herz am rechten Fleck. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig und Marisa bekommt die Sorgen und Nöte ihrer Eltern immer häufiger mit. Weshalb sie sich geschworen hat, sollten die "Cherry Dogs" das Turnier gewinnen, würde sie mit dem anteiligen Preisgeld ihre Familie unterstützen. Auch ist Marisa die Freundschaft zu den Mädchen sehr wichtig und sie würde für jede Einzelne alles tun. Auch Sahara, die Anführerin und zugleich Marisas beste Freundin, die hilfsbereite und finanziell unabhängige Anja sowie die schüchterne Fang und die draufgängerische Jaya mag ich, denn alle haben ein mitfühlendes und freundliches Wesen. Sie sind immer füreinander da und das will in dieser Zeit, wo aller spielt, schon etwas heißen. Den Widerstandskämpfer Alain konnte ich zunächst nicht wirklich einschätzen, da er mir etwas unheimlich und zugleich undurchschaubar war. So fragte ich mich, für wen er wirklich kämpft und was seine Ziele sind. Es war spannend zu lesen, mit welchen Ideen die Frauen versucht haben, sich aus teilweise schier ausweglosen Situationen zu befreien. Dabei helfen ihnen zum einen die angesprochene Freundschaft zueinander und zum anderen das blinde Verständnis untereinander. Dank der virtuellen Welt und den Spielen, ist die Geschichte sehr actiongeladen und es passiert ständig etwas. Der Schreibstil ist flüssig und wegen der computer animierten Welt auch sehr techniklastig, was mich aber nicht gestört hat. Die gewählte Thematik der Megakonzerne, die mehr oder weniger die Städte und fast die gesamte Welt regieren, tun und lassen können, was sie wollen, reizen mich bei diesem Buch nach wie vor sehr. Dan Wells ist hier absolut selbstkritisch und hält dem Leser einen Spiegel vor das Gesicht. Denn je mehr wir uns von Technik und den Konzernen abhängig machen, umso mehr Macht haben sie schließlich über uns. Die Vorstellung, dass Geld, die Nutzung von Elektronik oder gar des Internets, einmal einen größeren Mehrwert haben könnte, als Wasser und Nahrungsmittel, finde ich sehr erschreckend. FAZIT & BEWERTUNG: "Overworld" von Dan Wells (Piper Verlag) gibt einen Ausblick, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Themen wie Unterdrückung, Ausbeutung und Armut, aber auch die Gier nach Macht und Geld sowie Korruption finden sich in der Geschichte wieder. Ich bin nach wie vor von der Idee, dass vieles online bzw. in einer virtuellen Welt spielt begeistert, finde es aber zugleich auch verstörend und es macht mir auch irgendwie ein klein wenig Angst. Die Story ist dabei spannend, fesselnd und auch recht actionlastig, weshalb sich das Buch recht flott lesen lässt. Dank dem Cliffhanger, der durchaus fies ist, bin ich schon jetzt neugierig, wie alles enden wird. Daher vergebe ich sehr gute 4 von 5

Ein Feuerwerk an Adrenalin und Action in einer realitätsnahen Zukunft
von Skyline Of Books am 18.05.2018

Klappentext „Los Angeles im Jahr 2050: Overworld ist das beliebteste Virtual-Reality-Spiel der Welt. Als Marisa Carneseca die Einladung erhält, an dem exklusiven Overworld-Turnier Forward Motion teilzunehmen, ist sie begeistert. Für Marisa ist dies die einmalige Chance, sich als professionelle Spielerin zu etablieren und ihrer ... Klappentext „Los Angeles im Jahr 2050: Overworld ist das beliebteste Virtual-Reality-Spiel der Welt. Als Marisa Carneseca die Einladung erhält, an dem exklusiven Overworld-Turnier Forward Motion teilzunehmen, ist sie begeistert. Für Marisa ist dies die einmalige Chance, sich als professionelle Spielerin zu etablieren und ihrer Familie finanziell unter die Arme zu greifen. Doch Forward Motion hat auch eine dunkle Seite – und die ist gefährlicher, als Marisa es sich vorgestellt hat. Das Turnier wird beherrscht von Machtkämpfen und Korruption. Als Marisa dem mysteriösen Untergrundkämpfer Alain begegnet, wird ihr klar: Die einzige Möglichkeit, lebend aus diesem Spiel herauszukommen, ist, es zu gewinnen ...“ Gestaltung Mit futuristischen Zügen kommt das Cover von „Overworld“ daher und reiht sich somit passend neben seinem Vorgängerband „Bluescreen“ ein. Die grünen Lichtreflexe auf dem Cover erinnern an das Leuchten technischer Geräte, was ideal zur Handlung des Buches passt, da Technik hier eine entscheidende Rolle spielt. Durch den ansonsten schwarzen Hintergrund kommt dieses Leuchten des Grüns und des Titels zudem besonders stark zur Geltung. Meine Meinung Nachdem mir der erste Band der Mirador-Trilogie durch seinen Mix aus futuristischer Technik, Mafiagangs und geheimnisvoller Verschwörung so gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie die Reihe weiter geht. Da Band eins bereits so hohe Actionanteile aufwies, erhoffte ich mir für seine Fortsetzung „Overworld“ natürlich ähnliches. Und Mannomann, war dieses Buch wieder actiongeladen und fesselnd! Dieser Band baut die Geschehnisse des ersten Bandes ein, aber ohne zu stark auf ihnen aufzubauen, sodass ich finde, dass man „Overworld“ auch ohne die Kenntnisse aus Band eins lesen kann, denn Autor Dan Wells spricht diese Dinge nur kurz an, doch hauptsächlich fokussiert sich „Overworld“ auf ein Virtual-Reality-Spiel. So kann man die Zusammenhänge auch ohne das Vorwissen verstehen. Ich fühlte mich dank meiner Kenntnisse von Band eins jedoch schnell wieder heimisch in der Welt von Protagonistin Marisa und ihren Freunden, was nicht zuletzt auch an der Nähe der fiktiven Welt der Figuren zu unserer Realität liegt. Wieder einmal konnte mich die von Dan Wells entworfene Zukunftsvision vollends packen, denn sie ist absolut realitätsnah und somit auch immer wieder erschreckend. Die Videospiele und die Bedeutsamkeit der Technik in Marisas Welt zeichnen ein dystopisches Bild von möglichen Entwicklungen, die unsere Welt einmal erwarten könnte. Ich fand es beeindruckend, wie der Autor es geschafft hat, dass ich beim Lesen immer wieder festgestellt habe, wie nah wir der beschriebenen Zukunft doch schon sind. So ist Gänsehautfeeling beim Lesen angesagt! Einzig fand ich wieder die vielen Technikbegriffe etwas ablenkend beim Lesen, da mir irgendwann davon der Kopf schwirrte. Man gewöhnt sich beim Lesen zwar an diese und sie tragen auch zur Authentizität des Buches und der dystopischen Zukunftsvision bei, doch sie verlangten mir auch einiges ab. Ich musste mich zunächst wieder an ihre technische Gewandtheit gewöhnen und manchmal war es mir einfach zu detailliert, was der Handlung etwas abträglich war, da die technischen Hinweise doch etwas von ihr und der Action weggeführt haben. Gleichzeitig ist die Handlung voller Adrenalinkicks sowohl für die Figuren als auch den Leser. Es gibt einige Gefahren und Höhepunkte, in denen sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Hier hat der Autor genau meinen Geschmack getroffen, denn ich liebe es, wenn es temporeich und rasant zugeht! Gerade das Turnier, an dem Marisa und ihre Freunde teilnehmen und die damit verbundenen Geheimnisse, die wieder aufgedeckt werden müssen, konnten mich packen und begeistern. Diese Kombination mochte ich schon in „Bluescreen“ so gerne und auch in diesem Band hat Dan Wells seine Kunstfertigkeiten als brillanter Autor wieder unter Beweis gestellt und Action mit Rätselraten und Spekulationen verknüpft. Klasse! Fazit Mit „Overworld“ hat Dan Wells seine Mirador-Trilogie grandios fortgesetzt, wobei man diesen Band auch gut ohne die Kenntnisse von Band eins lesen und verstehen kann. Ich liebe es jedenfalls, wie der Autor Action, Gefahren und Geheimnisse miteinander verknüpft und so beim Leser ein Feuerwerk an Adrenalinstößen hervorzaubert. Zudem mag ich seine sehr realitätsnahe Zukunftsvision, bei der ich beim Lesen immer wieder eine Gänsehaut bekam, wenn ich merkte, wie nah wir Dan Wells Buchvision schon sind. Nur die damit einhergehenden technischen Details und Begriffe sind mir manchmal etwas zu viel und ausführlich. Gute 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Bluescreen 2. Overworld 3. Active Memory (bereits auf Englisch erschienen)